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Qualifikation in Down Under

Eisenhart Julian Rotariu in - Australien Foto: privat

Julian Rotariu erfolgreich bei Ironman 70.3 WM 2024

Der Elmshorner Triathlet Iulian Rotariu hat sich seinen nächsten sportlichen Traum erfüllt und krönte die Saison am Sonntag in Neuseeland mit der Teilnahme an der Weltmeisterschaft über die Mitteldistanz.

Paradiesisch, so das Resümee aus Taupo - Neuseeland. Hier haben sich die 5000 besten Triathleten/innen getroffen. Nicht nur Amateure, viele Profis - sondern auch u.a. deutsche Olympiasieger - in einer sonderten Wertung. Der 38-jährige Elmshorner freute sich über frische 18 Grad Lufttemperatur und 19 Grad Wassertemperatur Schwimmstart in zum einen spiegelglatten See. Die 90km-Radstrecke war mit 800 Höhenmetern eher untypisch für einen Norddeutschen, aber mit einem Durchschnittstempo von 35,4 km/h doch bemerkenswert. Nach nunmehr 3 Stunden Wettkampf, hat die Sonne bereits - sommerliche Temperaturen geschaffen. Der Halbmarathon wurde auf einem Rundkurs absolviert, der zu einem einzigen Fest wurde. Tausende von Zuschauern haben jeden Athleten fair angefeuert. Iulian hat auch hierdurch besser als erwartet die wellige Strecke „manchmal haben die Beine an den Anstiegen ganz schön gebrannt“ - absolviert. 1:31:36 sind zwar nicht seine Bestzeit, aber zum Abschluss einer solchen Saison nochmal einen Kilometerschnitt von 4:21 Min. auf den Asphalt zu legen, Respekt! 

Rang 189 von 389 in seiner Altersklasse und im vorderen Drittel aller Athleten ist äusserst bemerkenswert. In einer Hinsicht war es die Krönung für ein Ziel, wofür er sich ein Jahr zuvor in Poznan (Polen) qualifiziert hatte.

Zum Anderen hatte sichIulian erst 2 Wochen zuvor in Australien für die IRONMAN WM 2025 in Nizza (im Wechsel mit Hawaii) qualifiziert. Das war das sportliche Hauptziel dieser Reise. Am 1. Advent herrschten norddeutsche Bedingungen. 19 Grad, bewölkt undSEHR windig. Die Wellen waren recht hoch, so dass er etwas mehr als 1 Stunde für die 3,8km-lange Strecke benötigte. Auch auf dem Rad musste der Elmshorner viel Energie reinstecken, um das Gerät senkrecht zu halten. Durchschnittlich „nur“ 36,35 km/h über 180km waren die Ausbeute. Die zusätzlich benötigten Körner fehlten dann etwas beim abschließenden Marathon. Etwas über 3,5 Stunden benötigte Iulian. Das reichte aber, um mit einer (1) Sekunde Vorsprung den 9. Platz in seiner AK 35 - 39 zu ʼn erringen und sich das teure _t Ticket nach Nizza zu sir chern. Der Sieger „seiner AK“ hat auch die Gesamtwertung gewonnen.

Nach solch einer Langdistanz muss man sich in der Regel 4 - 6 Wochen regenerieren. Das wurde anschlieBend im „Resturlaub“ mit der mitgereisten Familie nachgeholt.

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