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Fahrradbörse Elmshorn: Fit für den Sattel

Inhaber Daniel Sauter erzählt worauf man zum Saisonstart achten muss und welche Neuerungen es bei E-Bike-Technologie gibt.

Fahrradbörse Elmshorn
Fahrradbörse Elmshorn

Zum Frühlingsbeginn freuen sich viele Radfahrer, ihr Gefährt wieder aus dem Schuppen zu holen. Worauf man zum Saisonstart achten muss, erzählt Daniel Sauter (Foto), Inhaber der Fahrradbörse Elmshorn.

Wie bereitet man sein Rad auf die Saison vor?

Zu Beginn der Saison lohnt es sich, das Fahrrad einmal gründlich durchzuchecken. Besonders sinnvoll ist es, die Reifen auf Luftdruck und Profildicke zu prüfen, die Bremsen zu testen, die Kette zu reinigen und zu ölen, die Schaltung zu checken und die Schrauben an Lenker, Sattel und Rädern nachzuziehen.

Bestenfalls meldet man sich zeitig bei einer Fachwerkstatt, die das Fahrrad startklar macht. Die beste Zeit dafür sind Herbst und Winter.

Welche Neuerungen gibt es für die kommende Saison?

Für Fahrräder gibt es nun ABS zum kontrollierten Bremsen. Zudem werden immer häufiger GPS-Tracking und Diebstahlschutz integriert. Auch die E-Bike-Technologie verbessert sich ständig: E-Bikes sehen durch versteckte Antriebe kaum noch elektrisch aus, haben aber immer stärkere Motoren und Reichweiten bis 200 Kilometer.

Für wen lohnt sich ein E-Bike?

Ein E-Bike ist längst mehr als nur „Fahrrad mit Motor“. Gegenwind, Steigungen oder lange Strecken können deutlich angenehmer zurückgelegt werden.

Besonders für Pendler oder längere Touren eignen sich E-Bikes Auch für Wiedereinsteiger oder nach Pausen sind sie ideal. Man tritt ja trotzdem selbst in die Pedale, nur unterstützt.
uh


500 Milliarden Sondervermögen - Was kommt hier an?

Bereits im März hat der Bundestag noch in alter Zusammensetzung ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität verabschiedet. Mit den Milliarden soll Deutschlands Infrastruktur wieder modernisiert werden. Aber was kommt eigentlich hier vor Ort an?

Antonio Balcazar
Antonio Balcazar

Von den 500 Milliarden gehen insgesamt „nur“ 20 Prozent, also 100 Milliarden Euro an die Bundesländer. Die Verteilung unter den Bundesländern erfolgt nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel. Schleswig-Holstein erhält rund 3,4 Prozent, also 3,4 Milliarden Euro. Mit den Kommunen hat sich das Land geeinigt, dass davon 62,5 Prozent Summe an die Kreise, Städte und Gemeinden weitergereicht werden. Konkret bedeutet dies, dass die Gemeinde Rellingen aus dem Sondervermögen rund 6,36 Millionen Euro erhält, die Stadt Pinneberg rund 19,7 Millionen. Dies sind die Summen, die insgesamt über zwölf Jahre zur Verfügung steht, also rechnerisch jährlich 636.00 Euro für Rellingen oder 1,97 Millionen Euro für Pinneberg.

Das ist viel Geld für das wir als Gemeinde dankbar sind. Es relativiert sich aber, wenn man sieht, dass alleine die Gemeinde Rellingen dieses Jahr über 30 Millionen Euro für Investitionen u.a. in Schulbau und Gewerbeentwicklung geplant hat. Auf Bundesebene wurden die Mittel aus dem Sondervermögen wohl teilweise zweckentfremdet und nicht für Investitionen genutzt, sondern konsumtiv genutzt. Das wird vor Ort nicht passieren. Als Kommunen müssen wir das Geld für Investitionen verwenden. Dafür sorgt eine Förderrichtlinie. Das ist aber auch richtig so. Schließlich wollen wir die Infrastruktur damit modernisieren.

Unternehmen aus der Region

Marc Trampe
Bürgermeister Rellingen


Veranstaltungen im Mai

Do., 30. April - So., 10. Mai

Frau Müller muss weg!
Das Theater Schenefeld zeigt Lutz Hübners Komödie im Forum Schulzentrum. Ein Elternabend eskaliert zum Schlagabtausch nicht nur um Noten und Gymnasialempfehlungen. Alle Infos und Termine unter www.theater-schenefeld.de . Eintritt: 6-12 Euro.

Fr., 1. Mai – So., 31. Mai

Ausstellung: Wiederkehr – Die stille Kraft des Ornaments
Die Drostei widmet sich in der Ausstellung Wiederkehr, der Rolle des Ornaments in der zeitgenössischen Kunst. Diverse Künstler untersuchen Struktur, Rhythmus und Tradition. Kuratorinnenführungen finden am 8. und 28. Mai statt.

Fr., 1. - Do., 21. Mai

Stadtradeln 2026
Ganz im Zeichen der nachhaltigen Mobilität sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, möglichst viele Wege im Alltag mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückzulegen. Es ist ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz und die Radverkehrsförderung in unserer Stadt. Registrierung unter www.stadtradeln-kreispi.de oder über die Stadtradeln-App.

Unternehmen aus der Region

Fr., 1.-Mo., 4. Mai

Pinneberger Frühjahrsmarkt
Der zentrale Marktplatz verwandelt sich in eine bunte Meile für die ganze Familie. Der traditionelle Jahrmarkt bietet Fahrgeschäfte, Losbuden und kulinarische Klassiker wie gebrannte Mandeln. Ein Highlight für die jüngeren Pinneberger und ideal für den Austausch mit Nachbarn und Freunden.

Am Freitag, 8. Mai

Das große Casting-Finale
Ab 17 Uhr findet das lang erwartete Finale des lokalen Gesangswettbewerbs im Jasmin Event Center Pinneberg statt. Die talentiertesten Stimmen der Region treten an. Eine fachkundige Jury bewertet die Darbietungen, doch auch die Unterstützung des Publikums ist gefragt. Im Anschluss darf getanzt und gefeiert werden. Erleben Sie einen Abend voller Emotionen.

Unternehmen aus der Region

Do., 14. - So., 17. Mai

6. Craft Beer & Gourmet Festival
Im idyllischen Baumhain präsentieren über 15 Brauereien mehr als 60 handwerklich gebraute Bierspezialitäten. Ergänzt wird das Angebot durch hochwertige Gastronomie-Stände von Streetfood bis zu feinen Delikatessen. Ein Event, das moderne Braukunst und geselliges Beisammensein vereint.

Am Sonntag, 17. Mai

Fahrradfrühling und verkaufsoffener Sonntag
In der Innenstadt dreht sich alles um das Zweirad – inklusive der Versteigerung von Fundrädern und der Möglichkeit, Räder codieren zu lassen. Parallel dazu laden die Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag zum Bummeln und Verweilen ein.

Am Sonntag, 24. Mai

14. Neue GeWoGe Quellentalfest
Das beliebte Stadtteilfest fördert den Zusammenhalt im Viertel. Mit einem bunten Programm aus Musik, Spielangeboten für Kinder und Informationsständen lokaler Vereine bietet das Fest eine hervorragende Gelegenheit, die Nachbarschaft kennenzulernen und einen Tag im Grünen zu verbringen.


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