Wer sein Fahrrad nach längerer Standzeit aus Keller oder Garage holt, sollte vor der ersten Fahrt unbedingt einen Blick auf die Reifen werfen. Lassen sich diese mit dem Daumen merklich eindrücken, muss nachgepumpt werden. Der richtige Luftdruck hilft nicht nur dabei, die Lebensdauer der Reifen zu verlängern, er sorgt außerdem für weniger Rollwiderstand und erlaubt somit müheloseres Fahren. Auf der Seitenwand der Reifen stehen in der Regel Werte für den minimal wie maximal empfohlenen Reifendruck. Zwischen diesen Werten kann jeder den für sich optimalen Kompromiss aus sportlicher Härte und Komfort finden.
Darüber hinaus sollten die Reifen einem kurzen Zustands-Check unterzogen werden. Sind sie porös, rissig oder abgefahren, empfiehlt sich die Neuanschaffung. Steckt ein größerer Fremdkörper im Reifenmantel, könnte ebenfalls ein Wechsel sinnvoll sein. Gesetzliche Bestimmungen wie bei Pkw-Reifen gibt es bei Fahrrädern keine. Insofern besteht auch keine Pflicht zum Reifenwechsel. Wer den Arbeitsaufwand minimieren will, kann sein Fahrrad oder Pedelec zum Reifenwechsel in die Werkstatt eines Fahrradhändlers bringen. Mario Hommen/SP-X