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Räumliche Trennung

Das Dachgeschoss bietet mit viel Tageslicht optimale Voraussetzungen fĂĽr ein Arbeitszimmer. Foto: djd/Velux

WohlfĂĽhlen im Homeoffice

RENDSBURG - Immer mehr Menschen werden auch nach dem Ende der Pandemie einen Großteil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen. „Working from Home“ stößt aber oftmals an seine Grenzen. Die fehlende Trennung zwischen Arbeit und Privatleben wird häufig als belastend empfunden. Damit dies nicht an den Nerven zehrt, ist es wichtig, Rückzugsorte zum Arbeiten sowie zum Entspannen zu schaffen. 

Wer ständig improvisiert und mal am Küchentisch, vom Sofa oder sogar im Kinderzimmer arbeitet, tut sich und den anderen Familienmitgliedern keinen Gefallen. In Einfamilienhäusern bietet es sich an, einen bislang ungenutzten Raum, der häufig im Keller oder unter dem Dach zu finden ist, in einen separaten Arbeitsbereich umzuwandeln. Beide Orte schaffen Abstand vom Alltagstrubel und sorgen damit für Ruhe.

Der Dachboden hat den Vorteil, dass über die Schrägen sehr viel Tageslicht in den Raum gebracht werden kann. Gerade für ein konzentriertes Arbeiten sind natürliches Tageslicht und frische Luft sehr wichtig. Aufmerksamkeit und Konzentration können auf diese Weise gesteigert werden.

Wer unsicher ist, ob die vorhandenen Dachfenster genügend Licht ins Homeoffice lassen, kann dies mit einer einfachen Faustformel überprüfen. Eine Fensterfläche von 20 bis 25 Prozent der Grundfläche des Raums führt in den meisten Fällen zu einer ausreichenden Belichtung. Fördermöglichkeiten können in Anspruch genommen werden, wenn der Ausbau des Dachgeschosses oder der Einbau neuer Fenster besonders energieeffizient realisiert wird. Durch die höhere Energieeffizienz und den geringeren Wärmeverlust lassen sich Heizkosten sparen und ein Beitrag zum Klimaschutz leisten. djd

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