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Vorzeigeprojekt an der Möhlenkoppel in Nortorf

Bauleiter Arne Oldenburg (von links), Dieter Hellwig, Geschäftsführer BSP Architekten BDA, Stefan Binder, Vorstand Baugenossenschaft Mittelholstein, Innenministerien Magdalena Finke (CDU), Martin Ahrens, Vorstand Baugenossenschaft Mittelholstein, und Jan O. Schulz, Geschäftsführer BSP Architekten BDA vor dem Neubau in Nortorf. Foto: Frank Afflerbach

26 barrierefreie Mietwohnungen in nachhaltiger Holzbauweise, öffentlich gefördert und mit Photovoltaik, Luftwärmepumpen und gemeinschaftlichem Dachgarten

Nach einer Bauzeit von etwa 17 Monaten stehen die beiden Mehrfamilienhäuser im Nortorfer Neubaugebiet Möhlenkoppel kurz vor der Vollendung. Nachdem der Spatenstich am 27. März 2025 erfolgte, konnte der Bauträger, die Baugenossenschaft Mittelholstein (bgm), sechs Monate später, am 2. Oktober, sein Richtfest feiern. 

Auch der geplante Bezug durch die Mieter im Sommer 2026 läuft nach Plan und steht nun unmittelbar bevor. Magdalena Finke, CDU-Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, nutzte am Dienstag, 4. August, auf Einladung der bgm-Vorstandsmitglieder Stefan Binder und Martin Ahrens im Rahmen ihrer Sommertour durch Schleswig-Holstein die Möglichkeit, das Bauprojekt zu besichtigen.

26 barrierefreie Wohnungen im Holzbau

Im Baugebiet Möhlenkoppel hat bgm-Angaben zufolge am Haferkamp 5-7 erstmals in nachhaltiger Holzbauweise zwei Gebäude mit insgesamt 26, großenteils öffentlich geförderten Mietwohnungen errichtet. Der Wohnungsmix besteht aus barrierefreien Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Etwa 8 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen für das Bauvorhaben. Davon stammen etwa 3,7 Millionen aus Landesmitteln, und knapp 4,3 Millionen Euro sind Eigenmittel der Genossenschaft.

15 der insgesamt 26 Wohnungen wurden öffentlich gefördert, was einer Förderquote von rund 60 Prozent entspricht. Dabei werden neun Wohnungen im 1. Förderweg mit einer Miete von 6,65 Euro pro Quadratmeter verfügbar sein, sechs weitere Wohnungen stehen im 2. Förderweg für 8,15 Euro pro Quadratmeter zur Verfügung. 

Das gesamte Projekt steht laut bgm ganz im Zeichen einer umweltverträglichen und verantwortungsvollen Ressourcennutzung. Beginnend beim nachwachsenden Baustoff Holz über die Nutzung von Photovoltaikanlagen auf den begrünten Dächern bis hin zu den vier Luftwärmepumpen zur Erwärmung der Wohneinheiten. Auf dem Dach steht den Mietern ein gemeinsamer Dachgarten mit Gewächshaus sowie Hochbeeten und einer großen Terrasse zur Verfügung. Des Weiteren steht für alle Mieter ein Gemeinschaftsraum bereit, in dem Feiern oder sonstige Veranstaltungen stattfinden können.

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Magdalena Finke lobt das Nortorfer Projekt

Die bgm-Vorstandsmitglieder Stefan Binder und Martin Ahrens ließen es sich nicht nehmen und führten Ministerin Finke persönlich durch das gesamte Bauprojekt. Hierbei erfuhr die Politikerin auch etwas über die jeweiligen ßen. Die Ministerin sagte, dass sie „die Wohnanlage sehr gut findet und es sicherlich viel Spaß bereiten wird, hier einzuziehen und zu leben“. Ferner erläuterte sie: „In den vergangenen drei Jahren haben der Bund und das Land Schleswig-Holstein pro Jahr 400 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellt, und es ist schön anzuschauen, was aus diesem Geld alles entstehen kann. Es ist gut, dass durch das Land S-H der soziale Wohnungsbau gefördert und durch die Baufirmen so massiv vorangetrieben wird, denn es ist wichtig, dass für alle Bürger bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht.“

Frank Afflerbach


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