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Kinsky Fleischwaren in Bredstedt: Von der Schlachtung bis zum Party-Service

In der Zerlegung ist auch bei maschineller Unterstützung voller Einsatz von Jakob Levenets gefragt.

Eigene Filialen, Marktwagen in der Region, DVT-Technik in der Produktion, Angebot für Gastronomen und Selbstvermarkter, Mittagstisch in Bredstedt und Leck und Buffet-Service für Feiern

Im Umland wurden viele neue Filialen eröffnet (z.B. Leck, Breklum, Langehorn) und so ein weiteres erfolgreiches Jahrzehnt bestritten.

Und wieder wurde es zu eng! Mit dem gesundheitlich begründeten Ausscheiden von Horst Kinsky mussten zudem weiterhin die Weichen für die Zukunft gestellt werden. So wurde mit der nunmehr dritten Generation der Neubau am Rosenburger Weg mit einer Größe von 15.000 Quadratmetern beschlossen und 1997 fertiggestellt. Alle Betriebsteile erhielten die angestrebte und für die Produktionsmengen wichtige EU-Zulassung.

Unternehmen aus der Region

Heute gehört die Firma mit aktuell 80 Mitarbeitenden den Brüdern Arne und Thorsten sowie Björn Kinsky. Weiterhin liegt der Fokus auf dem Verkauf in den eigenen Filialen in Leck, Langenhorn (EDEKA) und in Breklum (EDEKA) sowie dem Ab-Werk-Verkauf im Hauptwerk. 

Der Mobilverkauf aus dem Marktwagen, der in den 1950er Jahren in Niebüll begann, hat sich stark ausgeweitet. Aktuell werden die Wochenmärkte in Großenwiehe (Dienstag), Flensburg (Mittwoch und Samstag), Süderlügum (Mittwoch), Husum und Kappeln (Donnerstag), Bredstedt und Harrislee (Freitag) sowie immer nochNiebüll (Samstag) bestückt.

Zur wichtigen gewerblichen Kundschaft gehören regionale Gastronomen, Fleischereien und Selbstvermarkter, wobei letztere auch seit Mitte dieses Jahres nach Öko-Landbaugesetz ihr Vieh schlachten und zerlegen lassen können. 

Unternehmen aus der Region

Abgerundet wird das Angebot mit dem täglich wechselnden Mittagstisch, der in den Küchen in Bredstedt und Leck hergestellt wird und in den Läden in Bredstedt, in Leck und auch im Imbiss beim JAWOLL-Markt in Husum gekauft werden kann. Und wer Größeres plant, kann für ein Buffet oder ähnliches auch den Party-Service in Anspruch nehmen.

Doch auch das Fleischer-Handwerk ist natürlich im Wandel. Seien es der Mangel an Fachkräften und Arbeitskräften im Allgemeinen, die explodierten Energiekosten, welche gerade das produzierende Handwerk treffen, oder der große Konkurrenzdruck von SB-Angeboten der Discounter. 

Unternehmen aus der Region

Letzteres führt zu einer Verzerrung der Bepreisung, denn die Märkte für Lebensmittel sind sehr umkämpft. Sinkenden Einnahmen stehen dann enorm gestiegene Ausgaben gegenüber, und so musste das Unternehmen mit Filialschließungen in Bredstedt („Markttreiben“) und Husum auf diese Schwierigkeiten reagieren.


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