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Summertime-Party Sylt vom 12. bis 15. Juni: „Das verbindet sich hier einfach genial“

An diesem Wochenende präsentieren viele Motorradfahrer ihre Maschinen und ihr Lebensgefühl. Foto: Wolfgang Barth

Für Michael Knote von Harley-Davidson Fashion Sylt sind die Insel und die Kultmarke eine einzigartige Kombination

Unendlich viele Straßen gibt's da nicht, so was wie Berge und richtige Kurven auch nicht. Was um alles in der Welt also willst Du mit einem Motorrad auf Sylt?“ So haben seine Freunde Michael Knote damals gemobbt. Ihn erinnerte das an die Frage nach dem Sinn oder Unsinn des Kulturphänomens namens Harley-Davidson: „If I had to explain, you wouldn't understand“, hat mal jemand klug darauf geantwortet. Er hat es trotzdem versucht: „Es war meine Liebe zu Sylt, zu Strand und Meer - und zu dieser Motorradmarke aus Amerika. Das verbindet sich hier einfach genial.“

Motorradfahren ist für den Chef von Harley-Davidson Fashion Sylt schließlich ein Fest für alle Sinne - ganz besonders auf Sylt: „Du genießt den Ausblick auf Sand und Meer, riechst das Salz der Brandung, lauschst den Schreien der Möwen, spürst den Motor und die Straße unter Dir und den Wind in Deinem Gesicht.“ Wer diese Insel bewusst mit all seinen Sinnen erlebt, gerät halt immer wieder ins Schwärmen und die Harley-Davidson, das Genussbike schlechthin, ist der ideale Begleiter dafür.

Die Hektik ist ihr fremd. Macht man es sich in ihrem Sattel bequem, erlebt man vielmehr Entspannung pur. Ein relaxtes Feeling, zu dem Sylt mit seiner Natur und den vierzig Kilometern Strand hinter den Dünen beiträgt. Sie sind gespickt mit fünf Leuchttürmen, dem Inbegriff von Fernweh und einer Sehnsucht nach allem, was hinter dem Horizont liegt. Die wiederum passt perfekt zu den Motorrädern von Harley-Davidson. „Sylter Impressionen sind einfach zum Niederknien,“ resümiert Knote.

Davon konnten sich schon vor rund einem Jahrhundert Maler, Schriftsteller und Schauspieler überzeugen: Emil Nolde, Hermann Hesse,Marlene Dietrich und Stefan Zweig waren von Sylt begeistert. Später verhalfen Playboys und -girls wie Gunter Sachs und Brigitte Bardot der Insel zu ihrem Ruf als Promihochburg. Doch die wenigsten von ihnen haben Sylt vom Motorradsattel aus erleben dürfen.„Immer wieder hältst Du an, um den grandiosen Ausblick zu genießen. Hier zu leben, hier zu arbeiten ist ein Privileg. Und hier Motorrad zu fahren erst recht“, fügt Knote hinzu.

Nur schade, dass er kaum noch dazu kommt, denn sein Store in Westerland brummt fast das ganze Jahr über. Seit Anfang der 1990er-Jahre ist Michael nun schon im Fashionbusiness auf der Insel aktiv. Wenig später stieß Maren dazu und aus den Geschäftspartnern wurde rasch ein Paar, das 1997 seinen eigenen Laden eröffnete.

Zwei Jahre später zog dieser in das denkmalgeschützte Gebäude in Westerland, wo man ihn noch heute findet. Und seit 2002 ziert die Fassade das berühmte Bar and Shield Logo der Marke Harley-Davidson - ein Traum für zwei Harley-Fans ging in Erfüllung. „Motorrad fahren, Party machen, Sport treiben, in der Nordsee baden oder die Natur im Watt genießen - Sylt hat einfach jede Menge zu bieten“, sagt Maren Knote über die knapp 100 Quadratkilometer Sylt.                    Rudolf Herzig 


Kleidung als Zeichen für Freiheit

„Kleidung beeinflusst unsere Identität. Mit ihr drücken wir unsere Persönlichkeit aus, symbolisieren unser Lebensgefühl und die Zugehörigkeit zu einer Community“, weiß Maren Knote, Geschäftsführerin von Harley-Davidson Fashion Sylt. So debütierte schon vor etlichen Jahrzehnten der sportliche Style mit Jeans und Turnschuhen. Er ist Ausdruck von jugendlicher Aktivität, Unkompliziertheit und Bodenständigkeit. Spätestens seit der Jahrtausendwende prägen solche dynamischen Elemente auch allgemeine Modetrends.

„Das Coole daran ist“, erläutert Knote, „dass man bei entsprechenden derart lässige Kleidungsstücke wie die von Harley-Davidson auch problemlos mit äußerst edlen kombinieren Anlässen kann.“ Da wird dann zum Beispiel die lederne, schwarze Bikerjacke über dem schicken, weißen Leinenhemd getragen. So etwas funktioniert bei Männern natürlich ebenso prächtig wie bei Frauen. Auch seine Wirkung entfaltet es bei beiden Geschlechtern gleichermaßen: Kleidung zeigt nicht nur, wie wir uns selbst wahrnehmen, sondern definiert auch wie andere uns erfassen. Sie verrät viel über uns und lässt unser Gegenüber Vermutungen über unseren Beruf, unsere Vorlieben, unsere Lieblingsmusik sowie unsere Lieblingsgeschäfte anstellen.„Menschen in sportlicher Kleidung werden zum Beispiel tendenziell als gesünder wahrgenommen“, fügt Knote hinzu. Und alle, die Homeoffice betreiben, werden – wenn sie ehrlich sind - zugeben, dass Kleidung sogar unsere eigene Motivation und Leistung beeinflusst. „Wir glauben, uns sieht dann ja keiner“, grinst Ehemann Michael Knote. „Das funktioniert jedoch nur bis zur nächsten Videokonferenz.“

Unternehmen aus der Region

„Aber authentisch muss es sein“, empfiehlt Maren Knote. „Es muss zum Träger passen, sonst „funktioniert's nicht.“ Mode von Harley-Davidson setzt nun keineswegs voraus,dafür. dass man eine Maschine des US-Herstellers besitzt. Man braucht noch nicht einmal einen Führerschein „Etliche Kunden kommen in unseren Laden, weil sie das Harley-Davidson-Lebensgefühl einfach total anziehend finden“, bestätigt Michael Knote. Harley-Davidson ist eben ganz easy, ganz tiefenentspannt, ganz zwanglos. Quasi Freiheit, auf Kleidung übertragen. Wer diese Art der Freiheit kennenlernen will, besucht Maren und Michael Knote und ihr Team am besten selbst. Ihren Store findet man in der Elisabethstraße 3 in Westerland.                             Rudolf Herzig


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