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Bewegungsprogramm für Sportmuffel

Unangenehme Verspannungen halten Sportmuffel häufig vom Training ab - doch das muss nicht sein. Foto: djd/Magnesium-DiaiStockphoto/Milan sporal/ Gucic

Die besten Tipps für Neu- oder Wiedereinsteiger

Bewegung ist gesund und hält fit. Das weiß eigentlich jeder. Und doch gibt es genügend Sportmuffel, die es sich nach Feierabend und an den Wochenenden lieber auf der Couch bequem machen, statt sich körperlich zu betätigen. Allein in Deutschland treiben fast 30 Millionen Menschen gar keinen Sport, knapp 13 Millionen Deutsche sind nur einmal im Monat oder seltener sportlich aktiv. 

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Mit folgenden fünf Tipps kann es Einsteigern gelingen, ohne Muskelkater mit dem Training zu beginnen und am Ball zu bleiben:
1. Qual der Wahl: Einsteiger sollten eine Sportart wählen, die ihnen liegt: Nordic Walking, Fahrradfahren, Joggen, Schwimmen oder Inline Skaten? Wer regelmäßig mindestens zweimal in der Woche trainieren möchte, sollte nichts beginnen, was ihm widerstrebt. Wenn sich erst eine gewisse Bewegungsroutine eingestellt hat, lässt sich das Tempo immer noch steigern oder die Sportart wechseln.

2. Softer Einstieg: Für Läufer oder Fahrradfahrer ist es oft reizvoll, gleich mit der schönen Strecke um den See oder durch den Wald anzufangen. Wer zunächst mit einer kleinen Runde von 20 Minuten beginnt, hat allerdings größere durchzuhalten als Einsteiger, die sich gleich zu Beginn überfordern. Ratsam ist, sich einen konkreten Trainingsplan zu erstellen, der leichte Steigerungen beim Pensum oder beim Tempo vorsieht. Werden die Einheiten handschriftlich oder in einer App dokumentiert, entsteht ein motivierendes Erfolgstagebuch.
3. Gezieltes Vortraining zum Aufwärmen: Viele Sporteinsteiger vernachlässigen das Aufwärmtraining und vergrößern mit einem klassischen Kaltstart ihr Verletzungsrisiko. Auf Betriebstemperatur kommt man etwa mit Seilspringen oder dem Hampelmann. Um kleine Risse in den Muskeln zu vermeiden, sollte Stretching immer erst nach diesem Warm-up erfolgen. Noch besser als klassische Dehnübungen ist ein spezifisches Aufwärmtraining, das Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke gezielt auf die jeweilige Sportart vorbereitet.

4. Mineralstoffspeicher auffüllen: Muskelbeschwerden sind häufig der Grund, warum Sportmuffel ihr Training nicht fortsetzen. Dabei weisen sie oft auf eine Unterversorgung mit Mineralstoffen wie Magnesium hin. Direkt nach jeder körperlichen Betätigung den Magnesium- und Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen, ist die beste Vorbereitung auf die nächste sportliche Herausforderung.
5. Solist oder Teamplayer: Um am Ball zu bleiben, wird Sportneulingen empfohlen, sich Gleichgesinnten anzuschließen. Sie ziehen einen mit, wenn die Motivation mal am Boden ist. Über soziale Netzwerke und Nachbarschaftsgruppen lassen sich leicht aktive Mitstreiter finden. Wer aus Rücksicht auf andere sein eigenes Tempo ignoriert, sich überanstrengt oder unterfordert, sollte allerdings lieber allein trainieren oder sich andere Trainingspartner suchen, bevor er die Lust verliert.

djd


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