Fünf Tennistalente aus Hohenwestedt haben Schleswig-Holstein beim Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ vertreten. Synje und Jule Rohweder, Paulina Häufle, Lina Coprian und Frieda Pohl maßen sich in ihrer Altersklasse mit Schülerinnenteams aus dem ganzen Bundesgebiet und traten mit einem achtbaren siebten Platz im Gepäck die Heimreise an.
Zum Auftakt ein Heimspiel
Die sportliche Reise, die das Tennisteam „weiblich Wettkampfklasse III“ (Jahrgänge 2008 bis 2011) der Schule Hohe Geest bis nach Berlin führen sollte, begann am 3. Mai mit einem Heimspiel gegen die Klaus-Harms-Schule Kappeln. Lina Coprian, Paulina Häufle, Synje Rohweder, Jule Rohweder sowie Charlotte Ratjen, die nur bei dieser Begegnung für die erkrankte Frieda Pohl einsprang, traten in vier Einzeln und zwei Doppeln gegen ihre Gäste an und triumphierten mit 6:0.
Ebenfalls mit 6:0 fertigten die Hohenwestedterinnen Ende Mai in Marne ihre Gastgeberinnen vom örtlichen Gymnasium ab. Auf der Anlage des TC Alsterquelle in Henstedt-Ulzburg trafen die SHG-Tennisspielerinnen Anfang Juni auf Kontrahentinnen, die erheblich mehr Gegenwehr leisteten. 3:3 stand es nach sechs Matches gegen das Gymnasium Harksheide, und die Hohenwestedterinnen siegten nur aufgrund der besseren Satzbilanz von 7:6. Beim Landesfinale am 30. Juni in Kiel unterlag das SHG-Team dann mit 2:4 gegen die Tennisauswahl der Sachsenwaldschule Reinbek - und der Traum vom Bundesfinale schien ausgeträumt. Weil jedoch das Bundesland Sachsen keine Mannschaft in der weiblichen Klasse III aufbieten konnte, wurde ein Platz frei, und die SHG-Mädchen wurden im Nachrückverfahren doch noch nach Berlin eingeladen.
Im von der „Provinzial Nord“ gesponserten Team-Outfit gingen Lina, Paulina, Synje, Jule und Frieda in Berlin als „Schleswig-Holstein II“ an den Start. Je zwei Einzel und Doppel standen beim Turnier der besten deutschen Tennis-Schülerinnen auf dem Programm. Mit einem souveränen 4:0 gegen die Auswahl aus Thüringen zogen die Hohenwestedterinnen in die Hauptrunde ein, wo sie gegen Niedersachsen nur ganz knapp den Kürzeren zogen: Bei Gleichstand in puncto Matchpunkten (2:2) und Sätzen (4:4) entschieden am Ende nur die Spiele (32:39) zu Ungunsten der Hohenwesterinnen. Nach der anschließenden 0:4-Niederlage gegen Hessen mussten sich die SHG-Schülerinnen mit dem Spiel um Platz 7 begnügen, in dem sie Brandenburg mit 3:1 bezwangen. Hans-Jürgen Kühl