Zudem führte der Fachkräftemangel zeitweise zu Engpässen: "Wir hatten 2024 das Problem, dass für unsere Schlachtung wichtige Mitarbeiter fehlten. Glücklicherweise konnten wir dann für ein paar Monate bei Kollegen schlachten lassen. Seit dem 1. Januar 2025 schlachten wir aber wieder in vollem Umfang bei uns in Bredstedt. Das war enorm wichtig, denn schließlich soll die Wertschöpfung hier im Betrieb bleiben“, erläutert Arne Kinsky.
Es gilt weiterhin, dass auf aktuelle Entwicklungen reagiert werden muss. Auf Sicht nicht mehr wirtschaftliche Geschäftsbereiche müssen, trotz aller Traditionen, dann verändert oder beendet werden. Auch wird es künftig wichtig sein, Koexistenzen zu finden, denn die Verlagerung der Einkäufe aus der Innenstadt an die Ortsränder zu den Discountern mit großen Parkplätzen ist immens groß und offensichtlich derzeit gewollt.
Aber natürlich blickt Arne Kinsky nach vorn: "Wir bilden weiter Lehrlinge in Produktion, Schlachterei, Küche und Verkauf aus, denn ohne gut ausgebildetes Personal geht viel Fachwissen verloren", wirbt er für Nachwuchs.



Und er hat innovative Ideen aufgegriffen nachhaltige Verpackung des Mittagstisches, Mehrwegverpackung oder Wachspapier statt Plastik passen gut in sein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Unternehmen.
Bei allem Traditionsbewusstsein sagt er klar: "Wir müssen mit der Zeit gehen, ohne uns zu verbiegen. Aber wir haben ein Team aus großartigen Mitarbeitern, die uns dabei helfen, auch schwierige Wege zu gehen!"
Und auf keinen Fall dürfen Einbuẞen bei Qualität, Frische und Geschmack die Konsequenz sein: "Unser Sortiment genügt in jeder Hinsicht höchsten Ansprüchen in Bezug auf Regionalität und Frische und damit auch Nachhaltigkeit. Wir möchten zufriedene Mitarbeiter, denen ihre Arbeit auch Spaß macht, dafür setzen wir uns jeden Tag ein. Das ist unser Anspruch“, lautet Arne Kinsky Schlusswort.
wau