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Dagebüller Hafen: Hafengesellschaft erfolgreich im Amt

Stark frequentiert: Der Dagebüller Hafen. Foto: Hafengesellschaft

25 Jahre Erfolg, 1,7 Mio. Fahrgäste jährlich – Privatisierung, neue Terminals, Servicegebäude & Seiteneinstieg machen das „Tor zu den Inseln“ zum Drehkreuz für Amrum, Föhr & Halligen.

Die Hafengesellschaft Dagebüll mbH hat Grund zu feiern. Seit 25 Jahren managen die Verantwortlichen mit viel Geschick den Betrieb an, auf und zwischen den Molen mit über 1,7 Millionen Fahrgästen im Jahr.

Blick zurück: Das Land Schleswig-Holstein fasste in den 90er Jahren den Beschluss, die landeseigenen Häfen zu privatisieren. Daraufhin wurde der Hafen Dagebüll den Inselkommunen zum Kauf angeboten. Nach mehreren Verhandlungsjahren wurde der Erwerb des Hafens vereinbart. Zu diesem Zweck wurde am 28. Juli 1999 die Hafengesellschaft Dagebüll mbH von den Ämtern Amrum, Föhr-Land, Bökingharde, der Stadt Wyk auf Föhr und der Gemeinde Dagebüll gegründet.

Unternehmen aus der Region

Im Zuge der Verwaltungsstrukturreform des Landes änderte sich auch die Beteiligungsstruktur der Hafengesellschaft. Das Amt Amrum übertrug seinen Geschäftsanteil auf die Versorgungsbetriebe Amrum, das Amt Bökingharde übertrug seinen Anteil auf die Gemeinde Dagebüll.

Durch den notariellen Vertrag vom 30. November 1999 kaufte die Hafengesellschaft den Hafen Dagebüll mit dem Betriebsgebäude am Haffdeich. Am. 1. Januar 2000 ging der Hafen in das Eigentum der Hafengesellschaft über.

Heute ist die Hafengesellschaft Dagebüll mbH zuständig für die Häfen Dagbüll, Schlüttsiel sowie die Anleger der Halligen Hooge und Langeness.

Umfangreiche Instandsetzungen in 2000 und 2001

Die Hafengesellschaft stellte fortan einen anderen Anspruch an die weitere Entwicklung des Hafens, als es bisher das Land Schleswig-Holstein tat. Wurden bislang lediglich die notwendigsten Instandsetzungen durchgeführt, so wurden in den Jahren 2000 und 2001 umfassende Instandsetzungsmaßnahmen an den Spundwänden vorgenommen.

2001 - ein neues Verkehrskonzept und Durchfahrtterminals

Im Jahr 2001 wurde sodann auch ein neues Verkehrskonzept für die Hafenfläche umgesetzt. Die neue Fährhafenstraße wurde an die Hafenfläche angeschlossen. Die Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) verändert ihr Hafengebäude, errichtet neue Durchfahrtterminals und verbessert damit die Abfertigung des Personen- und Fahrzeugverkehrs deutlich.

Unternehmen aus der Region

2005: Das neue Service- und Wartegebäude entsteht. Das „Tor zu den Inseln“ bietet Fahrgästen und Ausflüglern einen attraktiven Anlaufpunkt mit Angeboten, die die Wartezeit „verkürzen“ und so angenehm wie möglich machen. Nachdem das Bistro im Gebäude zunächst verpachtet war, übernahm die Hafengesellschaft den Betrieb ab 2017 in eigener Regie. Durch den eigenständigen Betrieb ergaben sich insbesondere während der Coronapandemie erhebliche Vorteile. Trotz der erheblichen verordneten Einschränkungen konnten die Gäste mit Außer-Haus-Verkauf versorgt werden und die WC-Anlagen standen zur Verfügung. Ein privater Pächter hätte das aus Kostengründen sicherlich nicht leisten können.

Unternehmen aus der Region

Neu errichteter Seiteneinstieg

2010: Errichtung des Seiteneinstieges für den Personenverkehr. Mit dem neu errichteten Seiteneinstieg für Personen fand eine Trennung des Personen- und Fahrzeugverkehrs statt. Durch diese Maßnahme konnte eine weitere, deutliche Verbesserung im Fährbetrieb realisiert werden. Der Aussichtsturm am Seiteneinstieg ist mit seiner bietenden Aussicht eine Attraktion im Hafen und wird besonders bei Veranstaltungen wie dem Molenfest gerne angenommen.


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