Der Einzug in die erste eigene Wohnung ist ein großer Moment: Endlich selbstständig, endlich die eigenen vier Wände nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Doch zwischen Mietvertrag, Möbelkauf und Umzugskisten geht ein wichtiges Thema leicht unter: Versicherungen. Denn mit dem Auszug aus dem Elternhaus endet meist auch der Schutz über Mama und Papa.
Wichtig: Haftpflicht, Hausrat und Co.
So sehr Miete und erste Einrichtung das Budget auch belasten - auf eine Versicherung sollte niemand verzichten: die private Haftpflichtversicherung. „Sie übernimmt Kosten, wenn durch ein Missgeschick ein Schaden entsteht. Etwa wenn der Waschmaschinenschlauch platzt und Wasser die eigene oder die Nachbarwohnung beschädigt, ein Glas Rotwein den Teppich eines Freundes ruiniert oder Kratzer im Parkett der Mietwohnung entstehen“, sagt Alexander Erpenbach von der DEVK. Ohne Haftpflichtversicherung muss man solche Schäden selbst zahlen – und das kann schnell teuer werden.
Auch bei Unfällen im Straßenverkehr schützt die Haftpflicht vor finanziellen Folgen, wenn etwa zu Fuß oder mit dem Rad Personen verletzt werden oder Eigentum zu Schaden kommt. Wichtig ist zudem eine Hausratversicherung. Sie zahlt für Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Einbruchdiebstahl. Auch gestohlene Fahrräder oder die Kosten einer Türöffnung bei Schlüsselverlust sind oft abgedeckt.
Viele junge Menschen schließen stattdessen teure Einzelversicherungen für Handy, Waschmaschine oder Fahrrad ab. Diese sind auf Dauer jedoch hochpreisiger als eine umfassende Hausratversicherung, die den gesamten Hausrat schützt. Was genau abgedeckt ist, geht aus den jeweiligen Versicherungsbedingungen hervor.
Möglich: Weiterer Versicherungsschutz
Neben Haftpflicht und Hausrat können weitere Versicherungen nützlich sein. Eine Rechtsschutzversicherung hilft etwa bei Ärger mit der Mietwohnung, in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz. Wer viel reist, sollte zudem über eine Auslandsreise-Krankenversicherung nachdenken. Sie schützt vor hohen Arztkosten im Urlaub. Eine Dauerpolice ist meist viel günstiger als Einzelverträge beim Reiseveranstalter.
Sobald es finanziell möglich ist, lohnt sich auch ein Blick auf Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge. Je früher, desto besser - denn junge Menschen sind die Beiträge noch günstig. Kleine, regelmäßige Beträge summieren sich über die Jahre zu einem soliden Polster. So wird die erste eigene Wohnung zum Ausgangspunkt für Unabhängigkeit und eine sichere Zukunft. djd
Tipps für ein WC-Upgrade
Moderne WC-Anlagen bieten hohen Komfort, sind hygienisch und überzeugen auch ästhetisch. Oft erzielen kleine, leicht umzusetzende Optimierungen bereits große Effekte, welche ältere Toiletten in einen Wohlfühlort verwandeln.
Typische Beispiele sind der Tausch der Betätigungsplatte oder des WC-Sitzes gegen neue, zeitgemäße Modelle. Mehr Komfort, Reinigungsfreundlichkeit und Hygiene bringen moderne, spülrandlose WC-Keramiken oder Dusch-WCs. Ein alter Aufputzspülkasten lässt sich gegen ein elegantes Monolith Sanitärmodul ersetzen, das zum Beispiel Geberit in eleganten Glas-, Steinzeug- und Aluoberflächen anbietet. djd