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20 Jahre Solar-Energie Andresen: Breit aufgestellt in die Zukunft

Der Hof Andresen mit der Biogas-Anlage aus der Luft. Fotos: Solar Andresen

Familienbetrieb und Pionier der Solarenergie mit neuen Plänen

Großartige Unterschiede stelle Andresen zu seinem eigenen Erstaunen nicht fest. Aber es reifte die Erkenntnis, dass Sonnenkraft ein wichtiger zukünftiger Energieträger sein könnte. 2004 gründete er deshalb die Solar-Energie Andresen GmbH, deren Eigentümer er auch heute, 20 Jahre später, zusammen mit seinem Sohn Christian Andresen noch ist. (45)

Unternehmen aus der Region

Der Junior stieg nach einem Studium der Landwirtschaft im Jahr 2007 in den Betrieb ein und ist heute neben Christian Gershoff (53 und seit 2009 im Unternehmen) einer von zwei Geschäftsführern.

2008 entstand der Bürgersolarpark Sprakebüll, 2010 einer in Achtrup. Über die nicht mehr benötigten Testmodule hinaus waren da längst viele weitere Solarmodule erst an benachbarte dann immer weiter entfernte Landwirte verkauft und auf deren Dächern installiert worden.

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„Wir übernehmen für unsere Kunden die tägliche Fernüberwachung, können so eventuelle Fehler im System frühzeitig erkennen und mit unserem Serviceteam schnell beheben.“
Christian Andresen
Solar Andresen

Weitere Freiflächenanlagen folgten und die Firma wuchs beständig. „Wir haben dabei immer Wert daraufgelegt, dass wir Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen, nicht nur bauen, sondern auch die technische und kaufmännische Betriebsführung mit unserer Firma übernehmen“, sagt Christian Andresen. „Wir übernehmen für unsere Kunden die tägliche Fernüberwachung, können so eventuelle Fehler im System frühzeitig erkennen und mit unserem Serviceteam schnell beheben.“

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Eine sehr gute Idee, wie sich spätestens 2012 herausstellte. Durch einige aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehbare politische Entscheidungen wurde die Solarenergie in Deutschland quasi abgeschaltet und der Markt brach ein.

Weil der Standort in Sprakebüll für die ständig gewachsene Firma da langsam zu klein geworden war, hatte Solar-Andresen, so der landläufige Name der Firma, gerade ein Grundstück in Sande gekauft, um zu expandieren. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation, neue Anlagen wurde immer seltener gebaut, wurde daraus dann aber nichts.

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Immerhin, mit der Betriebsführung und Betreuung der Bestandsanlagen „wir übernehmen für unsere Kunden beispielsweise auch die Abrechnung mit den Netzbetreibern“, erklärt Geschäftsführer Christian Andresen, geriet das Sprakebüller Unternehmen nie in Schieflage.„Dass wir von Anfang an auf eine ganzheitliche Betreuung unserer Anlagen gesetzt haben, hat uns in dieser Zeit wohl gerettet“, ergänzt der Seniorchef Hans-Christian Andresen.

Inzwischen ist der Markt wieder angesprungen, die Verkäufe steigen. „Man kann die Ampelregierung sicher für vieles kritisieren, aber in Sachen erneuerbare Energien haben sie viele Weichen in die richtige Richtung gestellt“, meint Christian Andresen.

Das ist auch gut für die Geschäfte der Solar-Energie Andresen GmbH. 20 Jahre nach der Firmengründung steht deshalb nun der schon vor Jahren einmal angedachte Umzug an. Am Standort in Sprakebüll fehlt es für die mittlerweile 70 Mitarbeitenden einfach an Platz. In Schafflund entsteht deshalb gerade eine neue Firmenzentrale nebst Lagerhalle. 2025 soll der Umzug erfolgen. tar


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