Möbel-Polsterei, Fensterdekoration und Sonnenschutz - und das sind die hauptsächlichen Arbeitsbereiche, in denen sich Raumausstatter-Meisterin Anike Malu Brodersen mit ihrem neunköpfigen Team im Cecilienkoog 17 in der Gemeinde Reußenköge zu Hause fühlt. Seit 20 Jahren kennt die Kreativität der Fachfrauen keine Grenzen. Kunden, die sie in ihren Räumlichkeiten mit dem Firmennamen „malu b. interieur“ besuchen spüren deutlich, dass hier alle ihren Beruf mit vollem Herzen lieben und leben.

Den Wohn- und Lebensraum ihrer Kunden kreativ, praktisch-funktional und ästhetisch zu gestalten, darum geht es den Handwerkerinnen. Die individuellen Wünsche hinsichtlich der Stoff- und Materialverarbeitung und setzen sie gerne bei allen Aufträgen um. Zuverlässige Lieferanten aus Schleswig-Holstein sowie deutschland- und europaweit ermöglichen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Ob es im Bereich der Polsterarbeiten um das Einhauchen neuen Lebens bei der Aufarbeitung alter Möbel nach traditioneller Handwerkskunst, um die Neuanfertigung mit modernen Polstertechniken oder die passgenaue Anfertigung von Auflagen für Esszimmer- oder Fensterbänke geht: alles ist Maßanfertigung. Dieser nicht ganz alltägliche Handwerksberuf, erläutert Brodersen, ist einfach faszinierend. Immer wieder für die entsprechenden Räume die passenden Lösungen zu erarbeiten, vor Ort im Miteinander auszusuchen, was gefällt und technisch machbar ist, macht allen im Team immer wieder große Freude.
Am 1. Juni 2004 machte sich die Raumausstatter-Meisterin selbstständig. Zuvor war Sie nach dem Abitur 1998 an der Friedrich-Paulsen-Schule in Niebüll direkt in die handwerkliche Ausbildung zur Raumausstatterin gegangen, danach als Gesellin nach Hamburg. Mit einem Stipendium der Begabtenförderung erwarb sie 2003 ihren Meistertitel. Zeitgleich übernahm ihr Mann Dag 2003 den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern Ellen und Boy-Ketel Brodersen, sie heirateten und gründeten mit der Geburt des Sohnes Bo ihre Familie, die durch Tochter Tomke 2005 komplett wurde. Ihr Ehemann, die Kinder, die Schwiegereltern sowie ihre Mutter Maren Jacobsen und die gesamte Familie haben sie von Anfang an tatkräftig unterstützt und tun es nach wie vor.