Am Ende der Schulzeit stellen sich alle Schülerinnen und Schüler die gleiche Frage. „Was mache ich denn jetzt? Eine Ausbildung? Oder doch lieber ein Studium? Oder erst einmal ein Jahr ins Ausland?“ Da die Möglichkeiten häufig zahlreich sind, fällt vielen die Entscheidung schwer. Eine große Unterstützung bietet auf jeden Fall die zum 25. Mal in Kooperation mit unserem Zeitungsverlag, der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter auf die Beine gestellte Messe AzubIZ, die am Freitag, 27. September, am Regionalen Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg (RBZ) stattfindet.
Mittlerweile sind auch die letzten Vorbereitungen für die AzubIZ so gut wie abgeschlossen. Von 8.30 bis 13 Uhr präsentieren sich rund um das RBZ mehr als 145 Aussteller-Betriebe. „Ein wahrer Rekord“, freut sich RBZ-Lehrerin Christel Butenschön über „den regelrechten Ansturm“ an Messeständen. Sie organisiert die Messe gemeinsam mit ihrer Kollegin Marie Kluthe und freut sich insbesondere über die Teilnahme neuer Betriebe.
„Wir möchten interessierte Schüler über unsere Ausbildungsmöglichkeiten informieren und ihnen eine berufliche Perspektive in der Region aufzeigen“, sagt Danielle Lesinski von der Fielmann Group AG. Ziel sei es, die zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze besetzen zu können. Hinzu kämen die Herausforderungen bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal. Die AzubIZ wolle das Unternehmen nutzen, um jungen Menschen aufzuzeigen, wie vielfältig der Beruf des Augenoptikers oder Hörgeräteakustikers sei. „Und wir bieten attraktive Benefit und spannenden berufliche Perspektiven“, so die Fielmann-Mitarbeiterin. „Die Messe ist für die Schüler ein großer Gewinn, aber auch für das RBZ, die teilnehmenden Fachhochschulen, Akademien und Ausbildungsbetriebe“, betont Kluthe, selbst Lehrerin am RBZ.
Fielmann Group AG
Passende Antworten und ein umfassender Einblick
Denn: Auf der AzubIZ finden Jugendliche und auch junge Erwachsene viele passende Antworten und einen umfassenden Einblick in die Vielfältigkeit an Ausbildung- und Studienplätzen. Insbesondere raten die Organisatorinnen die jungen Messebesucher, auch das Angebot der persönlichen Gespräche mit Vertretern der Berufsberatung, Arbeitgebern und Hochschulen zu suchen. Denn auch die Betriebe haben in den über zwei Jahrzehnten erkannt, wie wichtig es ist, eigene Auszubildende und Studierende als Ansprechpartner für Messebesucher vor Ort zu haben. „Das ermöglicht Ausbildungsplatzsuchende die Möglichkeit zu „Gesprächen auf Augenhöhe“, betont Butenschön. Im Rahmen der Berufsmesse informieren auch die Ausbildungsklassen des RBZ über die rund 50 Ausbildungsberufe.
Besonders erfreulich, dass dieses Mal auch neue oder weniger bekannte Ausbildungsberufe vertreten sein werden, zeigen die Kluthe und Butenschön zufrieden. Denn wer kennt schon den Ausbildungsberuf des Operationstechnischen Assistenten (OTA) oder den Kfz-Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik? Aber auch der Beruf des Tierpflegers wird ebenso dabei sein, wie duale Studiengänge oder triale Ausbildungen in den Bereichen Industriekaufmann, Banker oder Steuerfachangestellte. Umrahmt wird die Messe durch Vorträge, Mitmachaktionen, Präsentationen und Informationen, unter anderm zu Praktiumsangeboten. Angehende Auszubildende sollten daher unbedingt Butenschöns Rat, sich vorab gut auf die Messe vorzubereiten, befolgen. „Wichtig ist es Fragen auszuarbeiten und gegebenenfalls schon eine Bewerbungsmappe vorzubereiten und mitzubringen“, sagt Butenschön weiter.
Kristina Mehlert