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Freisprechung der Sanitär-, Heizungsbauer- und Klempner-Innung Pinneberg

25 Auszubildende haben die Gesellenprüfung erfolgreich absolviert. Fotos: Bastian Fröhlig

25 Gesellen haben ihre Prüfung als Anlagenmechaniker bestanden. Die jungen Gesellen können stolz auf ihr Etappenziel sein.

„Wenn von uns erwartet wird, eine CO2-Reduzierung mit komplexer Technik zu realisieren, dann müssen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden“, sagte Obermeister Detlef Hübner bei der Freisprechungsfeier der Sanitär-, Heizungsbauer- und Klempner-Innung. Auf die Meister, Gesellen und neuen Auszubildenden in seinem Handwerk kämen immer mehr Aufgaben zu.

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„Wir sind zurzeit dabei, die größten, die Energieversorgung betreffenden Umbrüche und Herausforderungen zu bewältigen, die es in Deutschland noch nie gegeben hat. Das ist gut und richtig so, denn wir müssen langfristig von den fossilen Energieträgern unabhängig werden“, betonte er. Dabei sei die Innovationskraft des Handwerks gefragt, das Zusammenspiel von Jung und Alt, von Erfahrung und High-Tech-Innovationen.

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Der Nachwuchs der Innung für das Sanitär-, Heizungsbauer- und Klempner-Handwerk des Kreises Pinneberg.
Der Nachwuchs der Innung für das Sanitär-, Heizungsbauer- und Klempner-Handwerk des Kreises Pinneberg.

Klar sei aber auch: „Die Frage nach der Machbarkeit, eine wirklich umfassende Ausbildung in allen Bereichen des Anlagemechanikers bieten zu können, stellt sich immer öfter. Es muss unbedingt gesagt werden, dass kleine oder mittelständische Betriebe diesen Umfang kaum noch stemmen können.“ Die Ausbildung werde immer umfangreicher und komplexer. Das spiegelte sich auch in den Zahlen wider. Von 40 Prüflingen haben elf nicht bestanden, zwei die Prüfung abgebrochen und zwei sind nicht angetreten. Somit haben am Ende 25 ihre Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker bestanden. Die Jung-Gesellen könnten stolz auf das Etappenziel sein, müssten sich aber auch zukünftig weiterbilden. Dann gebe es eine goldene Zukunft.

„Insgesamt sitzen sie in einem sehr, sehr festen Sattel. Wärmepumpen, smarte Regelungen, Anlagenhydraulik, Photovoltaik, Wohnraumbelüftung, Trinkwasserhygiene – diese Dinge betreffen ausschließlich unseren Beruf und werden sicher die Zukunft der nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte bestimmen“, ist Hübner überzeugt. Er rief dazu auf, eine Ausbildung in seinem Handwerk anzustreben: „Aufgrund der Tatsache, dass eine Ausbildung in unserem Beruf nicht sehr beliebt war und der demografische Wandel nun stattfindet, fehlen – wer hätte es ahnen können – Tausende Fachkräfte.“ Es sei ein Umdenken in der Politik notwendig, um die Qualität der Ausbildung weiter zu optimieren – durch modernste Lehrmittel. Zudem müssten bürokratische Hürden – auch bei der Ausbildung – abgebaut werden, um mehr Zeit für die Ausbildung zu haben. baf


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