Im Juni 2004 ist die Husumer Tafel in Trägerschaft des Diakonischen Werkes gegründet worden. Seitdem ist diese soziale Einrichtung für viele Menschen zum Segen geworden. Zu festen Zeiten können sie sich in der Diakoniekirche, der ehemaligen Friedenskirche in der Schobüller Straße, mit haltbaren Lebensmitteln versorgen. Das Angebot reicht von verschiedenen Brotsorten, Obst und Gemüse bis hin zu Dosenartikeln. „Bei uns bekommt jeder Lebensmittel, wenn eigene Mittel nicht ausreichen, um sich den täglichen Bedarf an Nahrungsmitteln selbst kaufen zu können“ erläutert Karl-Heinz Häuber, Leiter der Husumer Tafel.
Mehrmals in der Woche holen ehrenamtliche Helfer gespendete qualitativ einwandfreie Lebensmittel von Unternehmen ab, sortieren diese und geben sie an die Tafelkunden weiter. Die Lebensmittelausgabe findet mittwochs ab 14:30 Uhr und freitags ab 09:30 Uhr in der Diakoniekirche statt. Das umfangreiche Lebensmittelangebot wechselt ständig, da es aus Spenden besteht.
Um dieses regelmäßige Angebot aufrechterhalten zu können, ist die Tafel auf Spenden angewiesen. „Da wir keine staatlichen Zuwendungen bekommen, müssen wir die laufenden Kosten über Spenden und Sponsoren finanzieren“, so Häuber weiter. Der größte Teil der Lebensmittel käme unter anderem von Obst- und Gemüsehändlern, Supermärkten sowie Discountern. Hinzu kommen Privatpersonen, Unternehmen und Vereine, die mit Geld und Sachspenden die Arbeit der Husumer Tafel unterstützen. „Ohne diese große Unterstützung wäre dieses umfangreiche Angebot nicht zu halten“, betont Adelheit Marcinczyk aus der Geschäftsbereichsleitung des Diakonischen Werkes.
Das zweite und wichtige Standbein der Husumer Tafel sind die zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Sie sind ehrenamtlich tätig und leisten die Arbeit freiwillig“, betont Häuber und weiter: „Ohne diese ehrenamtliche und freiwillige Unterstützung würde hier gar nichts gehen.“ Neukundinnen und Neukunden können sich im 14-Tage-Rhythmus bei der Ausgabestelle anmelden. Sie sollten zur Anmeldung den Personalausweis, die Aufenthaltsbescheinigung und den Bescheid von Sozialamt bzw. dem Jobcenter vorlegen, erklärt der Leiter der Husumer Tafel.