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Hohenwestedt: Damit junge Menschen optimal betreut werden

Startschuss für den Bildungscampus Hohenwestedt: Schule am Park-Rektor Bend-Erik Wulff (von links), Bürgermeister Jan Butenschön, Chantal Düring und Yvonne Brix vom Kita-Leitungsteam, Schule Hohe Geest-Leiter Stephan Schmidt, Schulverbandsvorsteher Carsten Wiele und Schule Hohe Geest-Konrektor Jan Warthöfer. Foto: Hans-Jürgen Kühl

BILDUNGSCAMPUS HOHENWESTEDT Kita und Schulen wollen die räumliche Nähe künftig noch besser nutzen

HOHENWESTEDT
Unter dem Oberbegriff Bildungscampus Hohenwestedt sollen die Kita in der Rektor-Wurr-Straße, ,,Schule am Park" und ,,Schule Hohe Geest" ab sofort noch intensiver kooperieren, um den bestmöglichen Bildungserfolg für die Schülerschaft zu gewährleisten. Profitieren sollen von der neuen Projekt-Plattform in erster Linie die Kinder, Jugendliche und deren Eltern, aber auch die regionale Wirtschaft.

Das Besondere an Hohenwestedt sei die „einzigartige räumliche Nähe der Bildungseinrichtungen", stellt Bürgermeister Jan Butenschön fest: ,,Kita, Grundschule und die weiterführende Schule Hohe Geest, wo die Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Schulabschluss betreut werden, befinden sich in einem Umkreis von gerade einmal 200 Metern." Die gemeinsame Zielsetzung von Gemeinde und Schulverband sei, die „Zusammenarbeit von Kita, Schule am Park und Schule Hohe Geest unter dem Dach des Bildungscampus zusammenzuführen“, erklärt der Bürgermeister: ,,Wir wollen alle Angebote der Kita und der Schulen unter der gemeinsamen Idee des Bildungscampus zusammenbringen."

Man wolle ,,die Übergänge zwischen den Bildungseinrichtungen“, „die Abstimmung der Abläufe in den Institutionen" und auch das Verständnis der Einrichtungen untereinander" verbessern, um den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern eine optimale Unterstützung zu bieten, betont Butenschön: ,,Die Idee hinter dem Bildungscampus ist die gemeinsame Anstrengung, wie wir den bestmöglichen Bildungserfolg von der Krippe bis zum Schulabschluss erzielen können."

„Viele Eltern haben erhebliche Schwierigkeiten bei der Erziehung ihrer Kinder und brauchen deshalb immer mehr Unterstützung“, weiß Kita-Chefin Chantal Düring, „darum liegt ein besonderer Fokus des Bildungscampus auf der Stärkung der Familien." ,,Wir wollen die Familien von Anfang an begleiten und sie bei allen Fragen und Schwierigkeiten an die Hand nehmen", sagt Grundschulrektor Bend-Erik Wulff, ,,wenn wir in Zukunft Veranstaltungen zum Thema Prävention durchführen, sollen diese nicht auf eine einzelne Institution beschränkt bleiben, sondern jeweils nach oben oder unten geöffnet werden."

Einrichtungsübergreifende Veranstaltungs- und Projektangebote zu Themen wie zum Beispiel Medienkompetenz oder Leseförderung sollen ab sofort vermehrt angeboten werden. ,,Wir sind seit einiger Zeit als Schulforschungszentrum anerkennt und nehmen in diesem Zusammenhang nun auch Kontakt zur Grundschule auf, um zu gucken, wie wir zeitgleich an zusammengehörigen Themen forschen können", berichtet der Leiter der Schule Hohe Geest", Stephan Schmidt, und lobt die Bildungscampus-Initiative von Gemeinde und Schulverband als ein ganz fantastisches Projekt."

Für Schulverbandsvorsteher Carsten Wiele sind die Bildungscampus-Pläne „ein Quantensprung in der Entwicklung der Hohenwestedter Bildungslandschaft." Ziel ist, auch die Betriebe stärker zu vernetzen. Für Wiele steht fest: ,,Der Bildungscampus ist ein Super-Projekt und eine Super-Marke“. „Eine hervorragende Bildungslandschaft ist ja auch ein Stück weit ein Standortfaktor", ergänzt Bürgermeister Butenschön und ruft alle Generationen zur Mitgestaltung des großen Gemeinschaftsprojekts auf: „Eltern und Kindern können mit konkreten Ideen zu uns kommen, die wir dann unter dem Dach des Bildungscampus so weiterentwickeln wollen, dass möglichst viele einen praktischen Nutzen davon haben." khl

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