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MGZ in Langenhorn: Start in einem Schweinestall

A Leben ihren Familienbetrieb (v.l.): Carsten Jakobsen, Stefan Jakobsen, Renate Jakobsen, Sascha Jakobsen. Foto: Imo

Der Familienbetrieb feiert am ersten April dieses Jahres 30-jähriges Firmenjubiläum.

Carsten Jakobsen freut sich sehr, und er hat allen Grund dazu. Sein Familienbetrieb MGZ feiert am ersten April dieses Jahres sein 30-jähriges Firmenjubiläum. Was 1995 in Lütjenholm in einem Schweinestall als Werkstatt für Motorräder und Gartengeräte begann, endete nach einer kleinen Reise in Langenhorn, in neu gebauten schönen hellen Räumlichkeiten an der Bundesstraße.

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Carsten Jakobsen, der übrigens in Langenhorn geboren wurde, erinnert sich noch gut an die Anfänge von MGZ: „Ich hatte gerade mal 4000 D-Mark Startkapital, davon habe ich Werkzeug angeschafft, um Motorräder und Gartengeräte reparieren zu können“. Anfangs hatte er tagsüber noch einen Job und erledigte seine Kundenaufträge in seiner kleinen Werkstatt oft bis spät abends.

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Was bedeutet der Name MGZ?

„Ursprünglich stand unser Name für „Motorräder, Gartengeräte und Zylinderschleiferei“, erklärt der 62-Jährige.
Der Schweinestall wurde schnell zu klein, also renovierte Jakobsen die alte Meierei in Goldelund. „Wir wurden dann 1998 Vertriebspartner von Kymco und MuZ und verkauften Solo Gartengeräte“.
Nach einiger Zeit wurde es zu eng in der alten Meierei. Carsten Jakobsen wollte jetzt etwas Eigenes kaufen und fand einen Resthof in Högel. Kurzerhand wurde Sohn Sascha, ein gelernter Tischler, fest eingestellt, der sich ab sofort mit dem Umbau des Gebäudes befasste. „Sascha kannte unsere Bedürfnisse genau und wusste, wie er alles planen musste“, erzählt Jakobsen. 

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Die Auszubildende Ronja Matzen in der Werkstatt. Foto: MGZ
Die Auszubildende Ronja Matzen in der Werkstatt. Foto: MGZ

Der mittlerweile 43-jährige Sascha Jakobsen, arbeitet seitdem für MGZ. Ob Werkstatt oder Verkauf, er ist überall mit Begeisterung dabei.
„Ich habe dann 2007 auch unseren Sohn Stefan eingestellt, der gerade dabei war seinen KFZ-Meister zu machen. Ein Jahr später haben wir eine 200 Quadratmeter große Werkstatt gebaut und einen Reifenhandel integriert“, erinnert sich der stolze Vater. Die Ausstellungsfläche musste noch einmal um 160 Quadratmeter vergrößert werden, die Auftragslage war gut. Doch die Jakobsens wären nicht die Jakobsens, wenn sie nicht schon ein paar Jahre später eine neue Idee gehabt hätten.

 „Wir dachten darüber nach, ganz neu zu bauen. Es wurde ein Grundstück in Langenhorn direkt an der Bundesstraße zum Verkauf angeboten, wir haben dann sofort einen Termin gemacht, und acht Wochen später war alles besiegelt“, freut sich der umtriebige Geschäftsmann. Der Auftrag für den Bau des neuen Firmensitzes ging an die Firma Richardsen, von der die Jakobsens das Grundstück erworben hatten.


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