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500 Apotheken in einem Jahr weniger

Gabriele Overwiening, Präsidentin der ABDA. Foto: ABDA

ABDA: Patienten brauchen echte Apotheken, echte Apotheken brauchen Apotheker

Das sichere Netz der Arzneimittelversorgung wird immer löchriger. Allein im vergangenen Jahr haben in Deutschland knapp 500 Apotheken ihren Betrieb eingestellt. „Unsere Patientinnen und Patienten müssen immer weitere Wege zur nächstgelegenen Apotheke zurücklegen. Mit der Arzneimittelberatung, eigenen Herstellungen, Nacht- und Notdiensten, Impfungen und den pharmazeutischen Dienstleistungen bieten die Apotheken aber Leistungen an, die die Menschen in ihrer wohnortnahmen Umgebung unbedingt benötigen“, sagt Gabriele Overwiening, Präsidentin der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

In den vergangenen Monaten haben die Standesvertretungen der Apothekerschaft zahlreiche politische Gespräche auf Bundes- und Landesebene geführt. Eine Stärkung der Apotheken ist aus ABDA-Sicht nach wie vor nicht abzusehen. ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kündigt daher an: „Im Rahmen unserer neuen Dachkampagne „Gesundheit sichern. Die Apotheke.“ werden wir unsere Patientinnen und Patienten direkt in den Apotheken über die bedrohliche Lage informieren.“

Bundespolitisch umschreibt die ABDA-Präsidentin ihre Agenda so: „Wir werden nicht müde werden, die Verantwortlichen in Politik und aufseiten der Krankenkassen an unsere gemeinsame Aufgabe zu erinnern. Gesundheit zu sichern ist kein Selbstläufer, weder im persönlichen noch im gesellschaftlichen Bereich. In Gesundheit muss man investieren.“
Abda

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