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Zeit für Trauer und Trost

Jetzt ist wieder die Zeit für gemeinsames Gedenken und Erinnerung. Foto: Bundesverband Deutscher Bestatter e.V./iStock

Stilles Gedenken und liebevolle Erinnerungen im November

Im November liegen Tage wie Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag. Viele sehen in diesem Monat eine Zeit für Tod und Trauer. Doch an Tagen wie diesen wird nicht nur getrauert, sondern auch jenen Verstorbenen gedacht, die positiven Einfluss auf das eigene Leben hatten - sei es innerhalb oder außerhalb der eigenen Familie.

Unternehmen aus der Region

Viele Menschen besuchen die Gräber ihrer Lieben auf Friedhöfen. Sie schmücken die Grabstätten mit Kerzen, Blumen und Bildern und verbringen Momente des stillen Gedenkens. Gemeinsam mit Familie und Freunden kommen sie zusammen, um im Gottesdienst den Verstorbenen zu gedenken.

Gedanken an den Verstorbenen teilen

Die Feiertage im November bieten die Gelegenheit, Trauer zu teilen und zu erkennen, dass der Tod zum Leben dazugehört. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Liebe und Wertschätzung auszudrücken - sowohl zu Lebzeiten als auch darüber hinaus. In einer hektischen Welt ermöglicht uns Allerheiligen, innezuhalten und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Wert unserer Mitmenschen und die Erinnerung an die Verstorbenen.

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Den Wert der Erinnerung erkennen

Es ist eine Zeit des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Hoffnung auf ein Wiedersehen jenseits dieser Welt. In dieser besonderen Zeit des Jahres möchten Menschen gemeinsam trauern, sich unterstützen und Trost spenden. Auch wenn die Trauer schmerzhaft ist, können wir an diesen Tagen der Erinnerung Kraft schöpfen und die Erinnerung an die Verstorbenen lebendig halten.

Trauertage sind eine Gelegenheit, unseren Schmerz zu teilen und gleichzeitig zu erkennen, dass der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist. Es erinnert uns daran, wie kostbar und wertvoll unsere gemeinsame Zeit ist und wie wichtig es ist, unsere Liebe und Wertschätzung füreinander auszudrücken - sowohl zu Lebzeiten als auch darüber hinaus, so Präsident Ralf Michal vom Bundesverband Deutscher Bestatter.

Unterstützung in Zeiten der Trauer

Ausgebildete Bestatter, unterstützen Hinterbliebene nicht nur bis zur Bestattung, sondern bieten auch seelsorgerische Begleitung danach an. In ihren Räumen finden häufig Trauergruppen oder Trauer-Cafés statt, die oft ehrenamtlich begleitet werden, erklärt Elke Herrnberger vom Bundesverband Deutscher Bestatter. Bestatter werden in Seminaren auf besondere Situationen der Trauer und deren Bewältigung vorbereitet, wie beispielsweise die Trauer nach einem Suizid, die Trauer verwaister Eltern oder die Trauer von Kindern und Jugendlichen.

Trauernde können weitere Informationen in Bestattungsinstituten erhalten oder sich direkt an Selbsthilfegruppen, Vereine, Wohlfahrtsverbände oder kirchliche Einrichtungen wenden. Darüber hinaus bieten auch Psychotherapeuten oder Bildungseinrichtungen wie die Volkshochschule Kurse und Unterstützung an. In Zeiten der Trauer muss niemand allein mit seinem Schmerz fertig werden.
BdB


Mit älteren Menschen über den Tod sprechen

Die eigene Endlichkeit ist etwas, das einen im Alter sehr beschäftigt. Deswegen sei es normal, dass ältere Menschen häufiger mal vom Tod sprechen, sagt die Psychologin Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Die Angehörigen sollten dann versuchen, nicht genervt zu reagieren, sondern lieber den Fokus etwas verschieben: Warum nicht fragen, ob die Mutter oder der Vater eigentlich zufrieden ist mit dem, was war? Ob er oder sie noch Wünsche hat? Ob es Dinge gibt, die vielleicht nicht so gut gelaufen sind oder Rechnungen, die noch offen sind? „Schon hat man aus einem Gespräch über den Tod eins über das Leben gemacht“, sagt Sowinski. So zeige der Zuhörer dem älteren Menschen auch: „Noch lebst du! Genieße es!“
dpa-mag


Andacht am Ewigkeitssonntag

Die Evangelische Kirchengemeinde Stellingen lädt am 24. November zu einer musikalischen Andacht zum Ewigkeitssonntag ein. Gemeinsam mit den Besuchern will Pastor Andreas Meyer-Träger, der die Lesung hält, der Verstorbenen gedenken. Musikalisch begleiten Uta Leber und Andreas Wolf den Gottesdienst. Die Andacht beginnt um 17 Uhr in der Kirche in der Molkenbuhrstraße 8 in Hamburg-Stellingen.
uh
www.kirche-stellingen.de 


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