Caravaning ist mehr als nur eine Reise, es ist ein Lebensgefühl. Die Möglichkeit, frei und flexibel neue Orte zu entdecken und zugleich die Gemütlichkeit des eigenen Zuhauses mitzuführen, zieht unverändert die Menschen in den Bann. Wer mit dem Camper unterwegs ist, sollte über den passenden Versicherungsschutz verfügen. Hier die sechs wichtigsten Tipps:
Vollkasko und Auslandsschadenschutz
Wohnmobile benötigen wie jedes andere Kfz eine Haftpflichtversicherung, diese übernimmt lediglich Unfallschäden am fremden Fahrzeug. Darüber hinaus sollte man eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung abschließen.„Die Vollkasko etwa schützt bei Vandalismus“, erklärt Jörn Menke von den Itzehoer Versicherungen. Bei einigen Anbietern gibt es für Reisen ins Ausland einen ergänzenden Auslandsschadenschutz.
Teilkasko schützt auch gegen Brandschäden
Mit einer Teilkasko ist das Wohnmobil auch gegen Brandschäden und Kurzschlussschäden an der Verkabelung abgesichert. „Wer aber einen heißen Topf vom Herd auf die Arbeitsfläche stellt oder fahrlässig anderes im Wagen verschmort, bleibt auf den Kosten sitzen, denn Sengund Schmorschäden gelten nicht als Brand“, sagt Menke.

Schäden durch Bisse von Tieren
Bissschäden durch Marder sind in der Regel mitversichert. Einige Versicherer bieten auch Versicherungsschutz bei Bissschäden durch Mäuse und andere Tiere an. Menke rät zudem darauf zu achten, in welcher Höhe Folgeschäden versichert sind. Luftdruck und Zustand der Reifen sollten vor Fahrtantritt kontrolliert werden. Fährt der Camper über einen Gegenstand und der Reifen platzt dennoch,so gilt dies oft als Unfall über die Vollkasko abgesichert. Das gilt auch für den Fall, dass durch den Reifenplatzer Radkasten oder Unterboden beschädigt werden. Empfohlen wird die Kombination mehrerer Sperreinrichtungen, elektronisch in Form von Alarmanlagen und mechanisch etwa mit Lenkradkrallen. djd
Auto als Risiko bei langer Trockenheit
KREIS PINNEBERG Bei ausgiebiger Trockenheit erhöht sich die Waldbrandgefahr erheblich. Dann kann auch von parkenden Autos eine Gefahr ausgehen. Deren Auspuffanund lagen Katalysatoren unter dem Auto können sich schon nach wenigen Minuten Fahrzeit auf mehrere Hundert Grad erhitzen. Auch Bremsen können sehr heiß werden, erläutert der ADAC Hessen-Thüringen. AusgeFolgen trocknete Grasflächen könnten dabei leicht in Brand ge raten. Etwa könnten sich Grashalme, welche die heiBen Bauteile am Auto berühren, schnell entzünden - mit schwerwiegenden Autofahrer sollten daher grundsätzlich nur auf dafür gekennzeichneten Bereichen parken. Das ist gerade zum Start der Badesaison an vielen Seen wichtig. Autos sollten nicht wild und achtlos am Wegesrand abgestellt werden, nur um ein paar Meter Strecke einzusparen. Asphaltierte oder geschotterte Parkflächen könnten sorglos genutzt werden. dpa