Liebe Leserinnen, liebe Leser,
herzlich willkommen zur diesjährigen Sonderbeilage des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages anlässlich des inzwischen 7. "KUNST SCHAFFEN" und des 10. Geburtstages unseres Museums in der Robbe & Berking Werft.
Als wir im Jahre 2020 mit KUNST SCHAFFEN zum ersten Mal eine große Ausstellung machten, die nichts mit den Thema Yachtsportgeschichte zu tun hatte, war der Besucheransturm sehr viel größer, als die Verwunderung darüber, in dieser Werft nun eine Kunstausstellung vorzufinden. Zu sehr legten es unsere Werfthallen am schon damals so dringend entwicklungsbedürftigen Hafen Ostufer nahe, dort nicht nur Boote zu bauen, sondern auch Kulturveranstaltungen und Konzerte zu veranstalten. Das tun wir nun seit vielen Jahren, und immer mehr Flensburgerinnen und Flensburger freuen sich darüber.

Mit der Übernahme weiterer Hallen vor einem Jahr stellen wir nun über 10.000 m² überdachte Flächen nicht nur im Sommer, sondern zum Teil auch im Winter und nicht mehr nur für kulturelle Veranstaltungen und Konzerte, sondern auch für Firmenveranstaltungen und private Feiern zur Verfügung. Zwei dieser Hallen werden bald auch von außen zeigen, wie sich das Leben am Ostufer entwickelt.
Die vorläufig schönste aller Ausstellungen in unseren Hallen ist KUNST SCHAFFEN. Eine Ahnung warum das so ist, bekommen Sie in dieser Zeitung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Oliver Berking

Birgit Borstelmann wurde schon immer von mechanischen Objekten vom einfachen Kinderspielzeug bis zur kompliziertesten Ingenieurskunst fasziniert. Alte Gebrauchsgegenstände – kleinere und größere Kuriositäten - spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung ihrer Objekte. Sie haben oft Jahrzehnte überdauert, wurden sie doch für eine lange Nutzung konzipiert und produziert. Abnutzungsspuren zeugen von einem ereignisreichen Leben und verleihen ihnen ihren besonderen Charme. Alle diese ausrangierten Gebrauchsgegenstände werden - aus ihrer ursprünglichen Funktion entlassen - in neue Konstellationen gebracht, als wäre es der ihnen schon immer angestammte Platz.


Joerg Badura ist an der Flensburger Förde geboren und den Stränden der Nord- und Ostsee aufgewachsen - Landschaften, die seine heutige künstlerische Arbeit prägen. Nach Architektur-Studien und Erfahrungen in der Steinbildhauerei führte ihn seine berufliche Laufbahn zur internationalen Abenteuer-, Action-, Sport- und Outdoor-Fotografie. Von New York und Long Island aus arbeitete er weltweit an Editorials, Porträts und Dokumentationen sowie Projekten in Mode und Werbung.


Mit seinem Projekt "Strand” widmet er sich der Objektkunst. Die hier gezeigten Werke aus Filz sind sein Debüt in der textilen Skulptur. Als Autodidakt erforscht er nachhaltige Wege und nutzt Materialien in seiner ursprünglichsten Form.
Das Werk von Tronje Thole van Ellen bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei und Skulptur. In einer Zeit, die von Mehrdeutigkeit geprägt ist, versteht er seine Arbeit als ein "Beobachtungsangebot“, das festgefahrene Unterscheidungsgewohnheiten destabilisiert. Der Kern seiner künstlerischen Praxis basiert auf der Erkenntnis der Kontingenz: Nichts muss so sein, wie es scheint; alles könnte auch anders sein. Während wir im Alltag dazu neigen, Dinge durch Definitionen "festzurren" zu wollen, begreift er das Medium der Malerei als Halbzeug. Eine bemalte Leinwand ist für ihn kein abgeschlossenes Endprodukt, sondern ein Zwischenprodukt, das potenziell anschlussfähig an ein "Anders-Sein-Können" bleibt.


Thomas Judisch studierte Bildhauerei und Raumkonzeption an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel und wechselte nach seinem Diplomabschluss 2009 an die Hochschule für Bildende Künste Dresden. Dort absolvierte er 2011 ein Meisterschülerstudium bei Eberhard Bosslet. Er nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil, u.a. in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Japan und den USA. Einzelausstellungen realisierte er u.a. im Museum Kunst der Westküste und in der Antikensammlung der Kunsthalle zu Kiel. Er war regelmäßig an Artist-in-Residence-Programmen beteiligt und hatte verschiedene Lehraufträge. Seit 2020 ist er Lehrbeauftragter am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft im Fachbereich Kunstpädagogik mit den Schwerpunkten Bildhauerei und Ausstellungspraxis der Technischen Universität, Dresden.


Wübke Rohlfs Grigull ist studierte Kulturpädagogin, Tänzerin und Malerin. Sie wohnt und arbeitet in Preetz und auf der Bothkamper Mühle. Sie ist eine vielseitige Künstlerin, deren bildnerische Arbeiten geprägt sind durch Themen ihrer eigenen Bewegungserfahrung.


Stark dynamische Gesten und emotionale Körperhaltungen stehen im Vordergrund. Charakteristisch ist auch eine große Vielfalt an Techniken und Bildgründen. Ihre Bilder und Skulpturen sind sowohl in den Landesschauen des BBK-SH als auch in wechselnden Ausstellungen regional und überregional zu finden.
Bertrand Freiesleben (1967 in Lübeck) ist ein deutscher Künstler und Bildhauer. Er hat den Wunsch, seine Liebsten "festzuhalten". So begann er in den 1990ern mit der Portraitbildhauerei. Nach mittlerweile 35 Jahren reichen ihm fünf Köpfe pro Jahr. Internationale Prominenz kommt auf die Warteliste.


Freiesleben möchte verstehen, was es mit uns Menschen auf sich hat. Ihn interessiert jedes Alter, weiblich, männlich, alle Emotionen...
In einer Begegnung wird ein Mensch anhand seiner Formen untersucht.
Mathias Meinel lebt und arbeitet seit 2010 in Hamburg. Bereits im Alter von 14 Jahren malte er erste Landschaftsbilder seiner Heimat im Erzgebirge. Nach seiner Ausbildung und dem Studium an der Kunsthochschule Kassel folgte der Umzug in den Norden. Er widmet sich. seitdem hauptsächlich der Malerei norddeutscher Landschaften sowie maritimer und Hamburger Ansichten. Seine Ölgemälde entstehen im Atelier und plein-air und zeichnen sich durch einen lebhaften Pinselstrich und teilweise sehr pastosen Farbauftrag aus. Seit 2019 nimmt er regelmäßig an den Symposien der Norddeutschen Realisten teil. Der Künstler zeigt seine Arbeiten seit über 20 Jahren in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen. Seine Werke befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz.


Ina Steinhusen ist Künstlerin und freiberufliche Fotografin für Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein. Sie nutzt die Fotografie mit dem Beherrschen der handwerklichen Technik als künstlerisches Experimentierfeld. So entstehen analoge, wie digitale Arbeiten in denen das Wilde, das Dunkle und das Schöne abgebildet werden. Ina Steinhusen ist Mitglied im BBK und ihre Werke werden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Sie lebt und arbeitet in Glücksburg.


Ihre Arbeiten sind Schmuck-Skulpturen, in denen Kunst und Eleganz verschmelzen. Der Schmuck von Renate Knauer ist anziehend und zum Anziehen. Echte Perlen umschlingen als Gürtel die Hüfte, Aquamarin und Amethyst verbinden sich zu einem Jäckchen.


Neben der Verwendung funkelnder Kostbarkeiten aus Edelmetall, Perlen und Edelsteinen experimentiert die Künstlerin auch gern mit ungewöhnlichen Materialien und erweitert so den gängigen Begriff von Schmuck. Für Kunstschaffen 2026 kreierte die Künstlerin die Collier-Serie SLIMS, schlichte Edelsteinstränge, verarbeitet mit Sterlingsilber in zurückgenommen coolem Design, wirken durch die hohe Brillanz der verarbeiteten Zirkone und Labradorite.
Eigentlich hatte sich Ragna Reusch auf Miniaturen spezialisiert. Seit ihrer Kindheit schnitzt sie aus kleinen Ästen und deren Vergabelungen am liebsten Menschen in Bewegung, bis schließlich sogar einzelne Zahnstocher in ihren Händen zu Giraffen, Katzen, Leuchttürmen und auch Menschlein wurden. Den Minis ist sie bis heute treu geblieben.


Vor etwa 18 Jahren sind größere Skulpturen dazu gekommen. Dazu bearbeitet Ragna die Baumstämme mit der Kettensäge, Details wie Gesichter und Hände schneidet sie mit Schnitzeisen nach. Dabei lässt sie sich nicht unbedingt von der Form des Holzes leiten, vielmehr steckt sie die Figur gedanklich ins Holz hinein und legt sie dann frei. Dabei entstehen dynamisch, skurrile, oft volumige Damen auf roten High Heels, die selbstbestimmt im Leben stehen - ob im Handstand oder in der Standwaage. Seltener arbeitet sie auch Herren - "Die lassen sich nicht so schön übertreiben!", meint die Bildhauerin augenzwinkernd.
Heinke Böhnert (Jahrgang 1961) lebt und arbeitet in Hamburg. Ihre Collagen aus Hamburg und Friedrichstadt sind gemacht aus Segeltüchern von Boris Herrmann, Olympiasiegern und Americas-Cup-Gewinnern. Die Arbeiten der segelnden Künstlerin werden international gesammelt.


Die Könige von Norwegen und Spanien sowie der Fürst von Monaco erhielten Bilder von ihr als Gastgeschenke.
Levke Leiẞ wurde 1982 in Flensburg geboren. Von 2002 bis 2007 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden Malerei und Grafik.


2004 gründete sie eine gemeinsame Werkstatt mit Karla Helene Hecker, mit der bis heute gemeinsame Arbeiten entstehen. 2005 erhielt Levke Leiß ein Stipendium der Uhrenmanufaktur Nomos. Seit 2008 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und wohnt in Berlin. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen Privatsammlungen in Deutschland, Spanien, der Schweiz, Norwegen, Großbritannien und den USA.

Die großformatigen Arbeiten von Marthe Leithenmayr aus den Werkzyklen Vakuum Forte, Humanitas Vulnerable und Hidden Earth bewegen sich zwischen Bild und Installation. Die lose Hängung des Rohleinens eröffnet eine räumliche Dimension, während Knicke, Faltungen und Spannungen eine reliefartige Oberfläche mit lebendigem Licht- und Schattenspiel erzeugen. Die Werkzyklen thematisieren den Menschen, seine existenziellen Zustände und seinen Lebensraum. Ergänzend dazu zeigt die Künstlerin kleinformatige, handwerklich gefertigte Sentographien auf hauchdünnem Stahl, die einen präzisen Kontrast zu den großformatigen Arbeiten bilden.
Ines Ramm, geboren 1973 in Flensburg, ist eine norddeutsche Künstlerin, Freigeistin und Surferin - zuhause zwischen Wind, Wellen und weitem Himmel. Ihr Atelier liegt auf einem idyllischen Hof unweit der Ostsee, wo das Meer jeden Tag neue Farben und Stimmungen schenkt. Diese Energie fließt direkt in ihre intuitive und spontane Malerei.


Ihre Kunst entsteht mitten aus dem Leben heraus - aus salziger Luft, aus Beobachtungen, aus Momenten, die kommen und gehen. Vielfältige Motive wie Küstenlandschaften, Segler, Tiere und Blumen tauchen immer wieder auf, lösen sich aber von der reinen Darstellung. Sie werden vereinfacht, reduziert, neu zusammengesetzt - bis vor allem eines bleibt: Stimmung. Mit Öl- und Acrylfarben arbeitet sie frei, ohne feste Vorgaben. Ines Ramm ist seit zwanzig Jahren freischaffend tätig. Ihre Bilder hängen in zahlreichen Galerien, privaten Sammlungen im In- und Ausland sowie in vielen Firmen- und Repräsentationsräumen.
Die Kieler Künstlerin Sabine Keil erforscht in ihren abstrakten Acrylarbeiten die atmosphärischen Erscheinungsformen des Meeres, dessen zentrales Element das Zusammenspiel von Licht und Reflexion bildet. Durch transparente Lasuren und strukturierte Farbaufträge entstehen großformatige Werke, die im Spannungsfeld von Ruhe und Bewegung stehen und sich in ihrer Wirkung stetig verändern. Je nach Perspektive entfalten die Arbeiten neue Facetten und laden die Betrachtenden zu einer fortwährenden Entdeckung ein.


Nach ihrem Studium an der Universität der Künste Berlin, wo sie Malerei und Kostümdesign unter anderem bei Vivienne Westwood studierte, wurden ihre Werke deutschlandweit in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Als Kostümbildnerin wirkte sie zudem an zahlreichen Theaterproduktionen mit. Darüber hinaus bietet sie Workshops an, in denen sie ihre künstlerische Arbeitsweise sowie die Verbindung zwischen bildender Kunst und Theater vermittelt.
Amanda Bartak formt in ihrem Atelier in Dresden keramische Unikate, die in internationalen Kontexten ihren Platz finden. Ihre Objekte verbinden Sinnlichkeit mit minimalistischer Klarheit. Sie spielen mit Licht und Schatten und der puristischen Wirkung des reinen Tons. Charakteristisch für ihre Arbeiten sind die aufwendigen Texturen aus repetitiven Facetten und Nuancen. Amanda Bartak (Jahrgang 1980) absolvierte eine Ausbildung zur Grafikdesignerin in Iserlohn.


Von 2003 bis 2008 studierte sie Produktdesign an der HTW Dresden. Sie arbeitete als Produkt- und Kommunikationsdesignerin und hatte einen Lehrauftrag für Design an HTW Dresden und BA Dresden. Seit 2023 ist sie als freischaffende Keramikkünstlerin tätig.
Otto Beckmann, geb. 1945, ist freischaffender Künstler. Er wohnt und arbeitet in Hamburg. Er studierte an der PH Flensburg und arbeitet vornehmlich als Druckgrafiker, Maler und Objektmacher. Seine Themenschwerpunkt sind die Küste und das Meer. Zuletzt stellte er im Richard Haizmann Museum Niebüll, im Flensburger Schifffahrtsmuseum, im Nissenhaus Husum, im Haus Peters in Tetenbüll und in der Galerie Lüth in Husum-Halebüll aus.
Bei KUNST SCHAFFEN in Flensburg ist er ein wiederkehrender Gast.


Martha von Maydell ist Berlinerin und lebt seit 2021 in Schleswig-Holstein mitten im Wald. Ihre Werke zeigen Gelassenheit, Genuss, Zufriedenheit und Leichtigkeit.


Die Farben, die sie wählt, sind harmonisch, freundlich und nicht aufdringlich. Mit viel Detailverliebtheit verleiht sie ihren Bildern Schwung, Harmonie und Einklang. Über zehn Jahre war die reine Papierillustration ihre Passion, bis der Linoldruck, andere Drucktechniken und viele weitere Materialien hinzukamen. In der Verschmelzung und in der Vielfältigkeit der unterschiedlichen Stile findet sie nun ihre künstlerische Mitte. Frauen, Flora und Fauna sind ihre hauptsächlichen Inspirationsquellen.

Die Glasmalerin Nele Golle, 1995 geboren, mit einem Studium der Freien Kunst in Glas und Keramik, ist selbstständige Künstlerin. Sie beteiligte sich an verschiedenen Ausstellungen und erhielt zuletzt 2026 ein Stipendium der Alexander-Tutsek-Stiftung zur weiteren künstlerischen Förderung mit dem Medium Glas. In der Glaskunst drückt sie ihre Gedanken und Empfindungen aus, die von ihrer Umgebung geprägt sind. Sie reagiert auf ihr Umfeld und verfremdet natürliche Begebenheiten durch das Material Glas, indem sie eine Beobachtung, ein Detail festhält, Abdrücke erstellt und in abstrakter Form wiedergibt. Von malerischen, reliefartigen bis zu skulpturalen Formen entstehen Arbeiten aus Glas. Nach ihrem Studium führte es die Künstlerin zurück an die Ostsee, wo sie groß geworden ist.



Die menschliche Figur bildet das Fundament der Werke des Künstlers Benjamin M. Fock. Zurzeit beschäftigt er sich sehr intensiv mit seiner Premo-Technik. Hierbei dominiert die Idee, die subtraktiven, additiven und konstruktiven Prinzipien der Bildhauerei zu verwerfen. Lediglich eine formbare Masse, der im Prozess weder etwas hinzugefügt noch weggenommen werden muss, eignet sich für die Umsetzung solcher Premo-Arbeiten. Am wichtigsten an diesem Ansatz ist der Prozess selbst, die Auseinandersetzung mit dem Material und die Entdeckung des Volumenverhaltens, wenn das Material von einer Form oder einem Ort in einen anderen verschoben wird, ohne seine ursprüngliche Beschaffenheit zu verändern.


Birgit Hanna Johannsen ist Goldschmiedin und Künstlerin. Ihre Arbeiten entstehen mit echter Handwerkskunst, Liebe zum Detail und einer tiefen Verbindung zu ihren Kundinnen und Kunden. Kein Stück ist wie das andere, jedes hat seinen eigenen Charakter. Sie wird durch die Verbindung von Mensch und Schmuck inspiriert – wenn Edelstein, Form und Geschichte zusammen ein Stück Persönlichkeit sichtbar machen.


Hawe Fahl ist am 6. Dezember 1936 in Neumünster geboren. Am 19. November 2023 ist er in Kiel verstorben. Er lehrte mehrere Jahre Architektur an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. Als Bildender Künstler war er seit den späten 80er Jahren vor allem in Schleswig-Holstein aktiv. Seine Werke wurden in Einzelausstellungen im Richard-Haizmann-Museum in Niebüll, in der Otto-Flath-Kunsthalle und Villa Flath in Bad Segeberg sowie bei zahlreichen Landesschauen des BBK ausgestellt.


Aus einer über die Jahre gewachsenen Abneigung gegen die Raufasertapete sowie dem Gefühl, ihr nie ganz entkommen zu können ("Denn irgendwo taucht sie wirklich immer wieder auf!"), entwickelte sich für Muriel Wohlgemuth der Reiz, eine "sexy" Version von ihr zu erschaffen. In einer experimentellen Studie versuchte die Künstlerin, der Materialität der Raufaser auf den Grund zu gehen und sich ihrem "Kern" anzunähern. In dieser intensiven Konfrontation entstand eine Faszination für ihre Eigenschaften und Bestandteile, die ihre Arbeiten heute inspirieren.


Geprägt auch durch ihr Studium des Kommunikationsdesigns an der HAW Hamburg kreiert sie ästhetische Dinge und Bilder - darunter auch funktionale Alltagsgegenstände, die aus dem "rohen" Material selbst entstehen oder es neu interpretieren und anhand derer sie eine neue Perspektive auf die Raufaser anbietet.
Bente Wolke kombiniert ihre Werke aus Papier (das Motiv) und Metall (der Spielraum). Die Motive werden als Kleinauflage gedruckt. Jedes einzelne Blatt der Auflage "unikatisiert" sie zusätzlich von Hand. Die Motive ergänzt sie mit einer individuell ausgewählten "natürlich vorgeprägten" alten Metallplatte. Diese rahmt, wie ein Passepartout, das entsprechende Motiv ein und erweitert gleichzeitig den Spielraum stimmungsvoll. Die Metalloberfläche gestaltet sie mit wasserbasierter Mixed-Media-Technik.


Motiv und Raum verschmelzen harmonisch stimmungsvoll ineinander und bilden eine verbundene Einheit. In ihrer Kunst verbindet sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie arbeitet mit alten Materialien, welche sie malerisch transformiert und deren Zweck und Spuren sie neu deutet.
Emma Lindström arbeitet mit Acryl und Mixed Media auf Leinwand und Acrylglas. Ihre Kunst hat sie in die Welt hinausgeführt, mit Ausstellungen unter anderem in den USA, Deutschland und Frankreich. Ihr Arbeitsprozess ist intuitiv und spontan - eine Kombination aus freiem Fluss und bewusster Steuerung.


Dabei ist es ihr Ziel, die unsichtbare kreative Energie sichtbar zu machen, die im Unbekannten wirkt und uns zugleich miteinander verbindet. Die Werke laden zu eigenen Interpretationen ein, wobei der Betrachter in ein und demselben Bild alles sehen kann – von Zellstrukturen über Unterwasserwelten bis hin zu Ansichten des Universums durch ein Teleskop – und dabei ins Träumen gerät.
Die Malerei von Christiane Cicéron ist ein Prozess des Unterwegsseins - eine Brücke zwischen Orten, Kulturen und inneren Landschaften. Die in Frankreich geborene Künstlerin blickt auf einen vielseitigen Werdegang zurück: Nach dem Studium der Germanistik in Straßburg und des Kulturmanagements in Berlin sowie langjähriger Tätigkeit für das Institut Français in Köln, widmete sie sich ganz der Malerei. Ihr Studium an der Akademie für Malerei Berlin schloss sie als Meisterschülerin von Ute Wöllmann ab.


Christiane Cicéron versteht sich als expressive Malerin, deren Werke aus einer tiefen Emotionalität schöpfen. Ihre Landschaftsdarstellungen sind weit mehr als Abbilder der Natur; sie sind Resonanzräume ihrer Streifzüge im In- und Ausland. Heute lebt und arbeitet Christiane Cicéron in Berlin.
Kaisa Duus produziert in ihrem Atelier in Flensburg Westen, Röcke, Hüte, Mützen und vieles mehr. In jedem Stück stecken viel Handarbeit und Überlegung. Die Basis bilden der Entwurf und die Auswahl des richtigen Fells für das Produkt. Hauptsächlich verwendet sie Lammfell vom Gotlandschaf. Die Felle werden persönlich von ihr in Schweden ausgesucht. Die Lederseiten der Felle werden zum Teil handbemalt und dann zu Unikaten weiterverarbeitet. Neue, moderne Formen, dabei inspiriert von den schönen schwedischen Trachten und von der alten Tradition aus Lammfell zu nähen, wie sie in Skandinavien zu Hause ist.


Kathrin Hoffmann (Jahrgang 1977) studierte Freie Kunst an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. Seit 2006 ist sie freischaffende Künstlerin. Ihre Ölgemälde entstehen oft in einem mehrmonatigen Malprozess in dünnem, teils lasierendem, schichtweisem Farbauftrag über einer Grundierung mit Phtaloblau.


Farbspuren dieser Grundierung bleiben bewusst an den Seitenflächen der auf Keilrahmen gespannten Arbeiten sichtbar und kontrastieren mit den glatten, fast poliert wirkenden Bildflächen. In ihrer Malerei arbeitet sie mit feinsten Farbnuancen, um eine vielschichtige und changierende Lichtstimmung zu erzeugen, die ihren Bildern Tiefe verleiht. Abstrakt und ausschnitthaft gehaltene Innenansichten von Räumen bestimmen die Motive, nur wenn die Architektur einen Ausschnitt gewährt, blitzt die Idee von Natur durch.
Peter Mathis wurde 1961 geboren und lebt in Hohenems (Österreich). Seit 1986 arbeitet er als Fotograf. In seiner Arbeit konzentrierte er sich vor allem auf die Outdoor- und Sport-Photographie und gehört in den Bereichen Ski und Snowboard, Bergsteigen und Klettern, Mountainbike und Rennrad, Motorsport und Landschaft zu den Meistern seines Fachs. Seine internationalen Aufträge führen ihn regelmäßig an die unterschiedlichsten Orte auf der ganzen Welt.


Er ist für viele nationale und internationale Firmen tätig und seine Bilder erscheinen regelmäßig in Fachpresse und Werbung. Seit 2009 widmet er sich verstärkt der Tätigkeit im Bereich der Landschaftsphotographie. Insbesondere mit der Auseinandersetzung und Auslotung der Gesetzmäßigkeiten im Bereich der Schwarzweißfotografie.
Die Künstlerin Ami Kötz verbindet ihre Leidenschaft für das Leben am und auf dem Wasser mit der traditionellen japanischen Kunstform Gyotaku. Inspiriert von ihren Segelreisen nutzt sie die Technik des Fischdrucks, um den Fang des Tages als faszinierendes Kunstwerk auf Papier zu verewigen. So entstehen authentische Unikate, die die maritime Natur in ihrer reinsten Form festhalten.


Beate Leonards wurde 1967 in Konstanz geboren. Von 1987 bis 1991 absolvierte sie eine Silberschmiedeausbildung an der Zeichenakademie Hanau. Anschließend war sie bis 1994 als Goldschmiedin bei Georg Jensen und Allan Scharff in Kopenhagen tätig. Von 1994 bis 1999 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg in der Klasse für Gold- und Silberschmieden. Seit 1999 arbeitet sie in ihrer eigenen Werkstatt in Lübeck. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist mit ihren Kunstwerken in öffentlichen Sammlungen vertreten.



Der Illustrator und Bildhauer Jonas Kötz wohnt und arbeitet auf der Elbinsel Krautsand. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, die Figuren die er gerne zeichnet, auch zu schnitzen. Das heißt, seine Mitmenschen werden seit nunmehr 30 Jahren in Eiche, Bongossi oder auch in Eisen dargestellt. Immer mit einem Augenzwinkern.
Menno Fahl wurde 1967 in Hannover geboren. Er studierte von 1988 bis 1992 Malerei an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. Er setzte seine künstlerische Ausbildung in Berlin fort: Von 1994 bis 1997 studierte er Bildhauerei an der Hochschule der Künste und wurde dort Meisterschüler. Zwischen 1997 und 2005 lehrte Menno Fahl Malerei an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. 2005 erhielt er den Preis der schleswig-holsteinischen Wirtschaft. Er lebt in Berlin und Schleswig-Holstein.


Anja Bette ist staatlich geprüfte Schmuckgestalterin und Goldschmiedemeisterin und lebt in Potsdam. Mit ihrem Schmuck stellt sie die Tradition des von Hand gefertigten Werkes in den Vordergrund. Klassische Schmuckformen und Themen sind dabei ihre bewusst gewählte Grundlage. Durch den unkonventionellen Umgang mit Material überführt sie diese in ein zeitgenössisches modernes Formverständnis.


So werden Ringe nicht nur rund, sondern auch quadratisch, sind architektonische Gestalt. Mit Edelmetallen arbeitet sie genauso, wie sie mit Holz oder Horn experimentiert. Sie ordnet ihre Ideen den Materialeigenschaften unter, macht das Gegebene sichtbar.
Almuth Heene hat an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg Illustration und Kommunikationsdesign studiert. Im Mittelpunkt ihrer originellen Arbeiten stehen filigrane Federzeichnungen. Alltagsgegenstände werden auf spielerische und humorvolle Weise zum Leben erweckt und zeichnerisch in ein surreales Licht gesetzt. Eine Vielfalt der Ausdrucksformen prägt ihr Werk. Grundlage sind naturalistische Zeichnungen, die sie zu ausdrucksstarken Malereien, Druckgrafiken und stimmungsvollen Pastellen inspirieren. Almuth Heene lebt als freie Künstlerin, Illustratorin und Designerin in Hamburg und Nordfriesland. Sie arbeitete für das Vitra-Design-Museum, "DIE ZEIT" und "mare".



Beate Pfefferkorn ist diplomierte Künstlerin im Fachbereich Keramik. Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Kunst, Design und Kunsthandwerk. Ausgangsmaterial ist dabei stets Ton bzw. Porzellan, wobei die spezifischen Eigenschaften der Masse im Fokus stehen. Die Grenzen des Materials werden ausgelotet. Die stete Wiederholung von Arbeitsschritten und Formen führt zu leichten Dissonanzen, zu Unregelmäßigkeiten in Struktur, Oberfläche und Farbe. In der Reihung beginnen die Stücke zu leben, eine eigene Form zu finden und etwas Neues zu werden.


Für Astrid Schessner ist Holz das Material ihrer Wahl. Gerne experimentiert sie mit den technischen Eigenschaften des Materials, sucht althergebrachte Fertigungstechniken, findet nützliche Gegenstände für den Alltag, interessiert sich für allerlei Gefertigtes aus Holz und setzt es in ihrer eigenen Gestaltung um. So entstehen mit dem spielerischen Umgang des Materials, feine Arbeiten wie Möbel, Leuchten, Objekte oder kleines Nützliches in einer schlichten ästhetischen Formensprache. Astrid Schessner ist Diplom-Designerin und lebt in Kiel.


Willi Reiche hat Kunstgeschichte in Bonn studiert. Seit 1982 macht er Ausstellungen und Präsentationen in Deutschland und Europa. Von 1982 bis 1988 erstellte er Objekte, Holzplastiken und stilisierte Figuren.


Von 1989 bis 1998 entwickelte er Möbelunikate mit skulpturalem Charakter, Metallobjekte, Rauminstallationen. Seit Ende 1998 beschäftigt er sich mit kinetischen Installationen und Konstruktion von Kunstmaschinen. Seit 2017 betreibt er seinen eigenen Schauraum "Kunstmaschinenhalle" (KMH) in Remagen und seit 2021 den "Moving Art Garden" (MAG) in Bonn, eine Synergie aus darstellender und bildender Kunst.
Henrik Becker (geboren 1992) lebt und arbeitet in Flensburg. Seine Werke sind geprägt von der beständigen Suche nach neuen Konstellationen aus Farbe und Motiv. Im Zentrum steht die Entwicklung einer Bildsprache, die sich kontinuierlich wandelt und dennoch einen wiedererkennbaren, eigenen Ton bewahrt. Beckers Arbeiten bewegen sich dabei zwischen spielerischer Leichtigkeit und inhaltlicher Tiefe: Sie dürfen infantil sein, ohne kindisch zu wirken, humorvoll, ohne an Ernsthaftigkeit zu verlieren.


Susanne Köster wurde 1961 in Duisburg geboren. Sie lebt und arbeitet in Sierksdorf. Von 1979 bis 1986 studierte sie Innenarchitektur an der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 1989 ist sie als freischaffende Innenarchitektin tätig und seit 2005 außerdem als freischaffende Künstlerin. Sie arbeitet mit vielen, auch untypischen Materialien, kombiniert experimentell verschiedenste Techniken. Sie verwendet Acrylfarbe, Kaseinfarbe, Ölpastellkreiden, Aquarellfarben, Moorlauge, Bitumenspachtel, Wachs, Papiere, Tücher, Draht, Kaffeesatz, Gelatinedruck und Strumpfhosen. So entstehen unglaublich viele, verschiedene Bilder und Objekte – von abstrakt bis gegenständlich – und lassen viel Raum für Interpretationen des Betrachters zu.


Richard Schillings Werk ist eine Hommage an stille Zeitzeugen von Orten der Bewegung und Begegnung, eine Würdigung dieses fast zeitlosen Industriedesign-Produkts: Gleisfeldleuchten. In Leipzig begann die Geschichte der Leuchten und deren jahrzehntelanger Herstellung. Andere Orte wie Markkleeberg oder Oschatz waren als Orte der Fertigung oder Sitz der Zulieferbetriebe beteiligt. In der Zeit der Volkseigenen Betriebe hat die Fertigung der Leuchten sicher ihren Höhepunkt erfahren. Über die Jahre taten sie alltäglich auf Gleisanlagen und Bahnhöfen ihren Dienst, ohne selbst je wirklich bemerkt zu werden. Jetzt, mit Hilfe dieser Installation möchte Richard Schillings sie in eine erneute Wahrnehmung heben. Unterstützt von seiner angemessenen Holzarbeit, leuchten diese bewährten feinwerktechnischen Produkte nochmals in ihrer starken Eigenart. Noch sind die alten Gleisfeldleuchten zu finden, zu sehen, doch zeitgemäße Lichttechnik in neuem Design hat bereits viele von ihnen ersetzt und wird sie weiter ersetzen.


Minimalistisch, poetisch, norddeutsch: So beschreibt die Lübecker Künstlerin Nadine Dietrich ihre Druckgrafiken. In ihren Bildern kombiniert sie die Möglichkeiten der Fotografie und der Druckkunst: ein konkreter Moment, festgehalten mit der Kamera, wandelt sich in etwas Zeitloses, in ein Gefühl oder eine Erinnerung, sobald er als Tiefdruck auf dem Papier erscheint. Die minimalistischen, schwarz-weißen Drucke von Nadine Dietrich laden zum Sich-Versenken ein.



Technisch basieren die Drucke auf ihren Schwarz-Weiß-Fotografien, die Nadine Dietrich in einem mehrstufigen Verfahren auf Kupferplatten überträgt. Mit diesen erstellt sie klassische Tiefdrucke an der Radierpresse. Jedes ihrer Bilder ist eine handgedruckte Originalgrafik. Nadine Dietrich hat Journalistik und Ostasienwissenschaften studiert.
Christian Peter, geboren 1962 in Düsseldorf, hat nach dem Abitur eine Tischlerausbildung absolviert und anschließend Holz- und Kunststofftechnik sowie Politikwissenschaft auf Lehramt in Hamburg studiert.


Er hat an Hamburger Schulen unterrichtet, schied aus dem Lehrerberuf aus und arbeitet seither als freischaffender Künstler in einer Atelier- und Werkstattgemeinschaft in Hamburg. Neben der Malerei steht im Zentrum seiner Arbeit der Holzschnitt. In den neueren Arbeiten setzt er sich verstärkt mit Naturthemen auseinander. In seinen Seestücken und Baumbildern kommt es zu einer vielfachen Überlagerung der Farben, die den Holzschnitten eine besondere Tiefe verleihen.
Lena Kaapke, 1989 in Flensburg geboren, arbeitet als Konzeptkünstlerin und Bildhauerin im Bereich der installativen zeitgenössischen Keramik. 2015 schloss sie ihr Studium an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel ab. Seit 2015 wurde ihre Arbeit in vielen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt. Zuletzt in einer großen Einzelausstellung in der Kunsthalle in Erfurt über den Erfurter Kunstverein. Kaapkes Arbeiten wurden bereits mit acht Kunstpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein (2016) und mit dem Kulturpreis der Stadt Kiel (Förderpreis) (2022).


Sie ist mit einer Arbeit in der Bundessammlung für zeitgenössische Kunst der Bundesregierung vertreten. Als Konzeptkünstlerin mit Keramik zu arbeiten und dabei die Beherrschung des Materials, der keramischen Prozesse mit dem ikonografischen Ausdruckspotenzial eines der ältesten Kulturgüter zu verbinden, reizt sie mehr als alles andere. So reflektiert ihr Werk die Rolle der Keramik in der zeitgenössischen Kunst.
Veronika Beckh setzt sich intensiv mit der fließenden Qualität und Transparenz des Materials Glas auseinander und hebt die Lichtbrechung, spröde Beschaffenheit oder die Zerbrechlichkeit in ihren Werken hervor.


Viele ihrer Arbeiten entwickelt sie aus einfachen geometrischen Formen durch präzises Anpassen, Aufeinanderlegen oder serielle Reihung. Die Künstlerin hat ihr Studio in Berlin. Veronika Beckh hat einen Bachelor-Abschluss am Surrey Institute of Art and Design in Farnham und ihren Master in der Gerrit Rietveld Academy am Sandberg Institute in Amsterdam gemacht. Seit 1998 ist sie freischaffend tätig, stellt international aus und wurde mehrfach ausgezeichnet.
Isabel Lange zeichnet schon ihr Leben lang. Sie hat die Kunsthochschule Berlin Weißensee besucht und ab 1990 ein Atelier für skulpturalen Schmuck in Berlin Mitte geführt. Mit dem Umzug im Jahr 2004 nach Schleswig-Holstein begann die Verlagerung ihres Tätigkeitsschwerpunkts auf Stahlskulpturen. Ab 2008 betrieb sie ein neues Atelier in Bredeneek bei Preetz. Hier entstehen große und kleine Skulpturen aus Stahl, manchmal auch Plastiken aus Beton, Bronze und Stein. Die Grundlage bilden immer Skizzen und grafische Arbeiten. Sie beteiligt sich an Ausstellungen – 2025 wurden über 30 ihrer Werke im Botanischen Garten der Universität Kiel präsentiert.


Selma Goebel bedruckt Stoffe mit farbigen, organischen Strukturen, oft in vielen Schichten übereinander, bis Tiefen und Farbräume entstehen. Danach werden mehrere Stoffe kombiniert und plan auf individuell angefertigte Holzkörper aufgezogen. Wie viele Farbschichten? Wie viele Stoffe pro Bild? Weniger und weniger - wann hat das Wenige seine stärkste Präsenz? Wie wenig ist viel? Es entstehen farbstarke Flächen und Strukturen, die trotz ihrer Brillanz auch Ruhe ausstrahlen, einem entgegenkommen oder ins Bild hineinziehen. Aus Farbflächen werden von der Natur inspirierte Farbräume. Selma Goebel ist ausgebildete Tischlerin, Diplom-Designerin und Künstlerin. Sie lebt in Angeln.


Plastische Formen empfindet Sonngard Marcks als ungemein anregend. Die Vielseitigkeit und ungeheure Vielfalt – gerade in der Natur - ist einfach überwältigend. Die Freude des Entdeckens spielt dabei für sie eine große Rolle: sehen, zeichnen, modellieren. Die Umsetzung in die Zeichnung sowie in die Plastizität ist immer ein Lernen, eine Übersetzung in das jeweilige Material. Es ist spannend, die Möglichkeiten der Keramik ganz bewusst einzusetzen. Anregungen sind überall zu entdecken: gefundene Insekten, Pflanzenteile, Früchte und überhaupt Botanisches. Sonngard Marcks absolvierte eine Töpferlehre in der Hochschulwerkstatt in Bürgel und studierte an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Haale/Saale. Seit 1986 ist sie als freiberufliche Künstlerin tätig.


Valerie Ottes Skulpturen sind Beobachtungen stiller Szenen des täglichen Lebens mit all seinen emotionalen Feinheiten. Sie zeigen Menschen, die ganz in einem Moment der Innerlichkeit ruhen und bei dem die Künstlerin die Zeit anzuhalten scheint. Diese zarten Gefühlsregungen spielen sich nahezu an der Schwelle des Unsichtbaren ab, durch leise Andeutungen und kaum wahrnehmbare Gesten. Valerie Otte wurde 1977 in München geboren und wuchs in Lübeck und Hamburg auf. Sie studierte Bildhauerei, Kunstgeschichte und Design in London, Berlin und Potsdam. Seit 20 Jahren lebt sie in der deutschen Hauptstadt.


Kurt Lange wurde 1957 geboren. Er arbeitet seit 50 Jahren mit Eisen: Skulpturen, Schmiedearbeiten, Denkmalpflege sind seine Werkbereiche. Zusammen mit seiner Frau Isabel Lange und einigen Mitarbeitern arbeitet er in der ehemaligen Reithalle des Schlosses Bredeneek. Hin und wieder beteiligt er sich an Ausstellungen. 2013 erhielt er den Bundespreis für Denkmalpflege.


Sebastian Schrader wurde 1978 in Berlin geboren und studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und war Meisterschüler bei Prof. Werner Liebmann. Er malt Figürliches, was sich zum Abstrakten hin auflöst. Mit seinem Bildrealismus strebt er nach einer inneren Wahrhaftigkeit oder dessen, was er als "real“ ansieht. Was aussieht wie ein Mixed-Media-Ereignis, ist alles gemalt, keine Collage. Abschabungen werden lasiert. Selbst feinste Linien führt Sebastian Schrader mit Pinsel und Ölfarbe aus. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin.


Die Hirnholzarbeiten von Hubert Steffe sind zum einen sinnliche Holzobjekte, zum anderen robuste, nachhaltige und sehr funktionale Alltagsbegleiter für Küche und Tafel. Das vermeintlich bekannte Material Holz offenbart sich hier in einer überraschend neuen Ausdrucksform. Hirnholzplatten sind durch die stehende Faserrichtung sehr dauerhaft und messerschonender als jede andere Schneidunterlage. Nach Absprache werden Platten oder Blöcke auch auf Maß gefertigt. Hubert Steffe lebt und arbeitet in Bremen.


Für Silke Lazarević ist Nachhaltigkeit ein Lebensthema. Ihre Kindheit verbrachte sie teilweise in Afrika und schon früh wurde durch die Entwicklungsarbeit ihres Vaters ihr Blick für die globalen Zusammenhänge und den Ressourcenverbrauch geschärft. Als Mutter von drei Kindern sieht sie sich in der Verantwortung für die nächste Generation. Konsequent hat sie 2007 ihren Materialeinkauf auf Edelmetall aus fairem Handel umgestellt und verarbeitet in ihrem Schmuck nahezu ausschließlich Naturmaterialien. Echtes Pergament, unter Spannung getrocknete Tierhaut, hat ihr ein ganz neues Arbeitsfeld eröffnet. Seit Jahren lotet sie die Eigenschaften des Materials immer wieder neu aus und bewegt sich zunehmend interdisziplinär zwischen Schmuck und Objekt.



Wasser spielt in Anke Neumanns Leben (geboren 1970 in Sachsen) nicht nur privat eine große Rolle. Beim Papiermachen ist es unentbehrlich. Vor über 20 Jahren schloss sie in Berlin das Studium zur Textil- und Flächendesignerin ab, parallel dazu erlernte sie das Handwerk des Papiermachens. Als Resultat entstand LICHTPAPIER, eine Symbiose aus handgemachtem Papier und Licht leitenden Fasern. Die ungewöhnlichen Unikate sind Skulptur und Leuchte zugleich und sorgen für eine stimmungsvolle Raumatmosphäre. Sie lebt seit drei Jahren in Flensburg... wegen des Wassers.


Karen Löwenstrom wurde 1987 in Hamburg geboren. Sie wuchs im kleinen Künstlerdorf Worpswede in Niedersachsen auf. Schon früh stand für sie fest, dass sie ihrer künstlerischen Leidenschaft folgen muss. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Holzbildhauerin an der Werkschule in Flensburg - und machte 2004 ein Diplom zur Handwerk-Designerin. Sie ist als freischaffende Künstlerin tätig. In den letzten Jahren hat sie hauptsächlich Auftragsarbeiten nach Fotos geschnitzt. Sie lässt sich dazu gerne für jeden Kunden etwas ganz Besonderes einfallen, individuell zugeschnitten.


Filip Rem (geboren 1977 in Sörmland) ist ein schwedischer Künstler, der in Göteborg tätig ist. Er ist ausgebildeter Architekt, widmet sich jedoch seit Langem der Malerei, in der er Gefühle, Erinnerungen und die Kontraste der Natur durch Schichten aus Farbe, Form und Textur erforscht. Seine Werke zeichnen sich durch eine intuitive Arbeitsweise aus, in der sowohl Licht als auch Dunkelheit Raum erhalten, oft in Form abstrakter, emotionaler Landschaften. Er hat in verschiedenen Kontexten in ganz Schweden ausgestellt, sowohl in Gruppen- als auch in Einzelausstellungen, und seine Kunst ist geprägt von einer starken Neugier und dem Wunsch, dem Betrachter offene Interpretationsmöglichkeiten zu bieten.


Liza Krügermeier lässt sich von einer nie endenden Erkundung von Farbe, Licht und Schatten inspirieren, verwoben mit persönlichen Geschichten und Erinnerungen. Kurz gesagt: Sie malt das Leben. Ihre Farbpalette wurde während ihres Aufenthalts auf der griechischen Insel Leros geprägt.


Die lebendigen Farben und das südliche Licht mit seinen kontrastreichen Schatten spielten eine entscheidende Rolle in der Entwicklung ihrer Bildsprache und ihres Ausdrucks. Heute spiegelt ihr Stil eine Verbindung aus Skandinavien und den verinnerlichten Sinneseindrücken des Mittelmeerraums wider. Liza erkundet kontinuierlich neue Wege in ihrer Arbeit und malt täglich in ihrem Atelier auf der dänischen Insel Møn, wo sie eine Kunstgalerie betreibt.
Dominique Lenoir wurde 1971 in Genf geboren. Sie absolvierte zunächst ein Studium der Agrarwissenschaften. Ihren künstlerischen Weg begann sie 2005 mit einer Ausbildung zur Goldschmiedin in Kiel, Hamburg und Flensburg. Seit 2016 ist sie als selbstständige Goldschmiedin tätig und betreibt heute ihr Atelier in der Künstlergemeinschaft KunstSpeicher im Hof in Flensburg. Ihre künstlerischen Ausdrucksformen umfassen das Goldschmieden, die Metallgestaltung sowie die abstrakte Malerei.


Hans-Ruprecht Leiẞ kam 1954 in Husum zur Welt. Hier verbrachte er eine Kindheit, die geprägt war von der rauen Landschaft der Nordseeküste. Diese Heimat verließ er 1977, um in Flensburg an der Pädagogischen Hochschule das Studium für das Lehramt an Realschulen aufzunehmen.


Den Beruf des Lehrers hat er jedoch gleich sein gelassen, um sich voll der Kunst des Zeichnens und Radierens zu widmen. Aus dem Nordfriesen wurde bis heute ein ebenso passionierter Flensburger. Heute lebt und arbeitet Hans-Ruprecht Leiẞ als freischaffender Künstler in der Nähe der Ostseeküste.
Lise Tuxen besuchte von 1970 bis 1976 die Architekturschule im dänischen Aarhus. Sie nahm an vielen Ausstellungen in Dänemark und international teil. Sie ist Mitglied der Künstlergruppe "Künstler in Süddänemark" und des Berufsverbandes Dänische Bildende Künstler. Lise Tuxen ist Koloristin, und ihre Bildwerke sind häufig abstrakt-expressionistische Landschaftsgemälde. Sie lebt und arbeitet in Sønderborg.


Michael Jastram ist ein international angesehener Künstler, der in Niebüll lebt. Er wurde 1953 in Berlin geboren. Von 1976 bis 1978 absolvierte er zunächst ein Abendstudium an der Kunsthochschule Berlin im Bereich Bildhauerei und anschließend bis 1984 ein Diplom-Studium ebendort. Seit dem Abschluss arbeitet er als freischaffender Künstler. 2018 wurde seine Skulptur "Europa und Stier" im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages installiert. 2020 zog er nach Nordfriesland.


Der 2003 in Kiel geborene und in Celle aufgewachsene Künstler Ole Kuhtz malt und zeichnet seitdem er einen Stift in der Hand halten konnte. Auf seine erste Ausstellung 2022 folgten in den nächsten Jahren weitere Soloausstellungen in Celle, sowie KUNST SCHAFFEN in den Jahren 2024 und 2025.


Mit Liebe zum Detail widmet sich der Künstler vor allem maritimen Motiven. Seine Bilder erzeugen eine mal heitere, mal düstere Atmosphäre. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich mit Kupferstichen. Übrigens: Nach dem Abitur absolvierte Ole Kuhtz eine Lehre zum Bootsbauer bei Robbe & Berking Classics.
Clemens Tremmel wurde 1988 in Eisenhüttenstadt geboren. Er studierte an Hochschule für Bildende Künste Dresden. Darauf folgte ein Meisterschülerstudium bei Prof. Ralf Kerbach. Tremmel erhielt das Stipendium der BAT Campusgalerie Bayreuth, das Hegenbarth Stipendium der HfbK Dresden und wurde 2013 mit dem Casper-David-Friedrich-Preis ausgezeichnet.


Seither sind seine Arbeiten regelmäßig in Ausstellungen im deutschsprachigen und internationalen Raum zu sehen. Zudem realisiert er ortsspezifische Installationen in Bezug zu Architektur im öffentlichen Raum. Der Künstler lebt und arbeitet in Leipzig.
Ludwig Menzel ist ein in Berlin ansässiger Silberschmied. Er absolvierte seine Ausbildung von 1986 bis 1990 an der Zeichenakademie Hanau. Anschließend arbeitete er zehn Jahre lang als Silberschmied für Hermann Jünger in München. Seit 1997 führt er sein eigenes Atelier in Berlin. Seine Arbeiten werden national und international ausgestellt.


Susanne Westphal lebt und arbeitet in Schleswig-Holstein und ist seit Kindesbeinen eng mit dem Segelsport verbunden. Das spiegelt sich auch in ihrer Malerei wider: echte Gute-Laune-Kunst mit einem Hauch Urlaub und Seewind. Ihr Markenzeichen sind selbst entwickelte Collage- und Mischtechniken, die mit Blattgold, Spachtelmassen oder Sand veredelt, für ungewöhnliche Effekte sorgen.


Die Bilder zeigen dynamische Segelszenen, Himmel und Meer, Wolken und Watt, Leuchttürme, Strandszenen und die heimische Tierwelt. Immer neue Inspirationen sammelt die Künstlerin auf ihren Reisen durch Europa. Susanne Westphal präsentiert ihre Arbeiten bereits seit 1995 auf eigenen Ausstellungen. Über Dänemark, Deutschland bis hin nach Österreich und der Schweiz sind ihre Werke mittlerweile in vielen Haushalten zu finden. Sie ist Mitbegründerin der seit 2016 im Flensburger Robbe und Berking Museum ansässigen "Gallery4".
Ariane König wurde 1960 in Nürnberg geboren, hat Jugend und Schulzeit am Rhein in der Nähe von Bonn verbracht und dort auch ihr Jurastudium abgeschlossen. Dann zog es sie noch weiter in den Norden, nach Schleswig-Holstein. Nach dem 2. Staatsexamen und langjähriger juristischer Tätigkeit widmete sie sich zunehmend der Malerei. Sie war immer schon ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.


Sie bezog ein eigenes Atelier, hat ihren charakteristischen Malstil entwickelt und über die Jahre verfeinert. Ihre künstlerische Arbeit widmet sie fast ausschließlich der – nordischen – Natur. Etwa die besondere Atmosphäre in den frühen Morgenstunden im Schilf, oder das spezielle Licht am oder auf dem Wasser faszinieren und begeistern sie stets aufs Neue. Ariane König malt überwiegend in Acryl; auch Ei-Öl-Tempera mit ihrer besonderen Leuchtkraft nutzt sie als Malmittel.
Ralph von Kaufmann wurde 1966 in Buchholz geboren. 1994 machte er seinen Hochschulabschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität zu Hamburg. Anschließend absolvierte er mehrere Praktika und Assistenzen bei Fotograf*innen. Seit 2003 arbeitet er als freiberuflicher Künstler und Fotograf in Hamburg. Urbanität und Natur sind die Themen seiner hier gezeigten originalen Lichtradierungen, die eine Symbiose von klassischer Radierung und Photographie darstellen.


Christin Karbaum ist in Bretzwil (Schweiz) geboren. Sie lebt und arbeitet in Westensee. Sie studierte an der Kunsthochschule für Gestaltung Basel und an der Hochschule der Künste Berlin. Sie war als Kostümplastikerin an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper und am Ernst-Deutsch-Theater tätig. Seit 1982 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin mit dem Schwerpunkt Holzschnitt. Nebenbei ist sie als Dozentin tätig. Die Motive, die sie für den Holzschnitt benutzt, ergeben sich durch Momente und Begegnungen, die sie beeindrucken. Christin Karbaum schöpft aus der unmittelbaren Umgebung, aus dem Leben, der Natur und dem Erleben.


WORKSHOPS

"TILDA ZU GAST IN FLENSBURG"
13.6., 14.6., 20.6., 21.6., 27.6., 28.6.2026 jeweils 11-15 Uhr
Leitung: Martha von Maydell Teilnehmerzahl: Bis zu 5 Personen ab 14 Jahren Kosten: 85 € pro Person inklusive Material
Wir zeichnen und aquarellieren mit wasserfester Tinte und flüssigen Aquarellfarben. Es geht um Spaß, ums Loslassen und ums Ausprobieren. Wir entspannen, lachen und lernen und haben doch am Ende ein fertiges Produkt.
Anmeldung: illustration@mvmpapercuts.com
Betreff: Tilda zu Gast in Flensburg
Tel. 017661502500
www.mvmpapercuts.com/tilda-kreativkurs-bilder

Wie kommt die Struktur auf den Stoff?
20.6.2026, 11-16 Uhr
Leitung: Selma Goebel
Teilnehmerzahl: Max. 6 Erwachsene und Jugendliche Kosten: 80 € inkl. Material
Experimentell könnt ihr euch mit Fertigfarben und Pigmenten vertraut machen, Farben kombinieren oder übereinander drucken und eure frischen Erfahrungen untereinander austauschen. Gegenseitiges Abgucken und Inspirieren ist erwünscht! Ich zeige euch, wie meine Strukturen auf die Stoffe kommen, was meine "Druckstöcke“ sind und teile einige meiner Erfahrungen mit euch. Und selbst, wenn das Programm wie letztes Mal klingt - es ist jedes Mal neu und anders, und Neues entsteht!
Anmeldung: info@go-goebel.de oder Tel. 0172 960 1552

Wie wird jetzt ein Bild draus?
21.6. oder 4.7.2026, 11-16 Uhr
Leitung: Selma Goebel Teilnehmerzahl: Max. 6 Erwachsene und Jugendliche Kosten: 80 € inkl. Material
Nach dem Samstag und für diejenigen, die schon an meinen Workshops teilgenommen haben, stellt sich vielleicht die Frage: Ist das Kunst oder was? Bzw.: Was mache ich nun mit den Drucken? Bisher sind hauptsächlich Werkproben entstanden - wie kann daraus ein Bild werden? Kombinieren, ergänzen, beschneiden, übermalen, weiter drucken ... Viele Möglichkeiten und viele Entscheidungen. Dabei bin ich gerne behilflich. Bringt eure bisherigen Werke mit, und wir machen noch mehr draus! Und ich zeige euch, wie die Stoffe aufgezogen werden können und wie ich meine Holzrahmen baue.
Anmeldung: info@go-goebel.de oder Tel. 0172 960 1552

"Gelli-Print" – Experimenteller Druck mit der Gelplatte
27.6.2026, 11-15 Uhr
Leitung: Bente Wolke
Teilnehmerzahl: Max. 8 TeilnehmerInnen ab 12 Jahre
Kosten: 65 € inkl. Materialkosten/pro Person
Anmeldung: mail@bente-wolke.de
Tel. 0179 767 39 50