Kein Mais. Keine Spiegel. Nein, ein 2.000 Quadratmeter großes Heckenlabyrinth gibt es im Herzen der Probstei. Vor allem Weiß- und Rotdornpflanzen sowie wilder Wein bilden die Wegbegrenzungen des Irrgartens. Es ist ein Spaß für Groß und Klein mit ein wenig Geduld und Ausdauer einen in der Mitte stehenden Aussichtsturm zu erreichen. Der ermöglicht einen Blick auf den ganzen Irrgarten. Gepflanzt wurde der aus Maulbeerhecken die als Nahrungsquelle für die Aufzucht von Seidenraupen dienten.
Aus den Kokons der Seidenraupen wurde Seide gesponnen. Die Maulbeerhecken fielen in den 1940er Jahren einem strengen Winter zum Opfer. Sie wurden durch witterungsbeständige Pflanzen ersetzt. Ohne Maulbeerhecken verschwanden auch die Seidenraupen und so wurde das Labyrinth für die Öffentlichkeit freigegeben.
Minigolf & Spielplatz
Ein Blockhaus das im Zweiten Weltkrieg als Provisorium gebaut worden war dient heute noch als Wahrzeichen des Restaurants „Irrgarten“. In dem können sich Irrgarten-Bezwinger belohnen oder vor dem Gang ins Labyrinth stärken. Außerdem gibt es neben dem Irrgarten, der in vierter Generation von der Familie. Biermann betrieben wird, eine Minigolfanlage und einen Kinderspielplatz. Das Restaurant mit großer Terrasse bietet gutbürgerliche Küche und hausgemachten Kuchen. Für Feiern jeder Art stehen Räume bis zu 100 Personen sowie individueller Service und gute Küche zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist es auch zum Beispiel zwei der sechs Bundeskegelbahnen für eine Feier zu buchen. Oder neue Erfahrungen auf einer „Magic Kegelbahn“ zu sammeln die auf Schwarzlicht umgeschaltet werden kann.