Der Zusammenhalt hier ist sehr gut, Mitarbeiter stehen füreinander ein und helfen sich. „In meiner Wahrnehmung das geilste Autohaus in Flensburg. Wir bekommen jedes Jahr Auszeichnungen, also muss die Qualität stimmen.“ Wer sich die Bewertungen der AZF-Gruppe auf der unabhängigen Online-Plattform Kununu für Arbeitgeberbewertungen einmal durchliest, dem wird schnell klar: Das Team von AZF fühlt sich wohl und ist sichtlich zufrieden. Mit 4,5 bis 4,6 Sterne, bei 90 Einträgen - liegt AZF damit deutlich über dem Branchenschnitt.
Offene Fehlerkultur und Lösungsorientierung
Die AZF-Gruppe ist seit 2002 kontinuierlich gewachsen – aus einer Mannschaft von damals 28 Mitarbeitern wurde eine Unternehmensgruppe mit mehreren Standorten und einem breiten Markenportfolio.
Heute beschäftigt AZF rund 480 Mitarbeiter, darunter mehr als 50 Auszubildende. Und dennoch beschreibt Marketingleiter Leif Nielsen die Kultur nicht als anonymes Großunternehmen, sondern als nahbar und familiär. Rund 60 Prozent der Belegschaft sind länger als zehn Jahre im Unternehmen, einige sogar seit 25 Jahren – so lange, wie es AZF gibt.
„AZF Forum“ für das Mehr an Know-how
Die gute Arbeitsatmosphäre bei AZF ist kein Zufallsprodukt, sondern seit jeher ein erklärtes Ziel der Führungsriege – im Umgang mit Kunden, wie im Umgang im Team. Freundlichkeit, Fairness, Geduld, Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit gehören ebenso dazu wie eine offene Fehlerkultur und Lösungsorientierung. Ein wichtiger Baustein dafür ist Kommunikation. AZF setzt bewusst auf transparenten und kontinuierlichen internen Austausch – nicht nur, wenn es um Veränderungen oder Entwicklung geht. Führungskräfte suchen regelmäßig das Gespräch, Ziele und Erwartungen werden klar benannt und Feedback gegeben. Gerade weil AZF dynamisch arbeitet und das Tempo in vielen Bereichen hoch ist, wird Klarheit zur Entlastung.
Unterstützung zeigt sich besonders stark in Förderung und Weiterentwicklung. AZF verlässt sich nicht nur auf die Schulungsprogramme der Hersteller, sondern hat eigene Formate aufgebaut. Ein zentraler Bestandteil ist das „AZF Forum“, das interne Weiterbildungen organisiert – von Sprach- und Software-Kursen bis zu Angeboten, die das Know-how vertiefen.
Mit „AZF Future“ in Richtung Zukunft
Besonders sichtbar wird das Konzept in der Ausbildung. Mit „AZF Future“ ist die Ausbildung des Nachwuchses Chefsache. Warum das so wichtig ist? „Weil unsere Azubis die Zukunft des Unternehmens sind“, betont Geschäftsführer Stephan Thonak. Ein hauptverantwortliches Ausbilderteam sorgt für Strukturen und Betreuung, zusätzlich engagieren sich unternehmensweit viele Kollegen aus verschiedenen Abteilungen für die Entwicklung der Azubis.
Der Erfolg lässt sich messen: 2024 stellt AZF die landesweit beste Automobilkauffrau – zum vierten Mal in sechs Jahren. Und auch intern zeigt sich, dass Karrierewege möglich sind: ehemalige Azubis werden Verkaufsleiter, Leistungsträger im Verkauf oder wachsen in der Disposition in Führungsrollen hinein. Demnächst wird am Standort Liebigstraße eine eigene Lehrwerkstatt für die Auszubildenden eingerichtet – heißt üben, lernen, ausprobieren unter Anleitung eines Werkstattmeisters. Zur Kultur gehören bei AZF aber nicht nur Entwicklungsangebote, sondern auch Rahmenbedingungen. Dazu zählen Benefits wie betriebliche Krankenversicherung, Sportangebote, Einkaufsvorteile sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld und ein ergebnisorientiertes Bonussystem.
Aus der Region, für die Region
Gleichzeitig spiegelt sich das gute Arbeitsklima auch in einem Punkt wider, den viele Mitarbeiter in Bewertungen ausdrücklich erwähnen: die Identifikation mit dem Unternehmen. Das hat viel damit zu tun, dass AZF sichtbar regional Verantwortung übernimmt – als Förderer von Sportvereinen und Kulturprojekten, mit eigenen Sozialaktionen und als Partner regionaler Veranstaltungen. Am Ende ergibt sich das, was kununu in kurzen Sätzen nachzulesen ist: ein Unternehmen, in dem man gern arbeitet, weil Zusammenhalt spürbar ist und weil man als Mensch wahrgenommen wird. „Wir wollen ein Arbeitgeber sein, bei dem man sich gern bewirbt“, ist sich die Geschäftsführung einig.
Julia Voigt