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Auf anderen Wegen zum Ziel

Die EQ bietet Betrieben die Möglichkeit, potenzielle Auszubildende früh kennenzulernen. Foto: stock.adobe.com/Gina Sanders

Mit der Einstiegsqualifizierung die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen

Sind sich junge Menschen unsicher darüber, welchen beruflichen Weg sie einschlagen wollen, bietet ein Praktikum die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder und Wunschberufe kennenzulernen. Das Förderinstrument der Einstiegsqualifizierung (EQ) der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist ein vergütetes Langzeitpraktikum mit dem Ziel, schrittweise an eine betriebliche Ausbildung heranzuführen.

Auch Betriebe können von der EQ profitieren, da sie währenddessen potenzielle Auszubildende näher kennenlernen und motivierte Nachwuchskräfte langfristig an das Unternehmen zu binden.

Unternehmen aus der Region

Während der EQ erwerben Teilnehmende grundlegende fachliche Kompetenzen und praktische Kenntnisse, die für die spätere Ausbildung relevant sind. Zudem lernen sie ihre beruflichen Interessen und Stärken besser kennen. Auf Basis dessen können junge Menschen durchdachte und sichere Entscheidungen für ihre Berufswahl treffen. Weiterhin ermöglicht die EQ, nahtlos in eine Berufsausbildung überzugehen, und hilft ihnen, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Auch für teilnehmende Betriebe bietet die EQ eine Reihe an Vorteilen an: Auszubildende und Betriebe lernen sich über einen längeren Zeitraum kennen, was Ausbildungsabbrüche vermeidet sowie das Risiko senkt, Fehlentscheidungen zu treffen. So sichert ein reibungsloser Übergang in die Ausbildung langfristig Fachkräfte. Darüber hinaus erhalten Betriebe Zuschüsse zur Vergütung sowie zu den Sozialversicherungsbeiträgen. Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine EQ Interessierte können an einer EQ teilnehmen, wenn ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt ist, sie noch keinen Ausbildungsplatz gefunden und noch keine Berufsausbildung oder Studium abgeschlossen haben.

Gefördert werden Ausbildungsbewerbende mit individuellen Vermittlungshemmnissen, Lernbeeinträchtigungen sowie sozial benachteiligte Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu finden, aber grundsätzlich ausbildungsfähig sind.
Agentur für Arbeit


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