Schon als Landwirt machte sich Hans-Christian Andresen (76) so seine Gedanken, wie er seinen Betrieb in Sprakebüll breiter aufstellen und zukunftssicher machen könnte. So zog er 1971 zusätzlich einen Landmaschinen-Verleih auf und investierte in barrierefrei ausgebaute Ferienhäuser für die immer beliebter werdenden Ferien auf dem Bauernhof.
In den 1990er Jahren erwachte das Interesse für erneuerbare Energien

In den 1990er Jahren erwachte das Interesse für erneuerbare Energien, sodass 1992 die Planungen für einen Windpark in Sprakebüll begannen. Es dauerte zwar noch weitere sieben Jahre, bis aus den Plänen Realität wurde.
Aber seither drehen sich fünf Windräder in Sprakebüll und zwar in einem Bürgerwindpark. Weitere sind inzwischen dazu gekommen. „Wir wollten von Anfang an, dass sich die Mitglieder der Gemeinde mit dem Projekt identifizieren und letztlich auch davon profitieren.
Die Wirtschaftskraft sollte vor Ort bleiben“, erinnert sich Hans-Christian Andresen. Und was mit Wind funktioniert, muss doch auch mit der Kraft der Sonne möglich sein, dachte sich Andresen.
Weil er aus Mangel an Erfahrung aber nicht wusste, welche Solarmodule wohl für großflächige Anlagen zur Energieproduktion geeignet sein könnten, kaufte er im Jahr 2003 kurzerhand zehn verschiedene Modultypen und errichtete eine eigene Testanlage. tar