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Ambulanter Hospizdienst Pinneberg-Uetersen-Wedel: Übers Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht

Dörthe Bräuner (li.) ist die hauptamtliche Koordinatorin für Wedel, in Pinneberg ist Ute S. Eckhardt-Tams verantwortlich.

Ambulante Hospizdienste ermöglichen Vorbereitung in guten Zeiten und Entlastung am Ende des Lebens.

Der Ambulante Hospizdienst Pinneberg-Uetersen-Wedel ermöglicht unheilbar kranken und sterbenden Menschen ein würdiges und weitgehend selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu führen. Angehörigen bietet er sowohl Unterstützung als auch Entlastung.

Beraten und begleitet werden alle Menschen, die Unterstützung und Hilfe suchen, unabhängig von Alter, Nationalität und kultureller Zugehörigkeit. Seit 29 Jahren begleiten geschulte Ehrenamtlich im Ambulanten Hospizdienst Pinneberg Sterbende und Trauernde. 

Frau Weigelt, eine von 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor den neuen Räumen des Hospizdienstes in der Heinrich-Christiansen-Straße 43 in Pinneberg.
Frau Weigelt, eine von 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor den neuen Räumen des Hospizdienstes in der Heinrich-Christiansen-Straße 43 in Pinneberg.

Durch die Zugehörigkeit zur Diakonischen Kranken- und Altenpflege und die palliative Versorgung im Kreis, bestand schon früh ein breites Netzwerk für Hilfen, an die weitervermittelt werden konnte. Heute wird der Hospizdienst an seinen beiden Standorten Pinneberg und Wedel hauptamtlich geleitet durch zwei Palliativ-Care Krankenpflegerinnen, Ute S. Eckhardt-Tams und Dörthe Bräuner. Viele der 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen haben Zusatzausbildungen in der Trauerbegleitung und die regelmäßigen Angebote zu Fortbildungen im Umgang mit Demenz, Kommunikation in Krisenzeiten etc. werden gerne wahrgenommen. Auch die Vernetzungen mit anderen Diensten der Hospiz- und Palliativarbeit im Kreis und im Land sind vielfältig. Es gibt Kooperationen mit Pflegeheimen und der Regioklinik. Durch den Umzug des Hospizdienstes von Kummerfeld nach Pinneberg können endlich alle Angebote an einem Ort vereint werden. So werden in Zukunft auch Gesprächsabende und Filmabende für die interessierte Öffentlichkeit angeboten werden.

Das Trauercafé wird ab Oktober immer am 2. Samstag im Monat von 15.00-17.00 Uhr ebenfalls in der Heinrich-Christiansen-Straße 43 stattfinden. Wir freuen uns, dass es kein „trauriges Café“ ist, sondern eher eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen, die sich gegenseitig stützen und ihre Erfahrungen teilen. Für Menschen, die mit einer schweren Krankheit oft über lange Zeit zu Hause mit sehr eingeschränkter Mobilität leben müssen, sind die Besuche der ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter ein Lichtstrahl in einer einsamen Zeit. Freund, Bekannte und Kollegen ziehen sich erfahrungsgemäß häufig zurück, weil sie sich im Umgang mit den Kranken hilflos fühlen. Hier bieten die Besuche aus dem Hospizdienst Abwechslung und oft wird miteinander gelacht. In der Zeit der Besuche können Angehörige für sich sorgen und werden entlastet.

Pflegediakonie Hamburg-West/Südholstein GmbH

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Ambulanter Hospizdienst Pinneberg-Uetersen-Wedel
Heinrich-Christiansen-Straße 43, 25421 Pinneberg
Tel. 04101 8565510
www.hospizdienst-pinneberg.de

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