
Viele Autos mit Keyless-Zugangssystem lassen sich mit technischem Autoknackerwerkzeug illegal öffnen. Um das Diebstahl-Risiko zu senken, rät und erklärt der ADAC Folgendes: 1. Checken, ob das eigene Fahrzeug betroffen ist. Das klappt anhand einer Liste, die der ADAC veröffentlicht hat (Stand: 26. August 2024).
2. Vor dem Kauf eines Autos den Sicherheitsaspekt bei der Wahl eines Keyless-Systems bedenken und gegebenenfalls darauf verzichten.
3. Standard-Schließsysteme mit normalem Funkschlüssel sind sicherer: Sie lassen sich nicht so einfach knacken wie die eigentlich moderneren Keyless-Systeme.
4. Wer ein Auto mit unsicherem Keyless-Schließsystem besitzt, sollte in der Betriebsanleitung nachsehen, ob sich dieses vielleicht einfach ausschalten lässt.
5. Betroffene Fahrzeuge über Nacht möglichst in einer verschlossenen Garage abstellen und die Funkschlüssel innerhalb von Gebäuden nicht in der Nähe von Außentüren, Außenwänden und Fenstern aufbewahren.
6. Um zu verhindern, dass Funksignale eines Keyless-Schlüssels abgefangen werden könnten, kann man den Schlüssel in eine Metalldose, ein abschirmendes Etui oder einen Kochtopf mit Deckel legen oder ihn in Alufolie wickeln.
Um sicherzugehen, dass mit der jeweiligen Methode wirklich alle Strahlen abgeschirmt werden, am besten ausprobieren: Mit dem verpackten Schlüssel direkt an die Fahrertür des Autos stellen und schauen, ob sich die Tür öffnen lässt. Tut sie das, ist die jeweilige Methode ungeeignet und man sollte eine andere ausprobieren.
dpa