Um den Außenbereich des neuen Dorfgemeinschaftshauses zu vervollständigen, entwickelten die Kommunalpolitiker in Oldenbüttel einen Plan für einen halbrund angelegten Freiraumtreffpunkt mit Feuerkörben und Sitzmöglichkeiten direkt beim Feuerwehrgerätehaus.
In doppelter Hinsicht förderwürdig
Die Idee dahinter: Das neue Areal soll ein Treffpunkt für die Einwohner sein und bei Volksfesten, Laternelaufen sowie Zusammenkünften der Feuerwehrleute genutzt werden. Außerdem kann der 90 Quadratmeter große gepflasterte Treffpunkt mit seinen acht Sitzbänken auch als Rastplatz für Radfahrer, Spaziergänger und andere Touristen dienen. Der Nord-Ostsee-Kanal ist nur 500 Meter entfernt.
Die Oldenbütteler reichten ihr Projekt bei der Aktivregion Mittelholstein ein und bekamen aus Bordesholm das Okay für eine Förderung aus dem Regionalbudget, nachdem das Land die Gelder am 3. Mai freigegeben hatte. Der Plan aus Oldenbüttel sei in doppelter Hinsicht förderwürdig, erklärte Telja Grimmelsmann von der Aktivregion: „Das Projekt passt ebenso zum Schwerpunkt ,Daseinsvorsorge und Lebensqualität“, den das Land im Rahmen der integrierten Entwicklungsstrategie vorgegeben hat, wie auch zu unserem Kernthemenziel ,Lebendige Dörfer und Gemeinden'.“
Zunächst hatte die Aktivregion den Oldenbüttelern nur in Aussicht gestellt, sich einen 16000-Euro-Zuschuss mit der Gemeinde Bendorf-Oersdorf zu teilen. „Aber dann wurden in anderen Orten die Fördermittel nicht ganz ausgeschöpft, sodass Oldenbüttel nun doch in den Genuss der maximalen Förderung kommt“, berichtete Telja Grimmelsmann. Die Gemeinde kann sich somit über eine Geldspritze in Höhe von 15 920 Euro für ihr 19 933-Euro-Projekt freuen. Der Fördertopf, aus dem der Zuschuss stammt, bleibt trotz des Sparkurses der Landesregierung erhalten. „Unser Regionalbudget ist bis 2027 gesichert“, teilte Telja Grimmelsmann mit: „Der Projektaufruf für 2025 startet im Dezember.“
Hans-Jürgen Kühl