
Die Grundregeln des Verhaltens bei Ausflügen mit dem Hund in der Natur werden im Rahmen einer zweistündigen Führung durch eine fachkundige Waldpädagogin dargelegt. Die Themenfelder reichen von rechtlichen Grundlagen über Schärfung des Blicks für die Natur bis zum verbesserten Verständnis der natürlichen Zusammenhänge. Dabei werden Fragen beantwortet wie: „Wie war das nochmal mit der Brut- und Setzzeit? Gibt es unterschiedliche Spielregeln im Wald oder in Feld und Flur? Wie wirkt sich die Anwesenheit eines Hundes auf das Wild aus? Wir sind doch nur ein paar Meter vom Weg abgekommen–wieso soll das nun ein Problem sein?“
„Wie so oft im Naturschutz sind es die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen“, meint Bonnie Bogner: „Wir wollen Hundebesitzer sensibilisieren, aufklären und beraten, wie sie ihren Spaziergang noch naturverträglicher gestalten können. Natur, Mensch und Hund – alle sollenden täglichen Spaziergang in guter Erinnerung halten und ohne Blessuren oder Verluste überstehen.“ Laura Reimers von den Landesforsten betont: „Wir hoffen, durch die Sensibilisierung der Hundehalter auch das gegenseitige Verständnis zwischen Erholungssuchenden, Landbesitzern und Landschaftspflegern zu verbessern, denn wie so oft ist das Leben auch an dieser Stelle ein Kompromiss.“
Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 20. April, um 17 Uhr statt. Die Teilnehmer können sich mit ihren Hunden zu der Exkursion anmelden. Es werden bis zu zehn Mensch-Hund-Paare und insgesamt maximal 15 Personen zugelassen. Anmeldungen unter Angabe der Kontaktdaten und einer Information, ob ein Hund mit geführt wird, werden per Email an info@naturparkaukrug.com entgegengenommen. Die Kosten für die Teilnahme an der Exkursion betragen 15 Euro (mit Hund) oder zehn Euro (ohne Hund). Die Hundeführer sind für ihre Tiere verantwortlich. Es besteht Leinenpflicht, und es gibt keine Möglichkeit für Hundeinteraktionen. Hans-Jürgen Kühl