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So werden Reiter zu Pferdeflüsterern

Natural Horsemanship: Pferde werden sanft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen bewegt. Foto: Hans-Jürgen Kühl

Natural Horsemanship: Tierpark Warder bietet Einführungskurs an

Ein ganztägiger Einführungskurs zum Thema Natural Horsemanship findet am Samstag, 31. August, im Tierpark Arche Warder statt. Die Teilnehmer sollen dabei lernen, die Welt aus der Sicht der Pferde wahrzunehmen, um auf dieser Basis einen natürlichen Umgang mit ihnen zu entwickeln.

Unternehmen aus der Region

Am Anfang des Grundlagenkurses zu den Prinzipien des Natural Horsemanship steht eine vertrauensvolle Kontaktaufnahme zu den Pferden. Nach dem ersten Beschnuppern und einer Einführung in das jahrhundertealte Wissen über das Verhalten und die Kommunikation der Pferde soll eine partnerschaftliche Beziehung mit den Vierbeinern aufgebaut werden. „Spaß und Freude für alle stehen dabei im Vordergrund“, betonen die Veranstalter.

Natürliche Verbindung von Pferd und Mensch

Kursinhalte sind unter anderem: eine natürliche Verbindung von Pferd und Mensch auf der Basis von Vertrauen und Respekt; praktische Vorführungen zum Thema „Wer führt? Wer folgt?“; das Spiel mit der Körperenergie in alle Richtungen: vorwärts, rückwärts, seitwärts, zirkeln; entspannte Tempowechsel sowie das erfolgreiche Meistern von Hindernissen.

Vorerfahrungen mit Pferden sind keine Voraussetzung für eine Kursteilnahme. Der Kursablauf richtet sich nach dem Tempo und Können der Gruppe.

So läuft die Anmeldung

Treffpunkt für die Teilnehmer ist am 31. August um 9.30 Uhr am Kassenhäuschen der Arche Warder. Inklusive Mittagspause soll der Kurs bis 16 Uhr gehen. Die Teilnahme kostet 120 Euro. Anmeldeformulare findet man im Internet auf der Tierpark-Homepage www.arche-warder.de .
Hans-Jürgen Kühl


Was ist Natural Horsemanship?

Viele berühmte Pferdeflüsterer kommen aus den USA. Das verwundert nicht weiter, denn der Umgang mit Pferden ist dort ein anderer als in Europa: Pferde werden - etwa für die Rancharbeit - nicht langwierig ausgebildet, sondern mehr oder weniger brutal zugeritten und für die rasche Verwendung gefügig gemacht.

Im bewussten Gegensatz zu diesem rohen, gewalttätigen Umgang mit dem Pferd entstand in den 1920er-Jahren die Vorstellung, dass man Pferde auch sanft, ohne Anwendung physischer Gewalt zur Zusammenarbeit mit dem Menschen bewegen könnte: durch Einfühlen in ihre Psyche und das Verstehen ihrer natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen. Grob gesprochen, geht es darum, dass der Mensch sozusagen die Sprache der Pferde lernt, ihr Verhalten, ihre Körpersprache studiert, sich aneignet und beim Umgang mit Pferden gezielt einsetzt. So können sie dem Pferd sehr leicht verständlich machen, was sie von im wollen. Quelle: Arche Warder


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