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Husumer Tafel in der Diakoniekirche: Knotenpunkt für die Dienste am Menschen

Karl-Heinz Häuber (3.v.r.) mit seinem Team in der Diakoniekirche, dem Sitz der Husumer Tafel. Foto: Herbert Müllerchen

Dauerhafte Heimat seit der Umwidmung der Friedenskirche und zentrale Ausgabestelle für Lebensmittelhilfe an Bedürftige in der Schobüller Straße

Seit gut zwei Jahren befindet sich die Husumer Tafel in der ehemaligen Friedenskirche und heute Diakoniekirche in der Schobüller Straße. Es war ein langer und mühsamer Weg, bis die Husumer Diakonieeinrichtung ihre endgültige Bleibe in dem Gotteshaus gefunden hatte. Angefangen hatte alles 2004, als die Husumer Tafel unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Husum (DWH) gegründet wurde.

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Und schon damals war klar, dass diese Hilfseinrichtung auf Sponsoren und Spenden angewiesen ist. Die Essensausgabe für die Bedürftigen befand sich in den ersten Jahren in den Kellerräumen des Diakonischen Werkes. Immer mehr Menschen nahmen dieses Hilfsangebot an, was zur Folge hatte, dass die ungemütlichen und engen Kellerräume nur als Notlösung erachtet werden konnten. 

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Die Suche nach einer neuen Heimat für die wichtige Essensausgabe für Bedürftige erwies sich als äußerst schwierig. Während der Corona-Pandemie stellte die Kirchengemeinde St. Marien vorübergehend ihr Gotteshaus zur Verfügung. 

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Mit der Umwidmung der Friedenskirche zur Diakoniekirche ergab sich unerwartet eine neue und langfristige Bleibe für das diakonische Angebot. „Die Diakoniekirche ist gewissermaßen ein Knotenpunkt für die Dienste am Menschen geworden“, erklärt der Leiter der Husumer Tafel Karl-Heinz Häuber. Seither finden hier die regelmäßigen Ausgaben in den Gottesdiensträumen statt.

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Somit bietet sich im Kirchenschiff ein ungewöhnliches Bild. Im vorderen Bereich steht weiterhin der Altar und an der Wand hängt das Kreuz. Im hinteren Bereich, der durch eine Schiebewand getrennt werden kann, stehen auf Tischen große Körbe, reichlich gefüllt mit Obst und Gemüse und haltbaren Lebensmitteln. Ein Blick in die Geschichte der Friedenskirche verrät, dass schon von Anfang an der Diakoniegedanke ein wichtiger Bestandteil der - kirchlichen Arbeit war. 

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Das Gotteshaus mit dem extern offen gestalteten Glockenturm wurde in den 1950-iger Jahren errichtet. „Der Name der Kirche Friedenskirche verweist darauf, dass damals viele Menschen dieser Gemeinde als Flüchtlinge nach Husum gekommen waren“, erläutert Pastor Andreas Raabe.

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 Der diakonische Auftrag bestand darin, das friedliche Zusammenleben von Einheimischen und Flüchtlingen zu ermöglichen. Dieser Auftrag werde heute mit der Husumer Tafel fortgeführt. 
hjm


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