Zu fitzelig zum Schälen? Wenn Sie im Kartoffelsack nicht nur dicke große Knollen haben, sondern auch lauter kleine, können Sie daraus richtige Leckerbissen zaubern. Die Kartoffeln, die weniger als die genormten 30 Millimeter messen, werden Drillinge genannt - und die kommen wie gerufen für die nächste Grillrunde. Denn daraus lassen sich köstliche „Grillinge“ zubereiten.
Wie das geht, erklärt die Kartoffel-Marketing-Gesellschaft (KMG) auf ihrer Webseite„die-kartoffel.de“, die sich als Plattform der deutschen versteht. Kartoffelwirtschaft
Zutaten für ein Dutzend „Grillinge“
12 festkochende Drillinge
2 Zweige Rosmarin
12 Scheiben Speck
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl
12 Grillspieße
Zubereitung
1. Kartoffeln 10 Minuten vorgaren, leicht auskühlen lassen und dann mit 2 bis 3 Blättern Rosmarin in eine Scheibe Speck einrollen. Der Speck sollte gut anliegen.
2. Spieße quer durch die Kartoffeln durchstecken, sodass sich der Speck nicht wieder entrollt.
3. Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen und dann mit einem Pinsel auf den Speck-Kartoffeln verteilen.
4. Kartoffeln in einer Grillschale für rund 15 Minuten grillen, bis der Speck Farbe bekommt und richtig knusprig ist. dpa-mag
Mmhh statt Müll: Salatdressing und mehr aus Resten
Viele Gemüse und Kräuter verwendet man nicht komplett in der Küche. Aber sollte man Stiele von Kräutern, das Grün von Karotten, Kohlrabi und Radieschen oder den Strunk von Salaten einfach wegschmeißen? Nein, im Gegenteil! Daraus lässt sich ein leckeres, sommerfrisches Salatdressing zaubern, so der „Abfallfreitags-Tipp“ der Berliner Stadtreinigung BSR.
Wie es geht: Strünke, Grund und Stiele mit Öl, Essig, Zitronensaft und weiteren Zutaten nach Wahl pürieren. Abschmecken, genießen - und zwar auch das gute Gefühl, nichts verschwendet zu haben. Außerdem lassen sich aus Kohlstrünken - mit oder ohne Kartoffeln Pürees zaubern, so die Verbraucherzentrale. Sie empfiehlt: Blätter und Stängel von Radieschen, Rettich, Kohlrabi oder Brokkoli werden mit Kernen, Samen oder Nüssen, geriebenem Hartkäse, Raps-, Oliven- oder Walnussöl und Gewürzen auch zu feinen grünen Pestos. dpa-mag