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Frauen hören anders als Männer

FOTOS: ADOBE STOCK

Das muss auch in der Behandlung von Hörverlust beachtet werden

Früher wurden Kinder medizinisch einfach als kleine Erwachsene angesehen und behandelt. Dann waren jahrhundertelang Männer der Maßstab für Medizin und Pharmaindustrie. Mittlerweile ist endlich die Gendermedizin auf dem Vormarsch. In der Hörakustik weiß man immerhin bereits seit 2009: Frauen und Männer hören anders, wie eine Studie aus Texas damals feststellte. Ein Jahr später legte eine Studie der Universität Tübingen nach: Anhand von Versuchen wurde bewiesen, dass Frauen beim Richtungshören deutlich schlechter abschneiden. Männer können aber Hintergrundgeräusche besser ausblenden.

Unternehmen aus der Region

WARUM FRAUEN HOHE TÖNE BESSER HÖREN

Dafür verarbeitet das weibliche Gehirn Gehörtes rascher. Man weiß außerdem heute, dass Frauen in allen Altersgruppen hohe Töne im Frequenzbereich von mehr als 2000 Hz besser hören, Männer dagegen tiefe Töne unter 1000-2000 Hz. Dieses Phänomen nimmt mit dem Alter noch zu. Dass Frauen im höheren und leisen Tonbereich leichter hören und emotionaler reagieren, ist biologisch bedingt – damit sie hohe, zarte Babystimmen schneller hören und darauf reagieren. Aber es hat auch physiologische Gründe. Erstens ist die weibliche Hörschnecke kürzer und verarbeitet daher Schall schneller. Zweitens verschafft das Östrogen Frauen einen Hörvorteil, sodass deren Altersschwerhörigkeit meist später einsetzt als bei Männern.

INDIVIDUELL EINSTELLBARE TECHNOLOGIE

Mittlerweile hat sich auch die Hörgeräteindustrie auf diese Tatsachen eingestellt: So gibt es jetzt beispielsweise das moderne Hörsystem IX von audibene, das als erstes Gerät dank zweier Echtzeitprozessoren eine individuelle Trennung von Sprachverstehen und Störgeräusch erlaubt. Per App kann jeder Träger seine persönliche Einstellung wählen – sogar auch nach geschlechterspezifischen Stärken und Schwächen. Das Richtungshören ist so ausgefeilt, dass es Stimmen präzise und in Echtzeit erfasst und sogar mitverfolgt, wenn der Sprecher sich im Raum bewegt.

HÖRVERLUST KOMMT SCHLEICHEND

Gute Hörhilfen werden in unserer alternden Gesellschaft immer wichtiger, denn jeder Dritte über 50 hat eine Hörminderung. Betroffene merken dies jedoch selbst oft sehr spät, da die Schwerhörigkeit meist schleichend voranschreitet. Umso wichtiger sind regelmäßige Checks.

Unter www.audibene.de finden sich Infos zu einer unverbindlichen Beratung sowie zum kostenlosen Probetragen eines Hörgeräts. Denn je früher ein nachlassendes Gehör technisch unterstützt wird, umso erfolgversprechender ist das Ergebnis. Musik, Naturgeräusche und Unterhaltungen können wieder genossen werden – und das verbindet schließlich auch Männer und Frauen.

djd

Ich kann dich (wieder) hören

Wer andere nicht richtig verstehen kann, leidet. Doch moderne Hörhilfen können das Leben erleichtern. Die bekanntesten kurz und einfach vorgestellt:

Hörgeräte: Bestehen aus Mikrofon, Soundprozessor und Lautsprecher. Das Mikro nimmt den Schall auf, der Mikrochip des Soundprozessors verarbeitet die Töne und Frequenzen, und der Lautsprecher gibt ihn verstärkt in den Gehörgang ab.
Cochlea-Implantat: Versucht die beschädigten Haarsinneszellen zu ersetzen. Elektrische Impulse werden in Schall umgewandelt und sollen den Hörnerv stimulieren. Für alle Betroffenen geeignet, bei denen die Haarzellen nicht funktionieren wollen, der Hörnerv und die Hörbahn aber noch gesund sind.
Knochenleitungsimplantat: Operativ können Hörsysteme in den Schädelknochen verankert werden. Der Schall wird über den Knochen an das Innenohr weitergeleitet. Außen- und Mittelohr werden so umgangen. Kommt bei Störungen im Mittelohr zum Einsatz oder wenn seit Geburt kein Gehörgang vorhanden oder dieser beschädigt worden ist.


Komfort und Funktionalität

Im Laufe unseres Lebens verändert sich unser Schlafen. Je nach Lebensphase wandeln sich auch die Ansprüche an unser Schlafumfeld.
Körperliche Einschränkungen können das Aufstehen erschweren oder das Liegen unangenehm machen. Um dennoch Tag und Nacht größten Komfort zu gewährleisten, wurde das CARE-Bett entwickelt. Ein motorisiertes Bett, das mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten Herausforderungen des Alltags erleichtert und auch Abhilfe bei Beschwerden wie zum Beispiel Reflux oder Bandscheiben-Beschwerden schafft. Die volle Technik wurde dabei unauffällig „verpackt“, damit sich das Bett unauffällig in das Zuhause einfügt.

Dieses Komfortbett und andere innovative Produkte „rund um den erholsamen Schlaf“, gibt es im Elmshorner Bettenfachgeschäft Mein Bett.
moh

www.mein-bett-elmshorn.de


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