Es ist geschafft. Nie wieder Schule. Oder doch? Natürlich wird der eine oder andere sicherlich auch weiterhin die Schulbank drücken müssen oder wollen. Schließlich ist lebenslanges Lernen der Schlüssel, um in der digitalen und globalisierten Welt erfolgreich bleiben zu können.
Sagt man. Was vielleicht die jüngere Generation nicht weiß: Die Idee des lebenslangen Lernens ist keineswegs neu. Schon vor Jahrhunderten von Jahren wiesen Philosophen und Denker wie Konfuzius, Hippokrates und Pythagoras auf die Bedeutung des ständigen Lernens hin. Vielleicht hat man sogar mal den Satz: „Das ganze Leben ist eine Schule.“ gehört. Natürlich bedeutet das nicht, dass man gerade mit dem Schulabschluss in der Tasche direkt auf eine weiterführende Schule oder Universität gehen oder in eine Ausbildung starten muss. Es gibt so viele Möglichkeiten, was man nach der Schule machen kann.
Natürlich möchte manch einer sofort sein eigenes Geld verdienen und beginnt daher eine Ausbildung im Handwerk, im medizinschen, sozialen oder kaufmännischen Bereich. Andere dagegen entscheiden sich vorerst gegen eine Ausbildung und bewerben sich an Fachhochschulen oder Universitäten für ein Studium oder leisten ihren Freiwilligendienst in einem sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich.
Und dann gib es die, die es in die weite Ferne zieht. Denn: Auch im Ausland kann man fürs Leben lernen. Und Geld verdienen. Egal, für was man sich entscheidet - alles sollte gut überlegt sein. Eigene Ziele und Interessen sollten allerdings stets im Fokus stehen.
Ehe man Entscheidungen zu seiner beruflichen Zukunft trifft, sollte man eine möglichst konkrete Vorstellung davon haben, was man später einmal machen will. Fragen, was einem Freude bereitet, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen oder in welchem Job man sich später am besten verwirklichen könnte, sollte unbedingt hinterfragt werden. Denn: Gerade bei der Auswahl eines Ausbildungsplatzes sollte man sich auch fragen: „Ist es das, was ich mein ganzes Leben machen will?“ Auch Schulabgänger ohne einen Schulabschluss haben Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Sie sollten daher den Mut aufbringen, sich in gleich mehreren Betrieben zu bewerben. Gerade jetzt stehen die Chancen für sie im Handwerk, als Verkäufer und in anderen zweijährigen Ausbildungsberufen gut.
Wer noch zwischen einer Ausbildung und einem Studium schwankt sollte wissen, dass für ein Studium in der Regel das Fachabitur oder Abitur notwendig ist. Andererseits sind die Karrierechancen nach einem Studium und die Aussichten auf ein höheres Gehalt für gewöhnlich größer, als nach einer Ausbildung.
Aber egal, für was sich ein jeder entscheidet - am Ziel ist man damit auch noch lange nicht. Gibt es doch auch da unterschiedliche Angebote. Während Bildungseinrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien für ein Studium infrage kommen, können Auszubildende zwischen einer dualen Ausbildung sowie einer schulischen Ausbildung an Berufsfachschulen wählen. Im Ausland verdient man sein erstes Geld entweder als Au pair bei einer Familie, oder während des travel & work - es gibt so viele Möglichkeiten, fremde Länder, Kulturen, Sprachen und Menschen kennen zu lernen. Eines aber ist sicher: Egal ob Ausbildung, Studium oder ein Auslandsaufenthalt – überall lernt man noch etwas dazu.
km