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Kenja Petersen - die beste Orthopädietechnikerin in SH

Gratulierten der Landessiegerin (v.l.): Ralf Stamer, Handwerkskammerpräsident Lübeck, SH-Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen und Jörn Arp, Handwerkskammerpräsident Flensburg. Fotos: Alexandra Bury

Persönliche Beratung und Abstimmung mit Kenja Petersen bei Sanitätshaus Kowsky in Neumünster: Mit Präzision und Detailliebe zur besseren Lebensqualität

Die Handwerkerin hat sich in ihrer Ausbildung im Sanitätshaus Kowsky auf den Fachbereich der Prothetik spezialisiert und legte landesweit die beste Gesellenprüfung ab.

Kenja Petersen zeigt ihr ausgezeichnetes Gesellenstück, eine Unterschenkelprothese aus verschiedenen Modulen.
Kenja Petersen zeigt ihr ausgezeichnetes Gesellenstück, eine Unterschenkelprothese aus verschiedenen Modulen.

Aber auch deutschlandweit konnte sie sich und ihren Betrieb glänzend vertreten und wurde nun beim Bundeswettbewerb in Dortmund an der Bundesfachschule für Orthopädietechnik zur zweiten Bundessiegerin gekürt. „Dem Menschen wieder zum Gehen zu verhelfen und zu sehen, wie er plötzlich wieder mehr Lebensqualität bekommt, ist sehr beglückend“, beschrieb Kenja Petersen ihr Engagement für ihren Traumberuf. Die 25-Jährige hat drei Jahre im Sanitätshaus Kowsky die Ausbildung zur Orthopädietechnikmechanikerin gemacht und liebt die Arbeit mit Menschen genauso wie die handwerkliche Arbeit. Der wuchs Berufswunsch während eines freiwilligen sozialen Jahres, das sie nach dem Abitur an der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in einer Tischlerei absolviert hatte, die mit Behinderten arbeitet. Kenja Petersen kann Menschen, die ihren Unter- oder Oberschenkel verloren haben, durch die Herstellung von Prothesen wieder zum Gehen verhelfen. Aber auch die Anfertigung von Fuß-, Finger- und Daumenprothesen sowie die Versorgung mit Korsetten und Miedern hat Kenja Petersen erlernt. Im Gegensatz zu Orthesen, unter denen man den Bewegungsapparat stützende Hilfsmittel versteht, sind Prothesen künstliche Gliedmaßen, die immer im Sonderbau angefertigt werden. „Bei Prothesen ist jedes Detail individuell und akkurat auf den Kunden abgestimmt, keine Prothese gleicht der anderen“, erklärte die Gesellin aus Neumünster. Nach persönlicher Beratung und Abstimmung mit dem Patienten nimmt Kenja Petersen einen Gipsabdruck und fertigt daraus in der Werkstatt im Hauptsitz an der Havelstraße in Neumünster die individuell passende Prothese an. Bei der Herstellung des Schafts arbeitet sie mit verschiedenen Materialien wie Harzen, Metallen und Kunststoffen, so kommen zum Beispiel Karbonfasern für die Stabilität zum Einsatz. Zu ihrem Aufgabenfeld gehören aber auch die Reparatur, Wartung und Erneuerung von Prothesen.

Kenja Petersen bleibt auch nach der Gesellenprüfung in ihrem Ausbildungsbetrieb: „Ich arbeite gerne hier im Sanitätshaus Kowsky, das liegt auch an dem total sympathischen Team.“

Birgit Burmeister, die im Sanitätshaus zuständig ist für das Marketing, freute sich über den Erfolg ihrer Top-Gesellin: „Wir sind unheimlich stolz auf Kenja und ihre Leistung. Außerdem freuen wir uns auch sehr über unsere beiden weiteren Auszubildenden, die ihre Prüfungen ebenfalls sehr gut abgeschlossen haben.“

Das Sanitätshaus Kowsky mit Hauptsitz an der Havelstraße 6 in Neumünster wird in fünfter Generation geführt. Basierend auf 115 Jahren Erfahrung gehört es zu einem der größten Sanitätshäuser in Norddeutschland mit insgesamt 15 Filialen und verbindet Tradition mit Innovation.

bry

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