Das Grabmal spielt eine zentrale Rolle. Hier setzen sich in letzter Zeit individuell vom Steinmetz gearbeitete Steine aus deutschen oder europäischen Steinbrüchen, gerne auch in Materialkombination, immer mehr durch. Nicht selten entsteht ein solches Grabmal in enger Abstimmung zwischen dem Steinmetz und den Hinterbliebenen. Für sie ist dies auch ein wichtiger Teil der Trauerarbeit, denn hier können persönliche Erinnerungen und Nachrichten im wahrsten Sinne des Wortes für die Ewigkeit „in Stein gemeißelt“ werden. Der Grabstein wird so zum Sprachrohr der Menschen zwischen Leben und Tod sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Symbolkraft des Steins und seiner individuellen Gestaltung gibt vielen Trauernden Halt und wird zum Zeichen ihrer Wertschätzung für den Verstorbenen. Immer öfter werden auch QR-Codes oder Fotos eingearbeitet, über die auch ein bildliches Andenken möglich wird. pm
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