Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte, süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.“ Dieses Gedicht von Eduard Mörike aus dem Jahr 1832 ist typisch für die Epoche der Romantik, aber es beschreibt bis heute das Gefühl, das die Menschen im Frühling empfinden. Wir genießen die stärkere Sonneneinstrahlung und höhere Temperaturen, freuen uns an Austrieb und Blüte der Pflanzen und das Erwachen vieler Tiere aus dem Winterschlaf, die Zugvögel kehren zurück.
Lust auf Garten
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das persönliche Gartenjahr im eigenen Grün zu starten. Die Outdoor-Möbel werden entstaubt, die Terrasse auf Hochglanz gebracht und vielleicht bekommen die Blumenkästen schon den ersten bunten Frühjahrsflor. An manchen Tagen lädt ein gemütlicher Sessel in der Mittagssonne zur frühen Draußen-Siesta, dazu der typische Duft frischer Erde und das Zwitschern der Vögel - schöner lässt sich der Start in die wärmere Saison kaum genießen.
Ob Stadtgarten oder ländliche Terrasse - wieder draußen zu sein, bedeutet Freiheit, Entspannung und Lebensfreude. Armin Knauer vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) e. V. schwärmt ebenfalls von dieser Jahreszeit: „Auch für uns Profis ist das Frühjahr jedes Jahr wie ein neuer Anfang. Der Boden ist nicht mehr gefroren, die Temperaturen sind angenehm und unsere Fachleute haben sehr viel zu tun. Jetzt wird vieles umgesetzt, was von unseren Kundinnen und Kunden in den Winterwochen für ihren Garten geplant und erträumt wurde.“ Das kann die Planung und Anlage eines neuen Beetes sein, die Gestaltung einer schattigen Terrasse im sonnenverwöhnten Bereich des Grundstücks oder der Bau eines Pools für Erfrischung an heißen Die Sommertagen. Wünsche und Vorstellungen sind hier ganz individuell.
Mehr noch, die Wege wollen auf Sicherheit überprüft und gereinigt, die technischen Anlagen zur Gartenbeleuchtung und -bewässerung kontrolliert und auch der Gartenteich auf Vordermann gebracht werden. Der Rasen bekommt die erste Düngung, im April wird vertikutiert, um das Moos herauszuziehen, und auch die Rosen wünschen sich Aufmerksamkeit. „Viele unserer Kundinnen und Kunden kennen inzwischen die Regel: Wenn die Forsythien blühen, werden die Rosen geschnitten“, berichtet Armin Knauer und ergänzt: „Hierbei ist wichtig zu wissen, dass im Zeitraum vom ersten März bis zum 30. September auch in privaten Gärten nur ein schonender Form- und Pflegeschnitt erlaubt ist, um brütende Vögel zu schützen.“
Ort voller Möglichkeiten
Ob im reinen Ziergarten oder im Nutzgarten mit Gewächshaus: Der Garten ist jeden Tag mehr ein Ort voller Möglichkeiten. Wer sich direkt an die Realisierung seiner Wünsche machen möchte, findet auf www.mein-traumgarten.de eine Liste mit Fachbetrieben des Garten- und Landschaftsbaus in der Nähe. GPP