Professioneller Kundenservice steht an erster Stelle und die Ausbildung von Nachwuchskräften zum Fahrzeuglackierer wird auch in Zukunft ein Thema sein.
Als der ursprünglich ausgebildete Elektriker am 1. Januar 1990 den Betrieb von seinem Vater übernahm, und auch die ansässigen mächtigen Autohäuser sich zusammengeschlossen hatten, war ein betriebliches Umdenken unumgänglich. „Wir entwickelten dann die zu damaligen Zeiten einzigartige Idee eines Hol- und Bringservice für unsere Kunden“, erinnert sich Dirk Weiß natürlich auch an schwierige Tage in seinem langen Berufsleben, das ursprünglich eigentlich einen anderen Weg hätte einschlagen sollen. „Dann eben Lackierung“, sagte sich der gebürtige Flensburger dann eines Tages und schob kurzerhand die Ausbildung zum Fahrzeuglackiermeister hinterher, anstatt das geplante Elektrotechnik-Studium anzutreten.
Der heutige Standort
„Mit der Zeit stand immer häufiger die Frage im Raum, ob die beiden Standorte in der Schleswiger Straße ertüchtigt oder alles an einem einzigen Standort zusammengeführt werden soll“, erzählt Inhaber Dirk Weiß, dem zusammen mit seinen damals 17 Mitarbeitern schnell klar wurde, dass zukünftig der Kundenservice immer mehr im absoluten Unternehmensfocus stehen sollte. Erneut musste also ein Umdenken her – und damit einhergehend ein neuer Standort.
Marco Weiß-Neuwerk
Geschäftsführer
Mit einem Neubau auf einem eigenen Grundstück sollte das Unternehmen ein neues Gesicht bekommen. Nachdem sich die ersten Planungen örtlich in Richtung Heideland Ost entwickelten, kam es 1994 dann zum Umzug auf das heutige Gelände in der Lise-Meitner-Straße 25 in Flensburg.
„Quasi in allerletzter Sekunde ermöglichten uns einige glückliche Umstände den Kauf des 4200 Quadratmeter großen Grundstücks“, erzählt Dirk Weiß leicht augenzwinkernd und zugleich wohlwissend, wie lukrativ der von Beate Uhse erworbene Standort sich in dem Industriegebiet in Zukunft entwickeln sollte.
Heute zählt das hochmoderne Betriebsgelände stolze 7600 Quadratmeter, nachdem im Laufe der Zeit einige notwendige Erweiterungen vorgenommen wurden. So gab es im Jahr 2000 ein neues Bürogebäude und eine neue kleine Lackierhalle. Rund 8 Jahre später folgte eine weitere Halle mit einer großen Spritzkabine sowie eine Karosseriewerkstatt.
Marco Weiß-Neuwerk
Geschäftsführer
Während eine neue Solaranlage seit 2010 dafür sorgt, dass bis heute ein nicht unerheblicher Teil des täglichen Energiebedarfs mit nachhaltiger Energie abgedeckt wird, bekam „das neue Gesicht“ spätestens mit der Integration der neuen Dialogannahme und der neuen Dialogannahme im Jahr 2019 neue Züge, die in dieser Form zukünftig nicht nur die Kunden begeisterten, sondern bis heute auch als neue „Visitenkarten“ des Unternehmens fungieren.
„Wir möchten, dass sich unsere Kunden bei uns vom ersten Moment an wohl und gut aufgenommen fühlen“, so Marco Weiß-Neuwerk nicht ohne Stolz über das stets positive Feedback, was nicht zuletzt dafür sorgte, dass sich Weiss Lackierung mittlerweile auch weit über die Grenzen Flensburg hinaus einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet hat. Der Wandel vom einfachen Lackierbetrieb bis hin zum hochmodernen Dienstleistungsbetrieb ist längst vollzogen. Das breite Angebot umfasst heute jede Art von Qualitätsleistungen – angefangen mit kleineren Lackschäden, umfangreichen Unfallinstandsetzungen sowie KFZ- und Nutzfahrzeuglackierungen, bis hin zu individuellen Industrielackierungen und der Lackierung von Yachten. Und auch dem stets zu nehmenden Fachkräftemangel wird seit Gründung des Unternehmens entgegengewirkt. „Wir haben schon immer ausgebildet und werden dieses auch zukünftig tun. Aktuell bilden wir sieben Nachwuchskräfte zum Fahrzeuglackierer aus“, bestätigt Marco Weiß-Neuwerk.
Der Inhaberwechsel
Auch beim fachlich qualifizierten Personalstamm machte sich die erfolgreiche Entwicklung von Weiss Lackierung bemerkbar. „Von einst 17 Mitarbeitenden sind noch heute einige Mitarbeiter bei uns – mittlerweile sind wir rund 40 im gesamten Team“, erzählt Marco Weiß-Neuwerk, der am 1. September 2016 als Maler- und Lackiermeister ins Unternehmen trat und fortan die Abteilung Nutzfahrzeuge und Industrie verantwortlich führte.