Wohlbefinden, Sauberkeit und ein Hauch von Luxus im eigenen Badezimmer: Das alles lässt sich auch auf begrenztem Raum umsetzen. Beispiel Japan: Hier sind die Wohnungen meist klein und jeder Quadratmeter wertvoll. In dem asiatischen Land wurden speziell für ist Badezimmer viele clevere Lösungen entwickelt, die mittlerweile auch bei uns im Trend liegen. Zum Beispiel das Dusch-WC, eine Toilette mit integrierter Intimreinigung, bei dem die Funktionen von klassischem WC und Bidet miteinander vereint sind. Viele Nutzer wollen auf das Gefühl von Sauberkeit und Frische, das sie bei einem Dusch-WC kennengelernt haben, danach nicht mehr verzichten. Es gibt verschiedene Varianten der Duschtoiletten – vom günstigen Einstiegsmodell bis hin zu luxuriöseren Ausführungen,
Komfort und Barrierefreiheit im Bad
Einige Hersteller haben ihre Dusch-WC Washlets mit einer automatischen Spülung ausgestattet. Nähert man sich, öffnet sich der sensorgesteuerte Deckel. Beim Verlassen wird die Spülung automatisch aktiviert. Wer weitere berührungslose Produkte integrieren möchte, kann sich etwa für sensorgesteuerte Automatikarmaturen und einen automatischen Händetrockner entscheiden. Wer sein Badezimmer renoviert oder neu ausstattet, denkt und plant in der Regel langfristig. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang das Thema Barrierefreiheit, etwa beim Einbau einer bodenebenen Dusche. Nicht vergessen sollte man dabei auch das WC: Beim Washlet etwa funktionieren alle Reinigungs- und Trocknungsfunktionen auf Knopfdruck, sodass das WC bei eingeschränkter Beweglichkeit weiterhin ohne Hilfe selbstständig genutzt werden kann.
Der Einbau eines modernen Dusch-WCs ist in neuen und älteren Bädern, in Eigenheimen, aber auch in einer Mietwohnung möglich. Je nach baulichen Gegebenheiten erledigen speziell geschulte Handwerker die Installation innerhalb weniger Stunden.
Fachbetriebe vor Ort verfügen über das notwendige Know-how, um individuell zu beraten und das passende Dusch-WC zu Hause einzubauen.
djd
Baugrund: Risiken früh erkennen
Früher wurden die Eigenschaften von Böden und Fels in Bodenklassen eingeteilt – nach einer alten Norm (DIN 18300). Doch dies hat sich mit der Neuerung der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen vor einigen Jahren geändert. „Der Boden wird nach aktueller technischer Norm in Homogenbereiche aufgeteilt“, erklärt Marc Ellinger, Bausachverständiger im Verband Privater Bauherren. Dies soll abbilden, dass der Boden auf einer größeren durchaus Baustelle verschiedenartig ganze sein kann, „und zwar dermaßen, dass nicht für die Baustelle die gleichen Kalkulations- und Konstruktions-Grundlagen gelten“, sagt Ellinger. Um ein detailliertes Bild vom Bauland zu erhalten, können Bauherren über ein Baugrundgutachten nachdenken. Dies kann helfen, mögliche Kosten und Risiken bei der Planung einer Immobilie frühzeitig zu erkennen. Zudem gibt es Auskunft darüber, ob der Boden auf dem Grundstück tragfähig ist oder nicht.
„Besonders tragfähige und gut geeignete Böden für den Hausbau sind Kies- und Sandböden mit guter Verdichtung sowie tragfähige Lehmböden“, sagt Erik Stange, Sprecher vom Bauherren-Schutzbund e.V. Doch manche Böden können zur Herausforderung werden. Problematisch sind etwa weiche, organische Böden wie Torf oder Böden mit hoher Wasseraufnahme. Denn sie können die Stabilität des Bodens beeinträchtigen, erklärt Stange.
dpa/tmn