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Weihnachtsmarkt in Barmstedt vom 29.11 bis den 01.12: Sicheres Adventsvergnügen

Die Reichenstraße erstrahlt im festlichen Weihnachtslichterschmuck. Mit einem neuen Sicherheitskonzept soll der Schutz der Besucher verstärkt werden. Foto: Michael Ruff

Schutzmaßnahmen für den Barmsteder Weihnachtsmarktes

Michael Bunk

Einer der größten Weihnachtsmärkte im Kreis Pinneberg findet am ersten Adventswochenende in Barmstedt statt. Mehr als 10000 Menschen drängeln sich Jahr für Jahr an drei Tagen durch die Innenstadt und um die Kircheninsel, wenn mehr als 70 Aussteller und Buden die Straßen säumen. Dieses Jahr vom 29. November bis 1. Dezember. Die Sicherheit der Besucher ist schon lange ein Thema. Seit dem Anschlag auf den Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 stehen beispielsweise mit Sand gefüllte Big Bags als Hindernisse an den Zufahrtsstraßen wie Am Markt, Reichenstraße, Bahnhofstraße und Chemnitzstraße. Diese sollen es unmöglich machen, dass ein Lastwagenfahrer mit hoher Geschwindigkeit in die Festmeile hinein rasen kann.

Unternehmen aus der Region

„Wir haben ein Sicherheitskonzept, das bis jetzt immer gut funktioniert hat“, sagt Bürgermeisterin Heike Döpke in einer ersten Reaktion auf die Festnahme eines 17-Jährigen in Elmshorn, der einen Anschlag auf ein nicht näher genanntes Ziel geplant haben soll. „Das werden wir bei Bedarf nachschärfen.“

Standard auch in Barmstedt ist vor Beginn des Weihnachtsmarktes eine Begehung mit Vertretern von Stadt mit Stadtmarketing und Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr. Dabei geht es auch um Themen wie Fluchtwege und Zufahrten für Rettungskräfte. Ebenso Standard ist, dass auf dem Markt selbst in doppelter Weise für die Sicherheit der Besucher gesorgt ist. Ein privater Sicherheitsdienst patrouilliert beständig zusätzlich zur Polizei auf der Festmeile. Die Bilanz in den Vorjahren war aus polizeilicher Sicht immer eine ruhige, wie der Leiter der Polizeistation Barmstedt, Michael Bublitz, auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte.


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