Für einen großen Auftritt sorgen in diesem Jahr ausgeblasene Gänseeier, die sich im Kreis aufgestellt oder auf der Festtafel verteilt haben. Durch ihre harte Schale können sie relativ gefahrlos an der einen oder anderen Stelle einen Kopf kürzer gemacht werden, um als Vase für zarte Frühlingsblumen zu dienen.

Ei im Kreis
Kreisrund reihen sich die Gänseeier um das geschliffene Kerzenglas. Teilweise präsentieren sie sich dabei als Vasen für frische Frühlingsblümchen, teilweise bleiben sie ganz pur. Dieser Kranz macht auch über die Ostertage hinaus Freude. Verwelkte Blümchen können einfach ausgetauscht werden. Je nach Wunsch kann der Gänseeierkreis größer oder kleiner gestaltet werden.
Ei im Glas
Diese unkomplizierte Osterdeko findet überall ihren Platz und kann je nach Bedarf vervielfältigt werden. Das Gänseei wird mit einer spitzen Schere oben aufgebrochen und mit Schleierkraut und dem rosafarbenen Chamelaucium gefüllt. Damit die Blüten länger halten, ein wenig Wasser in die Eierschale geben.
Wiebke Stitz
Osternest aus Naturmaterialien selber basteln
Viel mehr als ein paar biegsame Äste und Draht braucht es nicht, schon schmückt ein dekoratives Osternest aus Naturmaterialien den Tisch. „Es ist ganz einfach“, sagt Mareike Hermann von der DIY Academy in Köln. „Abgeschnittene Äste gibt es derzeit überall zu sammeln und zu kaufen.“ Besonders gut geeignet sind Birke, Haselnuss und Weide. Man bindet analog zu einem Adventskranz ein kleines Bündel davon kreisförmig mit Wickeldraht zusammen.
Sind die Äste unterschiedlich lang, beziehungsweise nicht lang genug für eine Kranzform, bietet es sich an, die Äste versetzt übereinander zu binden. Damit der Kranz zu einem Nest wird, sollten die Äste auf der Unterseite einen immer kleineren Kreis mit geringerem Durchmesser formen. Wer es puristisch mag, kann jetzt ein Fleckchen Moos sammeln und getrocknet in die Mitte legen. Auch eine kleine Baumscheibe eignet sich gut. Fertig ist das Naturnest. Zum farbenfrohen Hingucker wird es, wenn mit den Ästen bunte Zweige eingewoben werden. Laut Hermann eignet sich so gut wie jeder blühende Zweig.
Eine Möglichkeit: die gelb blühende Forsythie. Ebenfalls gut im Kranz machen sich Gänseblümchen, Federn, buntes Laub, Sisal-Seil und farbige Wolle. Eine nachhaltige und noch einfachere Alternative zu den zusammengebundenen Ästen ist ein Nest aus Weizen- oder Hafergras. Hierfür säen Sie die Körner in einer flachen Schale in Substrat oder Erde aus. Bei Zimmertemperatur braucht das Gras etwa zehn Tage, bis es circa zehn bis 15 Zentimeter hoch gewachsen ist. Je länger man es wachsen lässt, desto höher und dichter wird das Nest.
dpa