Mit dem Auto ist es nach dem Winter wie mit Haus und Hof: Es müffelt, es knirscht, es sieht schmuddelig aus. Beim Frühjahrsputz wird alles auf den Kopf gestellt. Das fängt mit der Autowäsche an und hört beim Reifenwechsel auf.
Entrümpeln
Schneeketten, Dachbox, Frostschutz, Eiskratzer - unnötiger Ballast muss runter und raus. Das spart Gewicht und Kraftstoff.
Waschen
Nachdem der gröbste Schmutz mit Hochdruckreiniger und ausreichend Abstand beseitigt ist, sollten Autofahrer ihrem Fahrzeug das komplette Wellness-Programm mit Vorwäsche, Aktivschaum, Unterbodenwäsche, Felgenreinigung, Lackkonservierung und Trocknen spendieren. Anschließend noch Heckklappe, Einstiege, Scheiben und Spiegel nachputzen. Pflegestifte halten Gummis an Fenstern und Türen geschmeidig.
Reinigen
Außen hui, innen pfui? Geht gar nicht! Der Muff muss raus, sonst droht Schimmel. Auf der Agenda stehen: Fußmatten rausnehmen, ausklopfen, trocknen lassen, staubsaugen. Das Cockpit wird zum Glänzen gebracht, die Frontscheibe von Schmutz und Fett befreit. Polster erhalten Reinigung und Pflege.
Ausbessern
Ein kleines Loch in der Windschutzscheibe? Ein Kratzer im Lack? Oft strahlen Oberflächen nach sogenannten Smart-Repair-Arbeiten wie neu. Ausbesserungen an der Windschutzscheibe im Sichtbereich sind aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall Expertensache. Und bei spröden oder gerissenen Wischerblättern bleibt nur der Austausch.
Wechseln
Zeit für den Rädertausch. Vor der Montage werden die Sommerreifen auf Schäden (Risse, eingefahrene Nägel), Alter (maximal sechs Jahre), Profiltiefe (mindestens drei Millimeter) und Luftdruck (steht auf Tankdeckel, B-Säule der Fahrerseite, Fahrerinnenseite, in der Bedienungsanleitung) geprüft.
Sichten
Sind die Räder einmal ab, lohnt der Blick auf die Bremsen. Auf der Hebebühne in der Werkstatt schauen die Mitarbeiter zusätzlich auf Keilriemen, Auspuffanlage und Radaufhängung. Schäden am Unterboden werden repariert, um Rost vorzubeugen.
Auffüllen
Auch ein Auto braucht ab und zu einen Schluck aus der Flasche. Kühl- und Bremsflüssigkeit, Motoröl, Wischwasser mit Sommerreiniger - sie sorgen dafür, dass alles fließt und ordentlich arbeitet.
Auffrischen
Nichts nervt - im Sommer mehr als stickige Luft im Auto. Die könnte ein zugesetzter Pollen- oder Aktivkohlefilter verursachen - bitte schnell wechseln lassen. Auch eine nicht gewartete Klimaanlage sorgt für schlechte Gerüche. Höchste Zeit für eine Desinfektion und frisches Kühlmittel.
Ausleuchten
Die einfachste Methode, die Funktion der Scheinwerfer und Leuchten zu überprüfen und dabei noch nicht einmal aussteigen zu müssen: vor ein Garagentor oder Schaufenster fahren. Jetzt werden die Leuchten nacheinander eingeschaltet. Das Gleiche funktioniert natürlich auch mit den Rückleuchten. Die richtige Einstellung von Fern- und Abblendlicht übernimmt die Werkstatt mit dem passenden Messgerät.
PM