Gesund bleiben, selbstbestimmt älter werden und für den Ernstfall gut vorbereitet sein – darum geht es bei der vierten Gesundheits- und Pflegemesse im Theater Itzehoe. Am Donnerstag, 24. September, laden der Pflegestützpunkt im Kreis Steinburg und das Kreisgesundheitsamt von 10 bis 16 Uhr dazu ein, sich kostenlos zu informieren, beraten zu lassen und zahlreiche Angebote direkt auszuprobieren. Mehr als 40 Aussteller geben einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten rund um Gesundheit, Pflege und Vorsorge. Die Themen reichen von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht über Hausnotruf und Menüservice bis hin zu Wohnangeboten, ambulanter Versorgung, Selbsthilfe, Mobilität, Bewegung und Fitness. Auch wer noch keinen konkreten Unterstützungsbedarf hat, ist willkommen: Die Messe richtet sich an Menschen jeden Alters und möchte dazu ermutigen, sich frühzeitig mit dem Älterwerden und den eigenen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Lisann Ziegler vom Gesundheitsamt betont: „Die Messe soll viele unterschiedliche Besucher ansprechen – von Angehörigen und Menschen mit Beeinträchtigungen bis hin zu Beschäftigten aus verschiedenen Berufsgruppen.“



Bereits vor dem Theater wird in diesem Jahr einiges geboten. Auf einem Rollator-Parcours von Michael Linder können Besucher einen Rollator-Führerschein absolvieren und dabei lernen, wie sich das Hilfsmittel sicher und geschickt im Alltag einsetzen lässt. Die Kreisverkehrswacht Pinneberg bietet einen Reaktionstest auf einem Testfahrrad an. Außerdem ist Hörgeräte Kersten mit einem Hör-Mobil vor Ort.
Im Künstlerfoyer des Theaters dreht sich anschließend vieles um Bewegung und Vorbeugung. Rolf Oesemann widmet sich um 10.30 und 14 Uhr dem Thema Gleichgewicht und Kraft. Die Tanzschule Giesen lädt ab 11 Uhr zu „Tanz ohne Partner“ (Agilando) ein. Um 12 Uhr folgt Sen-Yoga, um 13.30 Uhr Parkinson-Tanz. Meike Bartels-Damhuis zeigt um 11.30 und 13 Uhr einfache Bewegungen für den Alltag, die helfen können, Stürzen vorzubeugen.
Auch darüber hinaus gibt es einiges zu entdecken: Besucher können unter anderem ihre Sauerstoffsättigung messen lassen oder selbst einmal einen Treppenlift ausprobieren. Damit bleibt es nicht bei Informationen und Gesprächen – vieles kann direkt erlebt und getestet werden. „Prävention und Gesundheitsvorsorge liegen uns am Herzen“, sagt Ulrike Neumann vom Pflegestützpunkt. Die Messe soll deshalb nicht erst dann Antworten liefern, wenn Unterstützung dringend gebraucht wird, sondern bereits vorher Möglichkeiten aufzeigen. Der Eintritt ist frei.