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Töpfermarkt Kellinghusen: Treffpunkt für Keramikkunst und Kunsthandwerk

Von Geschirr bis Artikel für den Garten: Auf dem Töpfermarkt ist das Angebot groß. Foto: Kristina Mehlert

Keramiker aus dem In- und Ausland präsentieren in Kellinghusen Gebrauchskeramik, Unikate und Sammlerstücke. Historische Stadtrundgänge und Ausstellungen ergänzen das Programm.

Die beiden Marktplätze in Kellinghusen werden am kommenden Wochenende, 8. und 9. August, wieder zu einem Treffpunkt für Keramikkunst und Kunsthandwerk. Mehr als 60 Keramiker aus ganz Deutschland sowie Gäste aus Lettland, Österreich und Ungarn präsentieren beim traditionellen Töpfermarkt ihre Arbeiten. Am Samstag ist der Markt von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Sicher sein können sich die Besucher, dass die große Bandbreite der ausgestellten Stücke wieder von Gebrauchskeramik bis hin zu Sammlerstücken reichen wird – zum Hingucker wird dabei nicht nur das Geschirr, auch Dekorationen für den Garten sowie moderne und klassische Arbeiten fallen direkt ins Auge. Des Weiteren dürfen sich die Besucher erneut auf einen abwechslungsreichen Markt mit handgefertigten Unikaten freuen. Auf die Beine gestellt wird der Markt zum zweiten Mal Museum „betont“ und des Stadtmarketings.

Unternehmen aus der Region

Ganz besonders weisen die Veranstalter darauf hin, dass das ohnehin vielfältige Angebot noch einmal um zehn neue Aussteller erweitert wurde. Trotz einiger Neuerungen ist es Hannah Reimers als Leiterin des Stadtmarketings und Museumsleiter Jan-David Mentzel wichtig, die gewachsenen Traditionen und den hohen Qualitätsanspruch des Marktes weiterhin zu erhalten. Eng verbunden bleibt auch das Keramik Centrum Kellinghusen (KCK), in dessen Hände 12 Jahre lang die Organisation des Töpfermarktes lag, dem Töpfermarkt. Mit einem Infostand werden die Mitglieder vertreten sein und sich um das Wohl der Aussteller kümmern. Und was wäre der Töpfermarkt ohne den beliebten Töpfermarktbecher, der sich längst, dank seiner limitierten Auflage von 80 Stück, zu einem beliebten Sammlerstück entwickelt hat.

Unternehmen aus der Region

Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen auf dem Oberen Marktplatz sowie Imbiss, Eis und Crêpes auf dem Unteren Marktplatz auch für das Wohl aller Besucher gesorgt.

Wer neben zeitgenössischer Keramikkunst auch einen Blick in die Geschichte der Kellinghusener Fayencen werfen möchte, kann an beiden Tagen an einem historischen Stadtrundgang teilnehmen. Die Führungen beginnen jeweils um 14 Uhr und vermitteln, wie Kellinghusen zur Keramikstadt wurde. Das Museum „betont“ bietet außerdem spannende Einblicke in die Geschichte der Fayencen sowie in seine Sammlung historischer Tasteninstrumente. Darüber hinaus hat bereits am Donnerstag, 6. August, die Sonderausstellung „Aufbrüche“ mit zeitgenössischen Werken von In Jung eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 23. August zu sehen.

Kristina Mehlert


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