Wer beim Neubau des Eigenheims mit möglichst wenigen tragenden Innenwänden plant, hat später mehr Flexibilität bei Änderungen des Grundrisses. Das gilt auch, wenn man etwa Trockenbauwände für die Raumteilung nutzt. Denn verglichen mit massiven Innenwänden lassen die sich bei Bedarf schnell und unkompliziert entfernen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Räume können so also leichter vergrößert oder ganz zusammengelegt werden, etwa wenn sich die Lebenssituation der Bewohner ändert, die Kinder beispielsweise ausziehen.
„Vorausschauende Bauherren planen das direkt ein und lassen den Bodenbelag unter den Trockenbauwänden durchlaufen“, rät KlausPeter Frenzel vom Verband Privater Bauherren (VPB). „So kann man später etwa aus zwei Kinderzimmern einen großen Hobby- oder Fitnessraum gestalten - ohne allzu großen Aufwand.“
Wer weniger Innenwände setzen lässt und damit auch weniger Türen braucht, senkt zumindest beim Baudie Ausgaben. Mit Blick auf das gesamte Vorhaben des Hausbaus handelt es sich hierbei zwar um kleine Einsparungen, doch nicht selten summieren sie sich. Der Trend zum offenen Grundriss im Erdgeschoss hat sich dem VPB zufolge übrigens längst etabliert. dpa/tmn