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Tetenbüll: Floorball immer beliebter

Action in der Sporthalle (Dreilandenhalle) in Garding. Fotos: Karin Funke

"Tetenbulls" haben einmal den Titel "Deutscher Meister" geholt.

Tetenbüll hat eine nicht gleich sichtbare Kostbarkeit: die Tetenbulls. Das sind kämpferische Spieler, die sogar schon einmal (2018) den Titel „Deutscher Meister“ geholt haben. Die Sportart: Floorball oder - vielleicht bekannter - Unihockey, benannt nach dem Hersteller der Stöcke aus Schweden, eine Art sanftes Hockey. Die Begeisterung für diese Spielart zieht sich durch alle Altersklassen. Oliver Hansen trainiert regelmäßig die U13 in Garding, aber es gibt noch jüngere Kids in der U 9 und U 11, und auch Ältere trainieren: in der Ü 30 oder Ü 60. 

„Das Wichtigste ist der Spaß“, sagt Trainer Oliver Hansen, „Spaß an der Bewegung.“ Mit Hilfe der Schläger, deren Ende aus einem Kunststoffgitter besteht, müssen die Spielerinnen und Spieler versuchen, den 23 Gramm leichten Löcherball ins Tor zu bugsieren, vorbei am Torwart. Im kleinen Feld besteht die Mannschaft nur aus drei Feldspielern, im großen Feld sind es fünf plus Torwart, und jederzeit dürfen die rennenden Spieler ausgetauscht werden. 

Trainer Oliver Hansen mit Jan Ole Frey.
Trainer Oliver Hansen mit Jan Ole Frey.

„Auch Mädchen sind dabei, die sind oft sogar besser als die Jungs“, sagt der 51-jährige Trainer, der im Hauptberuf Dachdecker ist.„Denn sie haben oft mehr Weitblick und sehen die Chancen eher kommen.“ Floorball ist ein „körperloses Spiel“, d.h. man darf sich nicht anrempeln; nicht einmal die Stöcke dürfen sich kreuzen. Vor allem der kleine Ball mit seinen 26 Löchern ist gefährlich wegen seiner Geschwindigkeit, weshalb der Torwart Helm und Polster unter der Kleidung trägt. Trainiert wird an der Theodor-Mommsen-Schule, in der Turnhalle Tetenbüll und in der Gardinger Dreilandenhalle.

ari


Erste Hilfe am Kind

Am 13. Juli findet im Familienzentrum der Diakonie in Tönning ein besonderer Erste-Hilfe-Kurs statt: spezielle Hilfen für Kinder. „Das Familienzentrum ist dafür der geeignete Ort“, sagt die Koordinatorin Diana Hauschildt, denn er zeichnet sich durch die vier B's aus: Beratung (Erziehungs- und Gesundheitsfragen), Betreuung (Kinderbetreuung in Kitas und Spielkreisen sowie in den Ferien), Bildung (Elternbildung in Kursangeboten) und Begegnungen (Offene Treffs und ehrenamtliche Betätigungen). Nun also sollen oder können Eltern oder andere Personen, die mit Kindern in Kontakt sind, Erste Hilfe leisten lernen. Die Themen sind u.a. Reanimation beim Säugling, beim Kleinkind und bei Jugendlichen. Bolus-Geschehen (Atemwegsobstruktion), Pseudokrupp, Fieberkrampf. Der Kurs am 13. Juli findet von 9 bis 15.30 Uhr statt und kostet 50 Euro pro Person bzw. 90 pro Paar (Eltern). Kursleitung: Erste Hilfe NF, Nane Nomene Hansen. Eine verbindliche Anmeldung wird baldmöglichst online erbeten, notfalls auch telefonisch oder per Mail. Telefon 04861/6175718, E-Mail: familienzentrumtoeninng@dw-husum.de.

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