Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod ist ein Thema, das viele Menschen gerne vermeiden, jedoch unvermeidlich ist. Eine Bestattung kann in Deutschland schnell über 5.000 Euro kosten und stellt für viele Familien eine finanzielle Herausforderung dar. Neben den finanziellen Aspekten müssen Hinterbliebene auch Entscheidungen treffen, die oft emotional belastend sind.Â
Elke Herrnberger, Pressesprecherin des Bundesverbands Deutscher Bestatter, empfiehlt daher, die eigenen Bestattungswünsche frühzeitig festzuhalten. Dabei können Bestattungsverfügungen, Bestattungsvorsorgeverträge oder ein erstes Beratungsgespräch bei einem Bestattungsunternehmen hilfreich sein.
Individualität und Kosten - es gibt einiges zu klären
Ein Bestattungsvorsorgevertrag ermöglicht es beispielsweise, sowohl die eigenen, individuellen Vorstellungen als auch die Kosten einer Bestattung zu klären. Dies entlastet die Hinterbliebenen finanziell und gibt ihnen auch eine emotionale Stütze, da sie sicher sein können, im Sinne des Verstorbenen zu handeln.Â
Zur Vorsorge gehört zum Beispiel die Einrichtung einer Treuhandeinlage oder der Abschluss einer Sterbegeldversicherung. Diese Gelder sind zweckgebunden und so vor dem Zugriff Dritter geschützt.Â
Die Unterstützung qualifizierter Bestatter vor Ort spielt eine entscheidende Rolle bei der Beratung und Begleitung in dieser schwierigen Zeit. Sie bieten nicht nur verschiedene Bestattungsoptionen an, sondern helfen auch bei der Erstellung von Vorsorgeplänen.
Die Expertise eines Bestatters kann dabei helfen, die Wünsche des Verstorbenen angemessen zu berücksichtigen und die Angehörigen bei der Planung und Durchführung der Trauerfeier zu unterstützen.Â
BdB