Wer sagt, dass Glas nur für Fenster da ist? Der Werkstoff hat auch in der modernen Innenarchitektur längst einen festen Platz gefunden. Wer Wohnräume offen, hell und modern gestalten möchte, hat mit Glas alle Freiheiten für einladende Bereiche mit attraktivem Design. Ob Treppengeländer, Duschwand oder Raumteiler - das Material ist überall dort gefragt, wo Licht, Leichtigkeit und Ästhetik zusammentreffen sollen.
Helle, offene Wohnkonzepte sind beliebt und Glas - können spielt dabei eine tragende Rolle. Es reflektiert Tageslicht, öffnet den Blick und verleiht auch kleineren Räumen eine großzügige Wirkung. Darüber hinaus ermöglicht es eine individuelle Gestaltung: Örtliche Fachbetriebe Glaselemente wie Trennwände, Türen oder Treppen exakt nach Wunschmaß anfertigen und auf diese Weise individuelle Wohnideen verwirklichen. Besonders elegant wirkt zum Beispiel eine Galerie mit Geländer oder gläsernem, einer durchsichtigen Brüstung.
"Transparente Treppen scheinen förmlich im Raum zu schweben. Auch eine gläserne Balustrade stellt einen attraktiven Blickfang dar“, erklärt Stefan Wolter, technischer Leiter von Uniglas. Dabei kommt selbstverständlich die Sicherheit nicht zu kurz: Hochwertige Verbundsicherheitsgläser mit geprüfter Absturzsicherung machen die filigrane Optik alltagstauglich. Auch in Bad und Küche über-zeugt Glas mit klaren Linien. So setzen zum Beispiel hochwertige Ganzglasduschen nicht nur stilvolle Akzente, sondern punkten auch durch einfache Pflege und Langlebigkeit. Das glatte Material ist besonders hygienisch und bleibt dauerhaft ansehnlich, ein Pluspunkt für moderne Wellnessbäder. In der Küche wiederum kann Glas sowohl funktional als auch dekorativ eingesetzt werden: Als robuste, leicht zu reinigende Arbeitsplatte oder als edle Rückwand mit Wunschmotiv. Dabei muss Glas nicht immer durchsichtig sein. Durch Lackierungen, Sandstrahlung oder ornamentale Veredelungen entstehen ganz persönliche Designlösungen. Ob Schiebetüren, Rückwände oder Raumteiler: Mit Glas lässt sich jeder Wohnbereich individuell und stilvoll gestalten. djd
Dämmen mit Weitblick
Kriterien für Neubau und Sanierung
Gebäude mit schlecht gedämmter Außenhülle verschwenden Energie. Diese geht etwa beim Heizen über die Außenhülle oder den Schornstein verloren. Eine gute Dämmung kann hingegen einen Beitrag zu einem klimafreundlicheren Gebäude leisten. Zumal mit Dämmstoffen in der Regel sehr viel mehr Energie eingespart wird, als für deren Herstellung nötig ist, schreibt Zukunft Altbau, ein vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördertes Programm.
Synthetische Dämmstoffe - sie werden meist auf Basis fossiler Rohstoffe hergestellt. Dazu gehören etwa Polyurethan, Polystyrol oder Phenolharz.
Mineralische Dämmmaterialien, dazu gehören etwa Stein oder Glaswolle.
Naturnahe Dämmstoffe bestehen aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen, wie Holzfasern oder Zellulose, Hanffasern, Stroh oder Seegras.
Am weitesten verbreitet sind bisher Dämmmaterialien auf Basis fossiler Rohstoffe sowie mineralische Dämmstoffe. Diese werden laut Zukunft Altbau besser vermarktet und sind häufig günstiger. Zudem besitzen sie im Verhältnis hervorragende Dämmwerte. Gegenüber naturnahen Dämmstoffen sei bei ihnen weniger Dämmstärke notwendig, um dieselbe Wirkung zu erzielen.
"Natürliche Dämmstoffe wie Holzfaser, Hanf oder Zellulose sind besonders nachhaltig und feuchtigkeitsregulierend“, sagt Erik Stange vom Bauherren Schutzbund (BSB). Dafür seien sie oft etwas teurer und nicht immer für jede Anwendung geeignet. Neben der Dämmwirkung sind wichtige Kriterien: Brandschutz, Feuchte-Verhalten, Wärmeleitfähigkeit, ökologische Verträglichkeit und die spätere Entsorgung. Es kommt darauf an, dass der Dämmstoff zur konkreten Bausituation passt - ob Neubau oder Sanierung - und zu den individuellen Anforderungen, etwa in puncto Nachhaltigkeit oder Schallschutz. dpa